Charlotte von Oppenheim

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Charlotte von Oppenheim (Beyfuss)

Birthdate:
Birthplace: Frankfurt am Main, Hessen-Nassau, Preussen
Death: Died in Cologne, Cologne, North Rhine-Westphalia, Germany
Immediate Family:

Daughter of Sigmund Leopold Beyfuss and Babette Beyfuss
Wife of Abraham von Oppenheim
Mother of <private> von Oppenheim
Sister of Henriette von Haber; Sophie Springer; Meyer Siegmund Beyfuss; Adolph Beyfuss and Julia-Julie von Haber

Managed by: Randy Schoenberg
Last Updated:
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Immediate Family

About Charlotte von Oppenheim

http://de.wikipedia.org/wiki/Charlotte_Oppenheim

Charlotte Oppenheim (Freifrau Charlotte von Oppenheim) geborene Beyfus (* 1811 in Frankfurt am Main; † 24. Oktober 1887 in Köln), war eine Mäzenin in Köln und Bassenheim. Inhaltsverzeichnis [Anzeigen] Leben [Bearbeiten]

Charlotte wurde 1811 als zweites von fünf Kindern des Bankiers Siegmund Leopold Beyfus (1786–1845) und der Babette Rothschild (1784–1869) geboren und heiratete am 20. April 1834 Abraham Freiherr von Oppenheim (1804–1878). Nach ihrem Tode wurde sie neben Abraham auf dem Jüdischen Friedhof in Deutz beigesetzt. Nach Fertigstellung des Mausoleums in Bassenheim fanden beide 1889 dort ihre letzte Ruhe. Der Graphiker und Maler Tony Avenarius (Pseud. Antonius Hafermann) (1836–1912) gestaltete für das Kölner Rathaus eine Bildtafel, die die Mäzenin symbolkräftig mit dem Kinderkrankenhaus, umgeben von Familienmitgliedern und bekannten Kölner Persönlichkeiten, darstellt. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Denkmal zerstört.[1] Zuwendungen [Bearbeiten]

Mit dem Tode Abrahams am 9. Oktober 1878 stellte Charlotte der Stadt Köln 25.000 Mark für christliche Arme, 10.000 Mark dem israelitischen Asyl, 10.000 Mark anderen israelitischen Einrichtungen und 5.000 Mark der israelitischen Gemeinde für die Armen zur Verfügung. Sie verfügte, dass die Zinsen aus den der Stadt Köln zugewendeten 150.000 Mark hälftig an christliche und jüdische Arme ausgeschüttet werden. 1880 stiftete Charlotte im Angedenken an ihren verstorbenen Gatten ein Fenster für den Kölner Dom, das heute im „Welter-Zyklus“ als Abrahamfenster bezeichnet wird. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es mit einem verkürzten Baldachin an seinen ursprünglichen Platz im westlichen Obergarden des nördlichen Querhauses wieder eingesetzt. Wie viele andere Fenster des Kölner Doms ist es ein Werk des Kölner Glasmalers Michael Welter (1808–1892) [2] Stiftungen [Bearbeiten]

Erstes Kinderhospital in Köln [Bearbeiten] Das Oppenheim´sche Kinderhospital in der Buschgasse (früher Bozengasse) war das erste in Köln im Stadtteil Severinsviertel erbaute Kinderhospital. Krankenhaus Bassenheim (Therapiezentrum) [Bearbeiten] Charlotte gründete 1885 das „Von-Oppenheim'sche Krankenhaus“, das 1888 um einen Kindergarten und eine Nähschule erweitert wurde und seit 1984 ein Therapiezentrum ist.[3] Auszeichnungen [Bearbeiten]

Das preußische Verdienstkreuz für Frauen und Jungfrauen[4]

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Charlotte von Oppenheim's Timeline

1811
1811
Frankfurt am Main, Hessen-Nassau, Preussen
1834
April 20, 1834
Age 23
1887
October 24, 1887
Age 76
Cologne, Cologne, North Rhine-Westphalia, Germany