Claus Ragore (deceased) MP

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Nicknames: "Klaus Rachor"
Birthplace: Mainaschaff, Lower Franconia, Bavaria, Germany
Death: Died in Margetshöchheim, Lower Franconia, Bavaria, Germany
Occupation: Bauer
Managed by: Tobias Rachor (C)
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Immediate Family

About Claus Ragore

Rachor family history

by Tobias Rachor

One possible son of this ragor (Rachor) was Claus Ragore (Rachor) at Margetshoechheim, Wuerzburg, Bavaria, Germany

Source: 78327Karlstaedter Regelbuch, fol 41rDatum: 1468 nov 24

It’s possible that Claus Ragore was the father or the brother of Frytz Ragore (Fritz Rachor I.) at “Ossenheim” (Kleinostheim, Aschaffenburg, Bavaria, Germany)

Die Verwandtschaftsbeziehungen zu den Familien Ragor - Ragore - Raschorr - Rachore - Rachor in Mainaschaff, Kleinostheim und Zellhausen ist nicht gesichert.

78327Karlstädter Regelbuch, fol 41rDatum: 1468 nov 24 Stand: geistliche Institution, Bauerordnung des waldes zu margetshoechheim [kreis wuerzburg]. item friedrich duchter, pfortenschreiber, und ich conrad imhoff, keller, von befehl und geheiss unserer gnaedigen herren vom kapitel in wuerzburg [kreis wuerzburg]. als die armen leute von margetshoechheim [kreis wuerzburg] von uns gefangen worden sind, wegen uebertretung der gebote und verbote des waldes, die von unseren herren und amtleuten erlassen worden sind etc. also haben sie gelobt und zum heiligen geschworen, diese ordnung und satzung, wie die von stuecken zu stuecken hernach folget, nach ausweisung der nachgeschriebenen "copey" also zu halten. wir diese hernachgeschrieben, mit namen hans herwart, schultheiss, jorg dyeme, hans erngast, claus ragore, cuntz merz, claus herwart, der aeltere, claus storckley, hans herwart, genannt der grosse hans, claus herwart, der junge, hans zimmermann, hans ewllein, hans vasan, cuntz snepper, hans snepper, hans pfister, hans seybot, cuntz peter, eckhart durre, cuntz siber, fritz herbart, peter dyemar, hans deick, heinz beyer, fritz pfister und hans muniche bekennen und eob gein allermeinglich: wir alle und unser igklicher besonders sind in das gefaengnis unserer ehrwuerdigen und wuerdigen herren gekommen, und zwar wegen merklicher verschuldeter sachen, naemlich: dass wir gegen ihr gebieten und ihre gebote ungehorsam und ganz widerwaertig gewesen sind, dass wir gegen leib und gut andere uns vergangen haben, und dass wir auch den wald, der uns zu hegen bei hohen pflichten geboten war, verwuestet haben, was auch mit einer hohen summe geldes, naemlich "800 fl, nicht wiedergutzumachen und zu vergelten waere, und dass wir gegen unsere vorgenannten herren in mancherlei weise ungehorsam und widerwertig gewesen sind. darum haetten wir wohl eine grosse strafe verdient. auf unser flehen und bitten hin, haben uns aber unsere herren und freunde hernachgeschriebene urfehde gnaediglich gewaehrt: naemlich, dass wir weder mit worten noch werken, heimlich oder oeffentlich, niemandem die macht ueber uns zugestehen. wir wollen auch nicht gestatten nach unserem vermoegen, dass jemand wider unsere urfehde handelt. das sollen und wollen wir alle, und unser igklicher besonders, unser aller lebtag lang gegen unsere herren und alle ihre nachkommen tun. auch wollen wir in ihren gerichten sitzen, und wir wollen die ordnungen und satzungen, die zukuenftig von unseren gnaedigen herren gegeben und in schriften festgehalten werden, halten, etwa die ordnung, die bestimmt, den wald und den bannwerd zu hegen. das sollen und wollen wir fuer uns und unsere nachkommen halten und diese waldordnung fuer ewige zeiten getreulich und ohne widerrede einhalten alles ongeverde, wie das in diesem brief von von artikel zu artikel geschrieben steht. wir schwoeren und geloben das durch eid mit aufgereckten fingern bei gott und den heiligen. item dass ein keller zu karlstadt [kreis karlstadt] macht haben soll zu zeiten, in denen es not tut, einen oder mehrere foerster zum holzhueten einzusetzen. derselbe oder dieselben foerster sollen dann dem keller, der zur zeit ist, dem domkapitel geloben und bei den heiligen schwoeren, den wald getreulich zu hueten und etwa gefundenen schaden dem keller zu melden und vorzubringen. wer auch weiterhin uebertretungen sich zuschulden kommen laesst, der hat dem kapitel die gewoehnlichen bussen zu geben, die im folgenden aufgefuehrt sind. item ist es altes herkommen, dass man den hofleuten und sonst den gemeinen leuten in margetshoechheim [kreis wuerzburg] jaehrlich holz ausgibt. in zukunft sollen, wenn es zu schulden kommt und not sein wird,3 oder 5 zusaetzlich bestellt werden, die mit rat und wissen eines kellers das holz ausgeben, jedem nach seinem statten, wie es sich gebuehrt. item ein jeder, der holzrecht hat, und dem nach seinem gebuehren holz gegeben wuerde, der soll das auf dem stamm kennzeichnen und das wetten holz mitsamt dem gestrenge eben aufhauen, binden und hinwegfuehren, damit der wald gereinigt und dem hegholz kraft zu wachsen gegeben werde. wer das nicht tut, der soll unseren herren vom domkapitel oder einem keller an ihrer statt "10 lb zu strafe geben. item in jeder laube holz sollen hoelzer, die man hegereyser nennt, zu einer hege vorgenommen werden, die da stehen bleiben und ewig fuer ein hege gehalten werden, die auch zukuenftig niemand abhauen darf oder wegfuehren soll ohne wissen und erlaubnis eines kellers. wer das aber trotzdem tut, dem gilt die oben geschgriebene busse [von "10 lb]. item es soll jeder, dem holz erlaubt und gegeben wird, das holz gemaess der ordnung, als obsteht, vor st. walpugis [mai 01] abhauen. wer das nicht tut, der soll danach nicht ins holz fahren oder darinnen hauen ohne verhaengniss und wissen eines kellers. wer deswegen ueberfuehrt wird, der soll, sooft er das tut, die obengenannte strafe von ["$10 fl] bezahlen. item soll zukuenftig niemand sein vieh in das junge holz treiben oder fahren, weil das holz dadurch beschaedigt wuerde. jeder, der dieser tat ueberfuehrt wird, soll, sooft das geschieht, fuer jedes stueck vieh "50 d zur strafe geben. item es soll auch zukuenftig kein einwohner [von margetshoechheim [kreis wuerzburg oder sonst jemand hegholz oder zymerholz im wald hauen ohne wissen und verhaengnis eines kellers. wenn derselbe keller zur zeit holz erlaubt, dann soll der, der holz schlagen will, das mit wissen eines foersters tun. derselbe foerster soll also dem, dem das holzschlagen erlaubt wurde, beistehen ohne ein ende, da das ansonsten fuer den wald schaedlich waere. item wer ausserhalb des ihm zugewiesenen holzes ohne wissen holz schlaegt und das vom foerster untersagt wurde, es sei mann oder frau, derselbe oder dieselbe geben von einem jeden wagen "3 lb, von einem jeden karren "1.5 lb und von einer puerde, die man traegt, "15 d zur strafe. item bei dieser ordnung und gesetz soll jaehrlich von einem schlage bis zum anderen das holz ausgelaubt und in hege gehalten werden. so man den schlag ausgefuehrt hat, soll man es bis zum naechsten so halten, wie oben bestimmt ist. item weil auch unordnung in dem bannwerde bisher gewesen ist mit verwuestungen durch vieh und durch ausschneiden der bann und an den wegen, ist verordnet worden, dass zukuenftig und fuer ewige zeiten niemand mit dem vieh oder sonstwie schaden darinnen anrichtet. so soll niemand darinnen schneiden ohne wissen eines kellers. die bann soll zum nutzen der der gemeinde [margetshoechheim [kreis wuerzburg in hege gehalten werden. und wenn man die bant wegen der gemeinde schneiden und verkaufen will, soll das mit wissen eines kellers geschehen zu der gemeinde nutzen. item hierin ist auch unseren vorgemelten herren vom domkapitel vorbehalten, diese satzung und ordnung zu bessern und zu mehren und zu mindern, sooft und zu welcher zeit sie wollen. acta in vigilia katharinae anno domini 1468 [nov 24].

www.margetshoechheim.de

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Claus Ragore's Timeline

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Mainaschaff, Lower Franconia, Bavaria, Germany
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- present
Margretshöchheim, Bavaria, Germany
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Margetshöchheim, Lower Franconia, Bavaria, Germany