Charles V Leopold, duc de Lorraine

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Charles Leopold de Lorraine, V

Also Known As: "Charles Léopold Nicolas Sixte"
Birthdate:
Birthplace: Wien, Österrike
Death: Died in Lorraine - reign from 1645
Immediate Family:

Son of Nicolas François, duc de Lorraine and Claude-Françoise, Princess of Lorraine
Husband of Eleanora Maria Josefa HABSBURG, Erzherzögin von Österreich
Father of Leopold I Joseph, duc de Lorraine; Charles Joseph of Lorraine; Elenora of Lorraine; Karla Ferdinanda; Charles Ferdinand of Lorraine and 5 others

Occupation: Hertig i Lothringen 1661-69
Managed by: Private User
Last Updated:

About Charles V Leopold, duc de Lorraine

http://en.wikipedia.org/wiki/Charles_V,_Duke_of_Lorraine

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http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_V._%28Lothringen%29

Karl V. (Lothringen)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

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Karl V.

Karl V. Leopold, genannt der Herzog ohne Herzogtum, (* 3. April 1643 in Wien; † 18. April 1690 in Wels, Oberösterreich) war Titularherzog von Lothringen von 1675 bis 1690; er war der Sohn von Herzog Nikolaus Franz und Claudia von Lothringen, sowie der Schwager Kaiser Leopolds I..

Inhaltsverzeichnis

[Anzeigen]

   * 1 Biografie
   * 2 Nachkommen
   * 3 Literatur
   * 4 Weblinks

Biografie [Bearbeiten]

Karl, der sich stets und hartnäckig Carolus nannte, wurde als jüngerer Sohn für eine kirchliche Laufbahn bestimmt. 1648 wurde er Propst von Saint-Dié und 1649 Abt von Gorze. Der Tod seines älteren Bruders Ferdinand 1659 machte ihn jedoch zum Erben von Lothringen und Bar. Er trat von seinen kirchlichen Ämtern zurück und wechselte zu einer militärischen Karriere.

Ab 1663 stand er in kaiserlichen Diensten, nahm an der Schlacht bei Mogersdorf gegen die Osmanen teil (1. August 1664). 1668/69 bewarb er sich erfolglos um den polnischen Thron. 1671 kämpfte er in Ungarn unter General Johann Sporck. Bei der Belagerung von Murau in der Steiermark hatte er kommandierenden Rang. Im Jahr darauf war er Befehlshaber der kaiserlichen Kavallerie unter Raimondo Montecuccoli. In der Schlacht bei Seneffe 1674) wurde er am Kopf verwundet. Im September 1675 wurde er zum Generalissimus der kaiserlichen Armeen ernannt, und 1676 nahm er an der Belagerung von Philippsburg teil.

Ebenfalls im September 1675 nahm er den Titel eines Herzogs von Lothringen an, nachdem sein Onkel Karl IV. im gleichen Monat gestorben war. Er wurde auch von allen Staaten Europas – mit Ausnahme Frankreichs, das Lothringen seit langem besetzt hielt – als Herzog anerkannt. Durch seine Ehe wurde er 1678 der Schwager des Kaisers Leopold I.. 1679 wurde er zum Statthalter von Tirol und den Vorlanden ernannt.

Er war als kaiserlicher Feldherr (1675–88) an der Schlacht am Kahlenberg am 12. September 1683 und bei der Eroberung von Ofen 1686 entscheidend beteiligt, ebenso wie 1687 an der Rückeroberung Ungarns, Slawoniens und Transsylvaniens (Großer Türkenkrieg, Schlacht bei Mohács). Im Mai 1688 trat er sein militärisches Amt an Kurfürst Max Emanuel von Bayern ab. Wenig später wurde er reaktiviert, übernahm ein Kommando im Pfälzischen Erbfolgekrieg, bei der er erkrankte. Er kehrte vorerst nach Innsbruck zurück, wollte dann aber nach Wien reisen, um mit Kaiser Leopold I. über eine umfassende Armeereform zu verhandeln.

Obwohl er sich nicht wohl fühlte, reiste er nach Wien, starb aber 18. April 1690 in Wels an einer Lungenembolie. Nach Voltaire soll der französische König Ludwig XIV. zu seinem Tod gesagt haben: le plus grand, le plus sage et le plus généreux de mes ennemis est mort – der größte, weiseste und großzügigste seiner Gegner sei gestorben. Karl V. wurde vorerst in der Innsbrucker Jesuitenkirche beigesetzt. Als im Oktober 1697 Frankreich im Frieden von Rijswijk Lothringen wieder freigab, wurde sein Leichnam in die Lothringische Hauptstadt Nancy überführt, wo Karl in der Capelle Ducale endgültig die letzte Ruhe fand.

In Wien Floridsdorf (21. Bezirk) ist die Karl-Lothringer-Straße nach ihm benannt. In Nancy ist der Boulevard Charles V nach ihm benannt.

Nachkommen [Bearbeiten]

Karl heiratete 1678 Eleonore Maria Josepha (1653–1697), Tochter von Kaiser Ferdinand III. und Eleonora Gonzaga, sowie Witwe von Michael Wiśniowiecki, König von Polen; ihre Kinder waren:

   * Leopold (1679–1729), Herzog von Lothringen
   * Karl Joseph (1680–1715), Bischof von Olmütz und Erzbischof von Trier
   * Eleonore (1682–1682)
   * Karl Ferdinand (1683–1685)
   * Joseph (1685–1705), kaiserlichen General
   * Franz Joseph (1689–1715), Abt von Stablo und Malmedy

Literatur [Bearbeiten]

   * Henry Bogdan: La Lorraine de ducs, sept siècles d’histoire. 2005.
   * Stéphane Gaber: Et Charles V arrêta la marche des Turcs. Presses universitaires de Nancy, 1986, ISBN 2-86480-227-9.
   * Hermann Kinder und Werner Hilgemann: dtv-Atlas Weltgeschichte. Band 1, 36. Auflage. München 2003.
   * Golo Mann und August Nitschke: Propyläen Weltgeschichte. Band 7. Frankfurt am Main und Berlin 1964.
   * Georges Poull: La maison ducale de Lorraine. 1991.
   * Paul Wentzcke: Feldherr des Kaisers – Leben und Taten Herzog Karl V. von Lothringen. Leipzig 1943.

Weblinks [Bearbeiten]

Commons Commons: Karl V. von Lothringen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Vorgänger

Karl IV.

Herzog von Lothringen

1675–1690 Nachfolger

Leopold

Normdaten: PND: 118720902 – weitere Informationen

Diese Seite wurde zuletzt am 7. Mai 2010 um 15:17 Uhr geändert.

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Karl V. (Lothringen)

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Karl V.

Karl V. Leopold, genannt der Herzog ohne Herzogtum, (* 3. April 1643 in Wien; † 18. April 1690 in Wels, Oberösterreich) war Titularherzog von Lothringen von 1675 bis 1690; er war der Sohn von Herzog Nikolaus Franz und Claudia von Lothringen, sowie der Schwager Kaiser Leopolds I..

Inhaltsverzeichnis

[Anzeigen]

   * 1 Biografie
   * 2 Nachkommen
   * 3 Literatur
   * 4 Weblinks

Biografie [Bearbeiten]

Karl, der sich stets und hartnäckig Carolus nannte, wurde als jüngerer Sohn für eine kirchliche Laufbahn bestimmt. 1648 wurde er Propst von Saint-Dié und 1649 Abt von Gorze. Der Tod seines älteren Bruders Ferdinand 1659 machte ihn jedoch zum Erben von Lothringen und Bar. Er trat von seinen kirchlichen Ämtern zurück und wechselte zu einer militärischen Karriere.

Ab 1663 stand er in kaiserlichen Diensten, nahm an der Schlacht bei Mogersdorf gegen die Osmanen teil (1. August 1664). 1668/69 bewarb er sich erfolglos um den polnischen Thron. 1671 kämpfte er in Ungarn unter General Johann Sporck. Bei der Belagerung von Murau in der Steiermark hatte er kommandierenden Rang. Im Jahr darauf war er Befehlshaber der kaiserlichen Kavallerie unter Raimondo Montecuccoli. In der Schlacht bei Seneffe 1674) wurde er am Kopf verwundet. Im September 1675 wurde er zum Generalissimus der kaiserlichen Armeen ernannt, und 1676 nahm er an der Belagerung von Philippsburg teil.

Ebenfalls im September 1675 nahm er den Titel eines Herzogs von Lothringen an, nachdem sein Onkel Karl IV. im gleichen Monat gestorben war. Er wurde auch von allen Staaten Europas – mit Ausnahme Frankreichs, das Lothringen seit langem besetzt hielt – als Herzog anerkannt. Durch seine Ehe wurde er 1678 der Schwager des Kaisers Leopold I.. 1679 wurde er zum Statthalter von Tirol und den Vorlanden ernannt.

Er war als kaiserlicher Feldherr (1675–88) an der Schlacht am Kahlenberg am 12. September 1683 und bei der Eroberung von Ofen 1686 entscheidend beteiligt, ebenso wie 1687 an der Rückeroberung Ungarns, Slawoniens und Transsylvaniens (Großer Türkenkrieg, Schlacht bei Mohács). Im Mai 1688 trat er sein militärisches Amt an Kurfürst Max Emanuel von Bayern ab. Wenig später wurde er reaktiviert, übernahm ein Kommando im Pfälzischen Erbfolgekrieg, bei der er erkrankte. Er kehrte vorerst nach Innsbruck zurück, wollte dann aber nach Wien reisen, um mit Kaiser Leopold I. über eine umfassende Armeereform zu verhandeln.

Obwohl er sich nicht wohl fühlte, reiste er nach Wien, starb aber 18. April 1690 in Wels an einer Lungenembolie. Nach Voltaire soll der französische König Ludwig XIV. zu seinem Tod gesagt haben: le plus grand, le plus sage et le plus généreux de mes ennemis est mort – der größte, weiseste und großzügigste seiner Gegner sei gestorben. Karl V. wurde vorerst in der Innsbrucker Jesuitenkirche beigesetzt. Als im Oktober 1697 Frankreich im Frieden von Rijswijk Lothringen wieder freigab, wurde sein Leichnam in die Lothringische Hauptstadt Nancy überführt, wo Karl in der Capelle Ducale endgültig die letzte Ruhe fand.

In Wien Floridsdorf (21. Bezirk) ist die Karl-Lothringer-Straße nach ihm benannt. In Nancy ist der Boulevard Charles V nach ihm benannt.

Nachkommen [Bearbeiten]

Karl heiratete 1678 Eleonore Maria Josepha (1653–1697), Tochter von Kaiser Ferdinand III. und Eleonora Gonzaga, sowie Witwe von Michael Wiśniowiecki, König von Polen; ihre Kinder waren:

   * Leopold (1679–1729), Herzog von Lothringen
   * Karl Joseph (1680–1715), Bischof von Olmütz und Erzbischof von Trier
   * Eleonore (1682–1682)
   * Karl Ferdinand (1683–1685)
   * Joseph (1685–1705), kaiserlichen General
   * Franz Joseph (1689–1715), Abt von Stablo und Malmedy

Literatur [Bearbeiten]

   * Henry Bogdan: La Lorraine de ducs, sept siècles d’histoire. 2005.
   * Stéphane Gaber: Et Charles V arrêta la marche des Turcs. Presses universitaires de Nancy, 1986, ISBN 2-86480-227-9.
   * Hermann Kinder und Werner Hilgemann: dtv-Atlas Weltgeschichte. Band 1, 36. Auflage. München 2003.
   * Golo Mann und August Nitschke: Propyläen Weltgeschichte. Band 7. Frankfurt am Main und Berlin 1964.
   * Georges Poull: La maison ducale de Lorraine. 1991.
   * Paul Wentzcke: Feldherr des Kaisers – Leben und Taten Herzog Karl V. von Lothringen. Leipzig 1943.

Weblinks [Bearbeiten]

Commons Commons: Karl V. von Lothringen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Vorgänger

Karl IV.

Herzog von Lothringen

1675–1690 Nachfolger

Leopold

Normdaten: PND: 118720902 – weitere Informationen

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Charles Léopold Nicolas Sixte (April 3, 1643 – April 18, 1690), son of Nicholas II, Duke of Lorraine, was the titular Duke of Lorraine from 1675 to 1690, a time when Lorraine was occupied by France. He found refuge with the Habsburgs, in whose service he had a notable military career.

The Habsburg connection was cemented by his marriage (1678) with Eleonora Maria Josefa, Archduchess of Austria (1653-1697), daughter of Ferdinand III, Holy Roman Emperor and Eleonore Gonzaga. She was also the widow of Michał Korybut Wiśniowiecki, King of Poland. She passed to her heirs the inheritance of the Gonzaga of Mantua.

He was younger brother of Ferdinand Philip of Lorraine who died at twenty years old in 1659, with whose demise he inherited his aunt's Duchy of Bar.

In the Imperial service, Charles led the Imperial contingent in the army which relieved Vienna and Hungary from the Turks in 1683. (See Battle of Vienna). He had first distinguished himself at the battle of August 1, 1664, fighting among Imperial forces against the Turks and had campaigned in Hungary with general Johann Sporck in 1671. He was in command at the siege of Murau in the Steiermark. The following year he was in command of Imperial cavalry under Raimondo Montecuccoli. At Seneffe in 1674 he received a head wound; in 1676 he was present at the siege of Philipsburg. Finally, named generalissimo of the Imperial army in 1683, he helped the king of Poland at the Battle of Vienna.

He had several children, amongst whom were:

Léopold Joseph Charles Dominique Agapet Hyacinthe de Lorraine (1679-1729), who would recover the duchy to the family in 1697.

Charles Joseph of Lorraine (1680-1716).

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Charles V Leopold, duc de Lorraine's Timeline

1643
April 3, 1643
Wien, Österrike
1678
February 6, 1678
Age 34
Österrike
1679
September 11, 1679
Age 36
Innsbruck, Tirol, Österreich
1680
1680
Age 36
1682
1682
Age 38
1683
1683
Age 39
1683
Age 39
1685
1685
Age 41
1685
Age 41
1689
1689
Age 45