Bruno von Augsburg (Of Augsburg), bishop (c.980 - 1029)

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Nicknames: "Duke of Augsburg"
Birthplace: Bavaria, Germany
Death: Died in Augsbourg,Schwaben,Bayern,Germany
Occupation: Biskop i Augsburg
Managed by: Douglas John Nimmo
Last Updated:

About Bruno von Augsburg (Of Augsburg), bishop

http://de.wikipedia.org/wiki/Bruno_von_Augsburg

Bruno von Augsburg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie Wechseln zu: Navigation, Suche

Brun(o) von Augsburg († 6. oder 24. April 1029 in Regensburg) war von 1006 bis 1029 Bischof von Augsburg. Leben [Bearbeiten]

Brun(o) war der jüngere Sohn Heinrichs des Zänkers, Herzog von Bayern, und dessen Ehefrau Gisela von Burgund. Er war der Bruder des späteren Kaisers Heinrichs II. († 1024) und der späteren des ungarischen Königin Gisela, die mit König Stephan I. verheiratet war. Zwischen 1002 und 1005 hielt sich Brun(o) aufgrund eines Zerwürfnisses mit seinem Bruder Heinrich in Ungarn auf. Dort unterstützte er Stephan beim Aufbau seiner Administration. Heinrich rief seinen Bruder nach der Ablösung seines ersten Kanzlers Egilbert, dem späteren Bischof von Freising (1005–1039) zurück, machte ihn im Jahr 1005 zu seinem Kanzler und ernannte ihn im Folgejahr zum Bischof von Augsburg.

Das Verhältnis zwischen beiden Brüdern war wechselhaft, zeitweise sehr gespannt. Brun(o) blieb allerdings auch nach dem Tod seines Bruders Heinrich deutscher Kanzler und Bischof von Augsburg. Nach dem Tod Heinrichs II. († 1024) waren die beiden Töchter Ottos II. und Theophanu - (Sophia, Äbtissin von Essen und Gandersheim und Adelheid, Äbtissin von Quedlinburg) - neben Brun(o) die letzten im Reich lebenden Ottonen. Da alle drei eine geistliche Laufbahn eingeschlagen hatten, konnten sie Heinrich II. nicht beerben. Entscheidend für den reibungslosen Dynastiewechsel von den Ottonen auf die Salier (bzw. die reibungslose Thronfolge Konrads II.) war die Parteinahme der letzten Ottonen für Konrad II. und gegen Konrad den Jüngeren, der ebenfalls ein Salier und Cousin Konrads II. war und von 1036 bis 1039 als Herzog von Kärnten amtierte.

Brun(o) wurde im Jahr 1026 von Konrad II. mit der Erziehung und Ausbildung dessen Sohnes und Nachfolger Heinrich III. beauftragt. Dies bedeutet de facto die Übertragung der Regentschaft während des Italienfeldzuges Konrads II. (1026–1027). Zu Ostern 1027 war Brun(o) mit seinem Zögling Heinrich in Rom und nahm an der Kaiserkrönung Konrads II. teil. Ebenfalls 1027 nahm er an der Synode von Frankfurt teil. Das Verhältnis Brun(o) zu Konrad war sehr gut, er galt als einer der wichtigsten Ratgeber des Saliers. Literatur [Bearbeiten]

   * Bruno W. Häuptli: Bruno (Brun), Bischof von Augsburg. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 26, Nordhausen 2006, ISBN 3-88309-354-8, Sp. 204–208.
   * Ernst Steindorff: Brun: Bruno, Bischof von Augsburg. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 3. Duncker & Humblot, Leipzig 1876, S. 422–424.
   * Herwig Wolfram: Konrad II. 990–1039, Kaiser dreier Reiche. Beck, München 2000, ISBN 3-406-46054-2

Weblinks [Bearbeiten]

   * Genealogie der Franken - Artikel „Brun von Augsburg“

Vorgänger Amt Nachfolger Siegfried I. Bischof von Augsburg 1006–1029 Eberhard I. Normdaten: PND: 132465493 | VIAF: 55308316 | WP-Personeninfo Diese Seite wurde zuletzt am 28. Juni 2010 um 19:44 Uhr geändert.

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http://en.wikipedia.org/wiki/Bruno_of_Augsburg

Bruno of Augsburg

From Wikipedia, the free encyclopedia Bruno (or Brun) (died 1029) was the son of Henry II, Duke of Bavaria (the Wrangler or Quarrelsome) and Gisela of Burgundy. He was the brother of St. Henry II of Germany, the only Holy Roman Emperor to be made a saint. Bruno was Bishop of Augsburg from 1006 or 1007 until 1029. Bruno of Augsburg lived at a time when Christianity was still making inroads into various parts of Europe. As a bishop, he encouraged his kinsman St. Stephen's efforts to convert rebellious pagans to the new faith. Curiously, as a member of the Ottonian dynasty he was considered a descendant of Widukind, the ferocious and final pagan king of Old Saxony who had fought long and hard against Charlemagne during the late 8th century to prevent the forced conversion of his people to Christianity.

At one time Bishop Bruno was proposed to have been father of Agatha, wife of Edward the Exile and the grandfather of another saint: Saint Margaret of Scotland, but this solution to Agatha's parentage has passed out of favour. -------------------- http://de.wikipedia.org/wiki/Bruno_von_Augsburg

Bruno von Augsburg

Brun(o) von Augsburg († 6. oder 24. April 1029 in Regensburg) war von 1006 bis 1029 Bischof von Augsburg.

Leben

Brun(o) war der jüngere Sohn Heinrichs des Zänkers, Herzog von Bayern, und dessen Ehefrau Gisela von Burgund. Er war der Bruder des späteren Kaisers Heinrichs II. († 1024) und der späteren des ungarischen Königin Gisela, die mit König Stephan I. verheiratet war. Zwischen 1002 und 1005 hielt sich Brun(o) aufgrund eines Zerwürfnisses mit seinem Bruder Heinrich in Ungarn auf. Dort unterstützte er Stephan beim Aufbau seiner Administration. Heinrich rief seinen Bruder nach der Ablösung seines ersten Kanzlers Egilbert, dem späteren Bischof von Freising (1005–1039) zurück, machte ihn im Jahr 1005 zu seinem Kanzler und ernannte ihn im Folgejahr zum Bischof von Augsburg.

Das Verhältnis zwischen beiden Brüdern war wechselhaft, zeitweise sehr gespannt. Brun(o) blieb allerdings auch nach dem Tod seines Bruders Heinrich deutscher Kanzler und Bischof von Augsburg. Nach dem Tod Heinrichs II. († 1024) waren die beiden Töchter Ottos II. und Theophanu - (Sophia, Äbtissin von Essen und Gandersheim und Adelheid, Äbtissin von Quedlinburg) - neben Brun(o) die letzten im Reich lebenden Ottonen. Da alle drei eine geistliche Laufbahn eingeschlagen hatten, konnten sie Heinrich II. nicht beerben. Entscheidend für den reibungslosen Dynastiewechsel von den Ottonen auf die Salier (bzw. die reibungslose Thronfolge Konrads II.) war die Parteinahme der letzten Ottonen für Konrad II. und gegen Konrad den Jüngeren, der ebenfalls ein Salier und Cousin Konrads II. war und von 1036 bis 1039 als Herzog von Kärnten amtierte.

Brun(o) wurde im Jahr 1026 von Konrad II. mit der Erziehung und Ausbildung dessen Sohnes und Nachfolger Heinrich III. beauftragt. Dies bedeutet de facto die Übertragung der Regentschaft während des Italienfeldzuges Konrads II. (1026–1027). Zu Ostern 1027 war Brun(o) mit seinem Zögling Heinrich in Rom und nahm an der Kaiserkrönung Konrads II. teil. Ebenfalls 1027 nahm er an der Synode von Frankfurt teil. Das Verhältnis Brun(o) zu Konrad war sehr gut, er galt als einer der wichtigsten Ratgeber des Saliers.

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