Albrecht Maria Alexander Philipp Joseph von Württemberg, Duke (1865 - 1939) MP

‹ Back to von Württemberg surname

Is your surname von Württemberg?

Research the von Württemberg family

Albrecht, Herzog von Württemberg's Geni Profile

Records for Albrecht Maria Alexander Philipp Joseph von Württemberg

335,555 Records

Share your family tree and photos with the people you know and love

  • Build your family tree online
  • Share photos and videos
  • Smart Matching™ technology
  • Free!

Share

Birthplace: Vienna, Austria
Death: Died in Altshausen Castle, Baden-Württemberg, Germany
Occupation: Duke of Wurttemberg. German Generalfeldmarschall
Managed by: Henn Sarv
Last Updated:

About Albrecht Maria Alexander Philipp Joseph von Württemberg, Duke

http://en.wikipedia.org/wiki/Albrecht,_Duke_of_W%C3%BCrttemberg

http://de.wikipedia.org/wiki/Albrecht_von_W%C3%BCrttemberg

Albrecht Herzog von Württemberg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

(Weitergeleitet von Albrecht von Württemberg)

Wechseln zu: Navigation, Suche

Erzherzogin Margaretha Sophie von Österreich und ihr Gemahl Herzog Albrecht von Württemberg

Albrecht Maria Alexander Philipp Joseph Herzog von Württemberg[1] (* 23. Dezember 1865 in Wien; † 29. Oktober 1939 in Altshausen) war der älteste Sohn Herzog Philipps I. von Württemberg, des Begründers der katholischen [2] Linie des württembergischen Königshauses und der Erzherzogin Marie Therese von Österreich, Tochter von Erzherzog Albrecht.

Inhaltsverzeichnis

[Anzeigen]

   * 1 Leben
   * 2 Heerführer
   * 3 Nachkommen
   * 4 Literatur
   * 5 Weblinks
   * 6 Einzelnachweise

Leben [Bearbeiten]

Herzog Albrecht studierte Jura an der Universität Tübingen. Im Jahr 1893 vermählte sich Herzog Albrecht mit Erzherzogin Margarete Sophie von Österreich (1870–1902). Nach dem frühen Tod seiner Gemahlin ging er keine weitere Ehe ein. Da König Wilhelm II. von Württemberg keine Söhne hatte, fiel Albrecht schon früh die Rolle des württembergischen Thronfolgers zu. Deshalb residierte die Familie seit den 1890er Jahren im Kronprinzenpalais Stuttgart.

Als königlicher Prinz war Albrecht 1887 bis 1918 Mitglied der württembergischen Ersten Kammer. Anfangs ließ er sich durch andere Mitglieder der Kammer vertreten, nahm aber später auch persönlich an Sitzungen teil.

Heerführer [Bearbeiten]

Herzog Albrecht von Württemberg

Herzog Albrecht wurde in der preußischen Armee zum Offizier ausgebildet. Er wurde 1898 Generalmajor, 1901 Generalleutnant, 1906 General der Kavallerie und Kommandierender General des XI. Armeekorps in Kassel, 1908 des XIII. (württembergischen) Armeekorps in Stuttgart, 1913 Generaloberst und Generalinspekteur der 6. Armeeinspektion und am 1. August 1914 Oberbefehlshaber der 4. Armee. Am 1. August 1916 ernannte ihn Kaiser Wilhelm II. zum Generalfeldmarschall. Am 28. August 1916 wurde im Nordabschnitt der Westfront die Heeresgruppe Herzog Albrecht von Württemberg gebildet, die bis zum 21. Dezember 1918 bestand. Herzog Albrecht galt als einer der „fähigsten deutschen Heerführer des Weltkriegs“. Am Sieg in der später berühmt gewordenen Schlacht zu Neufchâteau in den Ardennen war er maßgeblich beteiligt. Wegen seiner militärischen Verdienste erhielt Albrecht vom Kaiser den Orden „Pour le Merite” verliehen. Unter seinem Oberbefehl fanden allerdings auch der berüchtigte Angriff halbausgebildeter Kriegsfreiwilliger bei Langemarck (erste Flandernschlacht) und die ersten Giftgasangriffe (zweite Flandernschlacht) statt.

Im Gegensatz zum preußischen Kronprinzen Wilhelm von Preußen und dem bayerischen Kronprinzen Rupprecht von Bayern blieb er nach dem Ausbruch der Novemberrevolution noch bis unmittelbar vor Weihnachten 1918 auf seinem Posten und führte die ihm unterstellten Truppen der Heeresgruppe sicher in die Heimat zurück.

Der Abdankung König Wilhelms II. am 30. November 1918 schloss er sich für seine Person nicht an. Der Monarch überließ ihm das Schloss Altshausen, 40 Kilometer nördlich des Bodensees in Oberschwaben gelegen, als Wohnsitz. Dort zog die Familie 1919 ein. Als Wilhelm II. im Oktober 1921 starb, ging das gesamte Hausvermögen auf Albrecht über. Es wurde von der „Hofkammer des Hauses Württemberg“ verwaltet.

Bei seiner Beisetzung in Altshausen im Oktober 1939 erschien kein hochrangiger Nationalsozialist, da die Familie für ihre oppositionelle Haltung bekannt war. Adolf Hitler ließ lediglich einen Kranz schicken.

1965 wurde in Münsingen (Baden-Württemberg) die dortige Bundeswehrkaserne nach Albrecht Herzog von Württemberg benannt: Herzog-Albrecht-Kaserne

Nachkommen [Bearbeiten]

Aus seiner Ehe mit Erzherzogin Margarete Sophie von Österreich, Tochter von Erzherzog Karl Ludwig und Tante von Karl I. gingen drei Söhne und drei Töchter hervor. Sein ältester Sohn Philipp II. Albrecht von Württemberg folgte ihm als Chef des Hauses Württemberg.

   * Philipp II. Albrecht (1893–1975)
   * Albrecht Eugen (1895–1954)
   * Carl Alexander (1896–1964) (Pater Odo O.S.B., Benediktinermönch)
   * Maria Amalia (1897–1923)
   * Maria Theresa (1898–1928)
   * Margarita Maria (1902–45)

siehe auch: Stammtafel von Württemberg

Literatur [Bearbeiten]

   * Württemberg unter der Regierung König Wilhelms II., hrgeg. v. V. Bruns, Stuttgart 1916

Weblinks [Bearbeiten]

   * Biographie bei Herzog-Albrecht-Kaserne
   * Heeresgruppe Herzog Albrecht von Württemberg

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. ↑ Hof- und Staatshandbuch des Königreichs Württemberg 1866, Seite 10
  2. ↑ Südkurier: Friedrichshafen - Das Haus Württemberg 8. Dezember 2008

Vorgänger

Wilhelm II.

Chef des Hauses Württemberg

1921-1939 Nachfolger

Philipp II.

Diese Seite wurde zuletzt am 4. Mai 2010 um 03:03 Uhr geändert.

--------------------

Albrecht, Duke of Wurttemberg (1865-1939), a successful German army commander on the Western Front, led the Germany Fourth Army through the Ardennes at the start of the war in August 1914, advancing to the east of the River Marne by September in time for the First Battle of the Marne. During the so-called 'Race to the Sea' in October his army was transferred to Flanders, and led the offensives against Ypres during 1914 and 1915, which included the first use of gas on the Western Front at the start of the Second Battle of Ypres. Promoted during the army command re-organisation of August 1916 to Field Marshal, Duke Albrecht was given command of the newly-formed 'Army Group Albrecht' in February 1917, responsible for the less active southern sector of the Western Front, where he remained until the armistice. With the German revolutions that followed the war, Albrecht lost his royal inheritance, retiring instead to his castle in 1921. Albrecht, Duke of Wurttemberg, died in 1939.

view all 13

Albrecht, Herzog von Württemberg's Timeline

1865
December 23, 1865
Vienna, Austria
1893
January 24, 1893
Age 27
Vienna, Austria
November 14, 1893
Age 27
Stuttgart, Baden-Württemberg, Germany
1895
January 8, 1895
Age 29
Stuttgart, Baden-Württemberg, Deutschland
1896
March 12, 1896
Age 30
Stuttgart, Baden-Württemberg, Deutschland
1897
August 15, 1897
Age 31
Gmunden, Oberösterreich, Österreich
1898
August 16, 1898
Age 32
Stuttgart, Baden-Württemberg, Deutschland
1899
September 12, 1899
Age 33
Potsdam, Brandenburg, Deutschland
1902
January 4, 1902
Age 36
Stuttgart, Baden-Württemberg, Deutschland
1939
October 31, 1939
Age 73
Altshausen Castle, Baden-Württemberg, Germany