Andreas von Österreich Habsburg (österreichische Linie), Suffixav Österrike (1558 - 1600)

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Birthdate:
Death: Died in Rom, Lazio, Italien
Occupation: Mgve von Burgau (1578-1600), Cardinal 1576, Bp of Constance 1589, Bp of Brixen 1591, Stattholder of the Netherlands (1598-1600)
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About Andreas von Österreich Habsburg (österreichische Linie), Suffixav Österrike

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Andreas von Österreich

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Andreas Kardinal von Österreich

Andreas von Österreich (* 15. Juni 1558 auf Burg Bresnitz, Březnice, Böhmen; † 12. November 1600 in Rom) war Kardinal und Bischof von Konstanz und Brixen. Seine Eltern waren der Habsburger Erzherzog Ferdinand II., Landesfürst von Tirol und dessen Frau, die Augsburger Patriziertochter Philippine Welser.

Inhaltsverzeichnis

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   * 1 Kindheit und Jugend
   * 2 Ämter und Titel
   * 3 Einzelnachweise
   * 4 Literatur
   * 5 Weblinks

Kindheit und Jugend [Bearbeiten]

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Wie auch sein jüngerer Bruder Karl wurde er auf der Schwelle des elterlichen Schlosses in Böhmen als Findelkind gefunden und nachdem er von Philippine, seiner leiblichen Mutter, aufgehoben wurde, wurde er dadurch als ehelich erklärt. Nur enge Vertraute von Ferdinand II. und Philippine Welser wussten, dass die Beiden seine leiblichen Eltern und nicht nur Adoptiveltern waren. Gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder wuchs er erst in Böhmen, später in Tirol auf. Die beiden Söhne (ein jüngeres Zwillingspärchen starb bereits im Kindesalter) erhielten die besten Lehrer, waren aber an schulischen Dingen wenig interessiert, auch das Erlernen fremder Sprachen (der Vater beherrschte mehrere Fremdsprachen fließend) war ihnen verhasst. Andreas lehnte jegliche Gelehrsamkeit ab und mit seinem auffahrenden Wesen erfreute er sich kaum irgendwelcher Beliebtheit bei anderen Menschen, was ihn allerdings wenig störte, da er auch für Andere wenig übrig hatte und keinesfalls seiner liebenswürdigen und hilfsbereiten Mutter nachgeraten war.

Da aufgrund der unstandesgemäßen Mutter eine reiche Heirat nicht in Frage kam, mussten die Söhne anderweitig versorgt werden. Beide hatten sich zu attraktiven jungen Männern entwickelt, die in ihrer Umgebung Ambras (wo sie seit 1567 ansässig waren) als ausgezeichnete Reiter, treffsichere Jäger und hervorragende Fechter galten. Sie hatten sich beide zu reichen Nichtstuern entwickelt, die dem Vergnügen auf dem Tanzparkett und ausschweifenden Festen und Gelagen frönten und das Geld der Eltern mit vollen Händen verbrauchten.

Die Eltern beschlossen, dass Andreas die geistliche Laufbahn einschlagen sollte, obwohl dieser alles andere als ein regelmäßiger Kirchgänger war. Im März 1574 reiste er mit großem Tross nach Rom - zwölf hochbeladene Wagen mit Gold- und Silbergeräten, Seiden- und Damaststoffen waren dabei. Der zukünftige Kardinal sollte ja ein standesgemäßes Leben führen können. Für Papst Gregor XIII. hatte die Mutter eine Truhe mit Arzneien mitgeschickt, welche der Sohn beim ersten Zusammentreffen mit diesem überreichen sollte. Es verging allerdings geraume Zeit, bis es zu der Begegnung kam, da dem Papst diverse Gerüchte über den zweifelhaften Lebenswandel des jungen Mannes zu Ohren gekommen waren. Als er den inzwischen 17-jährigen schließlich zum Kardinal ernannte, meinte er, dass dieser diese hohe Auszeichnung einzig und alleine seinem Vater zu verdanken habe.[1]

Andreas von Österreich hatte zwei illegitime Kinder, Hans-Georg Degli Abizzi (*1583) und Susanna Degli Abizzi (1584-1653), die bei seinem Bruder Karl, Markgraf von Burgau aufwuchsen.

Ämter und Titel [Bearbeiten]

Andreas von Österreich war Markgraf von Burgau (1578–1600) und in Vertretung seines Cousins, Kardinal Albrecht VII. von Österreich, Statthalter der Niederlande (1598–99). Weiterhin wurde er 1589 Bischof von Konstanz und 1591 Bischof von Brixen. Am 19. November 1576 wurde er von Gregor XIII. zum Kardinal der römisch-katholischen Kirche mit Titelkirche St. Maria Nuova ernannt.

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. ↑ Sigrid-Maria Größing, Leidenschaftliches Habsburg, Verlag A&M

Literatur [Bearbeiten]

   * Margot Rauch, Karl von Burgau und Kardinal Andreas von Österreich, in: Philippine Welser & Anna Caterina Gonzaga - die Gemahlinnen Erzherzog Ferdinands II. Ausstellungskatalog. Innsbruck 1998, 22, Kat.-Nr. 6.
   * Margot Rauch, Kardinal Andreas von Österreich, in: Ambras - Das Schloss der Philippine Welser. Dauerpräsentation. Innsbruck 2007, Objektnr. 21

Weblinks [Bearbeiten]

   * Kurzbiographie (englisch)

Vorgänger Amt Nachfolger

Markus Sittikus von Hohenems Bischof von Konstanz

1589–1600 Johann Georg von Hallwyl

Johann Thomas von Spaur Bischof von Brixen

1591–1600 Christoph Andreas von Spaur

Normdaten: PND: 119263580 – weitere Informationen | VIAF: 35262397

Diese Seite wurde zuletzt am 12. April 2010 um 14:08 Uhr geändert.

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Andreas Habsburg (österreichische Linie), Suffixav Österrike's Timeline

1558
June 15, 1558
1600
November 12, 1600
Age 42
Rom, Lazio, Italien