Maria Anna Josepha Habsburg, Queen consort of Portugal (1683 - 1754) MP

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Birthplace: Linz, Upper Austria, Austria
Death: Died in Lisbon, Portugal
Managed by: Stein Djupmork
Last Updated:

About Maria Anna Josepha Habsburg, Queen consort of Portugal

http://de.wikipedia.org/wiki/Maria_Anna_von_%C3%96sterreich_%281683%E2%80%931754%29

Maria Anna von Österreich (1683–1754)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

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Dieser Artikel handelt von der portugiesischen Königin, für weitere gleichnamige österreichische Prinzessinnen siehe Maria Anna von Österreich (Begriffsklärung).

Erzherzogin Maria Anna von Österreich

Maria Anna Josefa (* 7. September 1683 in Linz; † 14. August 1754 in Lissabon) war Erzherzogin von Österreich und ab 1708 Königin von Portugal.

Inhaltsverzeichnis

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   * 1 Leben
   * 2 Nachkommen
   * 3 Literatur
   * 4 Weblinks

Leben [Bearbeiten]

Maria Anna wurde als Tochter des römisch-deutschen Kaisers Leopold I. († 1705) und seiner dritten Gemahlin Eleonore Magdalena († 1720), geborene Pfalzgräfin von Neuburg, geboren, war also eine Habsburgerin. Sie hatte zehn Geschwister (darunter die römisch-deutschen Kaiser Joseph I. und Karl VI.)

1683 floh der kaiserliche Hof kurz vor der Ankunft einer starken osmanischen Streitmacht von Wien nach Passau. Während dieses unfreiwilligen Exils erfolgte die Geburt Maria Annas in Linz. Fünf Tage später – am 12. September 1683 – konnte die zweite Türkenbelagerung Wiens erfolgreich abgewehrt und die Osmanen wieder vertrieben werden.

Maria Anna erhielt umfassenden Unterricht in mehreren Fremdsprachen, so dass sie Französisch, Spanisch und Italienisch fließend beherrschte. Auch musikalisch war sie sehr gebildet und begabt. Sie gab etwa Gesangs- und Tanzdarbietungen zum Besten, wenn Opern aufgeführt wurden.

Maria Anna von Österreich, Königin von Portugal

Während des Spanischen Erbfolgekriegs (1701-1714) suchten die Habsburger das Bündnis mit Portugal durch eine Heiratsallianz zu stärken. In diesem Sinne wurde Maria Anna mit König Johann V. vermählt, zunächst per Ferntrauung am 9. Juli 1708 zu Wien. Auf elf Schiffen reiste Maria Anna anschließend nach Portugal, wo die Hochzeit mit ihrem Bräutigam am 27. Oktober 1708 stattfand. Sie wurde damit Königin von Portugal (als Gemahlin des Königs, nicht als Regentin aus eigenem Recht). Das Paar war betrübt, als sich zunächst kein Nachwuchs einstellte. Aber drei Jahre nach ihrer Heirat bekam Maria Anna doch ihr erstes Kind, die Tochter Maria Barbara, die später die Gemahlin des spanischen Königs Ferdinand VI. werden sollte. Maria Anna gebar in der Folge noch fünf weitere Kinder, darunter die portugiesischen Könige Joseph I. und Peter III.

Reiche Lieferungen von in der Überseekolonie Brasilien gewonnenen Diamanten und Gold ermöglichten dem portugiesischen König die Finanzierung von prächtigen, aber sehr teuren Bauten. In diesem Zusammenhang ist vor allem die seit 1717 in Angriff genommene Errichtung des Palácio Nacional de Mafra, eines ausgedehnten Schloss- und Klosterkomplexes, zu nennen. Maria Anna teilte den Hang ihres Gatten für die Anlage luxuriöser Gebäude, veranstaltete mit ihm zusammen häufig pompöse Feste und suchte das kulturelle, insbesondere das musikalische Leben Lissabons zu heben.

1716 zog sich König Johann V. aufgrund depressiver Zustände vorübergehend nach Vila Viçosa zurück und überließ seiner Gattin für diese Zeit die Regierung. Als er im Jahr 1742 einen Schlaganfall erlitt, übernahm Maria Anna erneut die Regentschaft. Laut der Habsburger-Forscherin Brigitte Hamann war sie dafür aber unbegabt, so dass ihre achtjährige Zeit an der Staatsspitze negative politische und ökonomische Folgen für Portugal zeitigte. Mit dem Tod des Königs am 31. Juli 1750 übergab sie die Regierungsgeschäfte an ihren ältesten, bereits 36jährigen Sohn, den neuen König Joseph I. von Portugal. Nun erlebte das Land auch wieder einen Aufschwung. Immerhin hatte Maria Anna den Start der politischen Karriere des späteren Marquis de Pombal gefördert, der unter Joseph I. Erster Minister Portugals werden sollte.

Nachdem Maria Anna 1754 im Belém-Palast verstorben war, wurde sie in der Kirche der deutschen barfüßigen Karmeliten in Lissabon bestattet. Ihr Herz wurde durch ihren Beichtvater nach Wien gebracht und in einer von Balthasar Ferdinand Moll geschaffenen Herzurne in der Leopoldsgruft der Kaisergruft des Kapuzinerklosters beigesetzt.

Nachkommen [Bearbeiten]

   * Maria Bárbara (* 4. Dezember 1711 – † 27. August 1758), sie heiratete 1729 König Ferdinand VI. von Spanien.
   * Peter (* 19. Oktober 1712 – † 29. Oktober 1714)
   * Joseph I. (Portugal) (* 6. Juni 1714 – † 24. Februar 1777)
   * Karl (* 2. Mai 1716 – † 29. März 1736)
   * Peter III. (Portugal) (* 5. Juli 1717 – † 25. Mai 1786) – verheiratet 1760 mit Maria I. (Portugal)
   * Alexander Franz (* 24. September 1723 – † 12. August 1728)

Siehe auch: Liste der Königinnen Portugals, Liste der Könige Portugals, Geschichte Portugals, Zeittafel der Geschichte Portugals.

Literatur [Bearbeiten]

   * Brigitte Hamann: Maria Anna. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 16. Duncker & Humblot, Berlin 1990, S. 194 f.

Weblinks [Bearbeiten]

Commons Commons: Maria Anna of Austria – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Vorgängerin

Marie Sophie von der Pfalz

Königin von Portugal

1708-1750 Nachfolgerin

Maria Anna von Spanien

Diese Seite wurde zuletzt am 20. Mai 2010 um 10:47 Uhr geändert. -------------------- Maria Anna of Austria (September 7, 1683 – August 14, 1754) was an Archduchess of Austria and later Queen consort of Portugal.

Born Maria Anna Josepha, she was the daughter of Leopold I, Holy Roman Emperor. Mary Anne was sister of the emperors Joseph I and Charles VI.

On October 27, 1708 she married John V of Portugal and became thus Queen consort of Portugal.

She was mother of seven children, amongst whom were the future kings Joseph I of Portugal and Peter III of Portugal and Barbara of Portugal, Queen consort of Ferdinand VI of Spain.

In 1742 Maria Anna took over power after John V suffered a stroke, which left him partially paralyzed. When John V died on July 31, 1750 she gave the power to her eldest son Joseph I of Portugal.

After her death, she was buried in Lisbon, but her heart was brought to Vienna and buried there in the imperial crypt.

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Archduchess Maria Anna of Austria's Timeline

1683
September 7, 1683
Linz, Upper Austria, Austria
1708
October 27, 1708
Age 25
1711
December 4, 1711
Age 28
Lisboa, Portugal
December 4, 1711
Age 28
1712
1712
Age 28
1714
June 6, 1714
Age 30
Lisbon, Portugal
June 6, 1714
Age 30
1716
1716
Age 32
1717
July 5, 1717
Age 33
Lisbon, Portugal
1718
1718
Age 34