Goswin II, Graf von Heinsberg

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Gosewin von Heinsberg

Birthdate:
Birthplace: 1061/1090, Heinsberg, Rheinland, Prussia, Germany
Death: Died in Heinsberg, Rheinland, Preußen, Germany
Immediate Family:

Son of Goswin I von Wassenberg, heer van Heinsberg en Valkenburg; Goswin I von Heinsberg und Falkenberg and Oda Von Walbeck
Husband of Adelheid von Sommerschenburg and Aleidis (Adelheid) van Sommerschenburg
Father of Salome von Heinsberg; Goswin III, Herr von Heinsberg; Gottfried, Graf von Heinsberg; Mathilde Markgräfin von der Niederlausitz; Hermann Von Heinsberg, A Priest and 3 others
Brother of Gerhard I von Wassenberg, Herr von Heinsberg

Occupation: Herre 1128/66 von Valkenburg, 1130 von Heinsberg
Managed by: Private User
Last Updated:

About Gosewin von Heinsberg

http://de.wikipedia.org/wiki/Herrschaft_Heinsberg

Herrschaft Heinsberg

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Wappen der Herrschaft Heinsberg

HRR im 14. Jahrhundert - Herrschaft Heinsberg und ihr rechtsrheinischer Besitz (hellgrün)

Die Herrschaft Heinsberg war ein historisches Territorium. Hauptort war die Stadt Heinsberg in Nordrhein-Westfalen.

Inhaltsverzeichnis

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   * 1 Geschichte
   * 2 Herren von Heinsberg
         o 2.1 Haus Kleve
         o 2.2 Haus Sponheim
   * 3 Weitere sachdienliche Wappen
   * 4 Literatur
   * 5 Weblinks

Geschichte [Bearbeiten]

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Als erster Herr von Heinsberg ist Goswin I. anzusehen, der ab 1085 als solcher erwähnt wird. Neben Heinsberg hatte er auch die Herrschaft Valkenburg östlich von Maastricht inne. Verheiratet war Goswin mit Oda von Walbeck. Goswin II., deren Sohn, hatte jahrelang die Reichslehen Gangelt und Richterich in Besitz, bis ihm König Konrad III. diese entzog. Goswin verweigerte jedoch die Herausgabe, woraufhin Herzog Heinrich von Limburg im Jahr 1144 auf Befehl des Königs Heinsberg zerstörte. Die Linie der Goswins war mehrfach in Urkunden mit dem Titel „Graf“ bezeichnet.

Die Herren von Heinsberg konnten ihre Selbständigkeit durch Anlehnung an die jeweilige Vormacht am Niederrhein behaupten: bis 1288 (Schlacht bei Worringen) an Kurköln, nach 1288 an Brabant, nach 1371 (Schlacht bei Baesweiler) an Jülich und seit dem beginnenden 15. Jahrhundert an Brabant/Burgund. Die männliche Linie der Herren von Heinsberg starb mit Johann IV. im Jahr 1448 aus. Über seine Tochter Johanna – die 1456 Graf Johann II. von Nassau-Saarbrücken heiratete – und deren gemeinsame Tochter Elisabeth – 1472 mit Wilhelm III.(IV.) Herzog von Jülich und Berg verheiratet – kam die Herrschaft Heinsberg an das Herzogtum Jülich-Berg. 1484 wurde das Gebiet als eigenes Amt dem Herzogtum einverleibt.

Ein Seitenzweig der Heinsberger verwaltete von 1423 bis 1468 Territorien in der Eifel, darin die Grafschaft Blankenheim mit den Herrschaften um die Burgen Gerolstein und Kasselburg. Dieses Gebiet fiel endlich durch die blankenheimische Erbfolge an die Grafschaft Manderscheid.

Herren von Heinsberg [Bearbeiten]

   * Goswin, 1085 von Heinsberg und avunculus von Gerhard von Wassenberg
   * Goswin I., 1118 von Heinsberg, 1119 von Valkenburg, † 1128, dessen Sohn; ∞ Oda von Walbeck, † 1152, Tochter von Siegfried von Walbeck, Graf im Derlingau
   * Gerhard I. von Heinsberg, † 1128/29, dessen Bruder; ∞ Irmgard von Plötzkau, † 1153, Tochter von Dietrich Graf von Plötzkau und Mathilde von Walbeck
   * Gerhard II. von Heinsberg, † vor 1130, 1128 Graf, Sohn Goswins I.
   * Goswin II., 1128/66 von Valkenburg, 1130 von Heinsberg, † 1167/68, dessen Bruder; ∞ Adelheid von Sommerschenburg, Tochter von Friedrich V. Pfalzgraf von Sachsen, und Adelheid von Laufen
   * Siegfried von Heinsberg, X 1137 vor Bari, Sohn Gerhards I.
   * Goswin III. von Heinsberg, † nach 1179, Sohn Goswins II.
   * Goswin IV., um 1185 Herr von Valkenburg, dessen Sohn, ∞ Jutta von Limburg, Tochter von Heinrich III., Herzog von Limburg
   * Philipp von Heinsberg, † 1191, Bruder Goswins III., 1168 Erzbischof von Köln und Reichskanzler für Italien
   * Gottfried, 1169 von Heinsberg, † vor 1185, dessen Bruder; ∞ Sophie, † wohl 1185, wohl Tochter von Adalbert Graf von Nörvenich
   * Mathilde von Heinsberg, † 1189, dessen Schwester, Erbin von Sommerschenburg; ∞ Dedo (V.), Graf von Groitzsch aus dem Haus Wettin, † 1190
   * Adelheid, Frau von Heinsberg, 1190/1217 bezeugt, Tochter Gottfrieds; ∞ Arnold II., Graf von Kleve

Haus Kleve [Bearbeiten]

   * Dietrich I. von Heinsberg und Valkenburg, † 1227, deren Sohn; ∞ I Isalda von Limburg, † 1221, Tochter von Heinrich III., Herzog von Limburg; ∞ II Wildgräfin Beatrix, 1225/40 bezeugt, Tochter von Wildgraf Gerhard I.
   * Agnes, † 1267, Herrin von Heinsberg, dessen Tochter aus erster Ehe (Dietrich II., der ältere Sohn aus zweiter Ehe, erhielt Valkenburg, der jüngere Sohn war Engelbert II. von Falkenburg, Erzbischof von Köln); ∞ Heinrich von Sponheim, † wohl 1258

Haus Sponheim [Bearbeiten]

   * Heinrich von Sponheim, 1247 Herr von Heinsberg, 1248 Herr von Freusburg, Löwenberg, Blankenberg, Saffenberg und Hülchrath, † wohl 1258
   * Dietrich I., Herr von Heinsberg und Blankenberg, † 1303, deren Sohn, ∞ Johanna von Löwen, Tochter von Gottfried, Herr von Gaesbeek
   * Gottfried I., † 1331, Herr von Heinsberg und Blankenberg, deren Sohn; ∞ Mechthild von Loon, † 1313, Tochter von Arnold IV., Graf von Loon
   * Dietrich II., † 1361, deren Sohn, Herr von Heinsberg und Blankenberg, 1336 Graf von Loon und Chiny,; ∞ Kunigunde von der Mark, † nach 1343, Tochter von Graf Eberhard I. von der Mark
   * Johann I., † 1334, dessen Bruder, Herr von Dalenbroich; ∞ Katharina von Voorne, Frau von Acquoy, † 1366, Tochter von Gerhard von Voorne und Aleidis von Cuyck
   * Gottfried II. von Loon, † 1395, deren Sohn, Herr von Dalenbroich und Heinsberg, Graf von Loon und Chiny; ∞ Philippa von Jülich, † 1390, Tochter von Wilhelm, Herzog von Jülich
   * Gottfried III. von Loon, † 1342, Sohn Dietrichs II., Herr von Millen; ∞ Mechthild von Geldern, Tochter von Rainald II. Graf und 1339 Herzog von Geldern
   * Johann II. von Loon, † 1438, Sohn Gottfrieds II., Herr zu Jülich, Heinsberg und Löwenberg-Millen; ∞ I Margareta von Gennep, † 1419, Erbin von halb Gennep; ∞ II Anna von Solms, † 1433, Tochter von Graf Otto in Braunfels
   * Johann III., † 1443, dessen Sohn aus erster Ehe, Herr zu Heinsberg und Löwenberg; ∞ Walpurgis von Moers, Tochter von Friedrich III., Graf von Moers und Saarwerden
   * Johann IV., † 1448, deren Sohn, Herr zu Heinsberg und Diest; ∞ Johanna von Diest, † vor 1442, Burggräfin von Antwerpen, Tochter von Johann
   * Johann, † 1459, Bruder Johanns III., als Johann VIII. Bischof von Lüttich
   * Johanna, † 1469, Erbin von Heinsberg, Geilenkirchen, Dalenbroich, Diest etc. ; ∞ Johann II., Graf von Nassau in Saarbrücken, † 1472

Weitere sachdienliche Wappen [Bearbeiten]

Wappen der Grafen von Kleve (Vorfahren der zweiten Herren von Heinsberg)

Wappen des Geschlechts der Spanheimer und der Grafschaft Sponheim (Vorfahren der dritten Herren von Heinsberg)

Wappen der Grafen von Loon und Chiny a.d.H. Heinsberg

Wappen der Grafen von Geldern, die mit den Heinsbergern einen gemeinsamen Ursprung teilen

Literatur [Bearbeiten]

   * Detlev Schwennicke, Europäische Stammtafeln, Band VI, 1978, Tafel 22,24, Band XVIII, 1998, Tafel 23ff
   * Christoph Jacob Kremer, Andreas Lamey: Geschichte der Herren von Heinsberg des jüngern Geschlechts im Herzogthum Gülch, einer besondern Linie des Grävlich Sponheimischen Hauses in der Pfalz. Akademische Beiträge zur Gülch- und Bergischen Geschichte. Mannheim mit Akademischen Schriften, 1769 (komplett bei Google Books)

Weblinks [Bearbeiten]

   * Donald C. Jackman: Heinsberg auf Medieval Prosopography: Medieval German Counties (auf Englisch)
   * Familie der Herren von Heinsberg auf Foundation for Medieval Genealogy (auf Englisch)
   * Familie der Grafen von Heinsberg unter www.genealogie-mittelalter.de (auf Deutsch)
   * Ausführlicher Stammbaum des Hauses Geldern-Heinsberg auf genealogy.euweb.cz (auf Englisch)

Diese Seite wurde zuletzt am 12. September 2010 um 20:57 Uhr geändert. -------------------- Geschichte[Bearbeiten]

Aufgrund einer 1085 aufgenommenen Urkunde als erster schriftlich belegter Herr von Heinsberg anzusehen ist Goswin I.. Dieser war Sohn eines vermutlich 1082 verstorbenen Dietrich aus dem Geschlecht der Flamenses, welche Herren von Wassenberg waren und mit Gerhard III. von Wassenberg den ersten Grafen von Geldern stellten. Der Sitz der Herren von Heinsberg war die Burg Heinsberg, die im 9. Jahrhundert entstand. Goswin I. hatte neben der Herrschaft Heinsberg zugleich auch die Herrschaft über Valkenburg östlich von Maastricht in den heutigen Niederlanden inne und war verheiratet mit Oda von Walbeck. Ein Sohn des Ehepaares, Goswin II., hatte überdies einige Jahre lang die Reichslehen Gangelt und Richterich in Besitz, bis sie ihm von König Konrad III. wieder entzogen wurden. Weil Goswin II. aber die Herausgabe verweigerte, wurde Heinsberg auf Befehl des Königs 1144 durch Truppen unter Führung des Herzogs Heinrich von Limburg zerstört. Die von Goswin I. ausgehende Linie der Herren von Heinsberg wird in den zeitgenössischen Urkunden auch wiederholt mit dem Titel „Graf“ bezeichnet.[1] [2] Die Herren von Heinsberg konnten gleichwohl ihre Selbständigkeit durch Anlehnung an die jeweilige Vormacht am Niederrhein behaupten: bis 1288 (Schlacht bei Worringen) an Kurköln, nach 1288 an Brabant, nach 1371 (Schlacht bei Baesweiler) an Jülich und seit dem beginnenden 15. Jahrhundert an Brabant/Burgund. Die männliche Linie der Herren von Heinsberg starb mit Johann IV. im Jahr 1448 aus. Über dessen 1456 mit Graf Johann II. von Nassau-Saarbrücken verheiratete Tochter Johanna und deren Tochter Elisabeth fiel die Herrschaft Heinsberg infolge der 1472 erfolgten Vermählung Elisabeths mit Herzog Wilhelm III.(IV.) von Jülich und Berg an das Herzogtum Jülich-Berg. Die Heinsberger Kernlande wurden sodann 1484 als Amt Heinsberg dem Herzogtum einverleibt. Ein Seitenzweig der Heinsberger hatte zwischen 1423 bis 1468 Territorien in der Eifel im Besitz, insbesondere die Grafschaft Blankenheim mit den Herrschaften um die Burgen Gerolstein und Kasselburg. Diese Gebiete gelangten durch die blankenheimische Erbfolge letztlich an die Grafschaft Manderscheid. Herren von Hei

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Goswin II, Graf von Heinsberg's Timeline

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1129
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Heinsberg, Rheinland, Prussia
1130
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Heinsberg, Rheinland, Prussia
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