Heinrich Harry Gomperz, Ph.D. (1873 - 1942)

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Birthdate:
Birthplace: Vienna, Austria
Death: Died in Los Angeles, California
Occupation: Philosopher
Managed by: Randy Schoenberg
Last Updated:

About Heinrich Harry Gomperz, Ph.D.

As of March 2013:

cf. WIKIPEDIA:

Heinrich Gomperz (* 18. Januar 1873 in Wien; † 27. Dezember 1942 in Los Angeles) war ein österreichischer Philosoph. Er war ein Sohn von Theodor Gomperz. Gomperz studierte ab 1891 Jura an der Universität Wien. Zwischenzeitlich hörte der Kirchengeschichte bei Adolf Harnack. Danach hörte er wieder in Wien Klassische Philologie und Philosophie. Er promovierte 1896 bei Ernst Mach mit dem Thema Zur Psychologie der logischen Grundtatsachen. Die Habilitation erfolgte 1900 in Bern mit dem Thema Die Welt als geordnetes Ereignis. Von 1905 an arbeitete er in Wien als Privatdozent, bis er 1920 eine Stelle als außerordentlicher Professor und von 1924 bis 1934 als ordentlicher Professor für Philosophie mit dem Schwerpunkt für antike Philosophiegeschichte bekleidete. In dieser Zeit stand er in Verbindung zum Wiener Kreis. Gomperz gilt als später Vertreter des Empiriokritizismus. Nach der Zwangsemeritierung emigrierte er 1935 mit Hilfe von F.C.S. Schiller in die USA, wo er an der University of Southern California in Los Angeles eine Gastprofessur bis zu seinem Tode innehatte. Werke Grundlegung der neusokratischen Philosophie, 1897 Kritik des Hedonismus, 1898 Weltanschauungslehre, 2 Bde., 1905 + 1908 Das Problem der Willensfreiheit, 1907 Sophistik und Rhetorik, 1912 Philosophie des Krieges in Umrissen, 1915 Psychologische Betrachtungen an griechischen Philosophen, 1924 Die indische Theosophie, 1925 Über Sinn und Sinngebilde, Erklären und Verstehen, 1929 Philosophical Studies, 1953 Literatur Jürgen von Kempski: Gomperz, Heinrich. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 6, Duncker & Humblot, Berlin 1964, ISBN 3-428-00187-7, S. 640 f. (Digitalisat). Martin Seiler und Friedrich Stadler (Hrsg.): Heinrich Gomperz, Karl Popper und die "österreichische Philosophie" , Rodopi, Amsterdam 1994, ISBN 978-9051836325 Heinrich Gomperz. In: Österreichisches Biographisches Lexikon 1815–1950 (ÖBL). Band 2. Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1959, S. 30 f. (Direktlinks auf S. 30, S. 31). Weblinks

Wikisource: Heinrich Gomperz – Quellen und Volltexte

Literatur von und über Heinrich Gomperz im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek Eintrag zu Heinrich Gomperz in: Austria-Forum, dem österreichischen Wissensnetz – online (auf AEIOU) Die Wissenschaft und die Tat - archive.org (PDF; 2 MB)

Subject: Gomperz, Heinrich - Austria-Forum : AEIOU : english http://austria-forum.org/af/AEIOU/Gomperz%2C_Heinrich/Gomperz%2C_Heinrich_english

Gomperz, Heinrich, b. Vienna, Jan. 18, 1873, d. Los Angeles (USA), Dec. 27, 1942, philosopher. Son of Theodor Gomperz; professor at the University of Vienna; from 1934 onwards in the USA. Developed a theory of what he designated "Pathempirismus", according to which the conscience of man contains only ideas and emotions.

Works: Kritik des Hedonismus, 1898; Weltanschauungslehre, 2 vols., 1905/1908; Die indische Theosophie, 1925; Philosophical Studies, 1953.

Literature: M. Seiler (ed.), H. G., K. Popper und die oe. Philosophie, 1994; OeBL.

cf. http://agso.uni-graz.at/marienthal/biografien/gomperz_heinrich.htm Heinrich Gomperz geb. Wien, am 18. Januar 1873 gest. Los Angeles, California, am 27. Dezember 1942 Philosoph und Philosophiehistoriker Heinrich Gomperz war ältestes Kind des klassischen Philologen Theodor Gomperz (1832–1912) und seiner Frau, Elise von Sichrovsky (1848–1929), seit 1892 Patientin von Sigmund Freud (1856–1939), der auch ihre Verwandte, die Schriftstellerin Anna von Lieben (1847–1900), behandelte. Heinrich Gomperz, der sich übrigens später Freud für die Traumdeutung zur Verfügung stellte, studierte Rechtswissenschaft an der Universität Wien, dann Kirchengeschichte an der Universität Bern, schließlich klassische Philologie und Philosophie wieder an der Universität Wien, wo er 1896 zum Doktor der Philosophie (Dr. phil.) promoviert wurde. Beeinflusst wurde er unter anderem von seinem Lehrer Richard Wahle (1857–1935). 1900 wurde Gomperz an der Universität Bern für Philosophie habilitiert, wo er bis 1903 als Privatdozent wirkte. Seit 1905 wieder in Wien, wurde er 1920 zum außerordentlichen und 1924 zum ordentlichen Universitätsprofessor der Philosophie an die Universität Wien berufen. 1934 als Sozialdemokrat entlassen, emigrierte Heinrich Gomperz 1935 in die USA, wo er bis 1942 Gastprofessor an der University of Southern California in Los Angeles (California) war. Heinrich Gomperz gilt als bedeutender Gegner des Logischen Positivismus, der eine eigene Weltanschauungslehre, den Pathempirismus, entwickelte.

cf http://www.adulteducation.at/en/historiografie/personen/59 cf. Heinrich GOMPERZ & Photo (Bildarchiv Österreichischen Nationalbibliothek)

Heinrich Gomperz 1873-1942 Der Sohn des klassischen Philologen Theodor Gomperz wurde in Wien geboren und studierte dort Rechtswissenschaften, klassische Philologie und Philosophie. Er promovierte bei Ernst Mach. 1900 habilitierte er sich in Bern und wurde ab 1905 Privatdozent an der Universität Wien. 1920 erfolgte seine Ernennung zum außerordentlichen Professor, von 1924 bis 1934 bekleidete er das Ordinariat für Philosophie.

In seiner Wiener Zeit war Gomperz ein überaus engagierter Volksbildner. Neben seiner Lehrtätigkeit an der Universität hielt er regelmäßig Vorträge und Kurse zu philosophischen Themen an der Volkshochschule Volksheim Ottakring und an der Wiener Urania sowie im Rahmen der Volkstümlichen Universitätsvorträge.

1934 zwang ihn der Ständestaat zur Emeritierung, ein Jahr später emigrierte er in die USA und lehrte ab 1936 an der University of Southern California in Los Angeles, wo er auch starb.

Gomperz war ein Vertreter des Empiriokritzismus, er stand dem „Wiener Kreis“ nahe und machte die neumachistische Philsophie im angelsächsischen Kulturraum bekannt. Nach seiner Lehre des Pathempirismus enthält das menschliche Bewusstsein nur Vorstellungen und Gefühle. Secondary literature: Heinrich Gomperz, Philosophie des Krieges in Umrissen. Acht volkstümliche Universitätsvorträge gehalten zu Wien im Januar und Februar 1915.

Further short biography, portrait and sample of signature available on: Subject: Heinrich GOMPERZ http://www.austrian-philosophy.at/gomperz_kurzbiographie.html Kurzbiographie Jusstudium an der Universität Wien ab 1891. Nach einem Studienaufenthalt in Berlin (Studium der Kirchengeschichte bei A. Harnack) Rückkehr nach Wien, hier Studium der Klassischen Philologie und Philosophie. 1896 Promotion bei Mach mit dem Thema "Zur Psychologie der logischen Grundtatsachen". 1900 Habilitation in Bern; Habilitationsschrift "Die Welt als geordnetes Ereignis". Bis 1903 Privatdozent in Bern. 1905 bis 1920 Privatdozent in Wien. Ab 1920 dort außerordentlicher, von 1924 bis 1934 ordentlicher Professor für Philosophie ad personam. Gelegentliche Teilnahme an den Treffen des Wiener Kreises bzw. des Schlick-Zirkels; im Rahmen des "Gomperz Kreises", eines regelmäßigen Diskussionszirkels an Samstagen, Kontakte mit Philosophen wie Viktor Kraft, Rudolf Carnap, Herbert Feigl, Hans Hahn, Karl Popper u.a. 1934 Zwangsemeritierung durch den Ständestaat. 1935 Emigration in die USA auf Vermittlung von F.C.S. Schiller; Gastprofessor an der University of Southern California bis zu seinem Tode.

(pip)

http://www.jewishgen.org/austriaczech/MilaRechcigl.html

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Heinrich Gomperz, Ph.D.'s Timeline

1873
January 18, 1873
Vienna, Austria
1917
1917
Age 43
1942
December 27, 1942
Age 69
Los Angeles, California