Henriette Hermine Sofie Wolfbauer (Bruns) (1883 - d.)

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Birthdate:
Birthplace: Rendsburg, Rendsburg-Eckernförde, Schleswig-Holstein, Germany
Death: Died in Bremen, Freie Hansestadt Bremen, Germany
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Immediate Family

About Henriette Hermine Sofie Wolfbauer (Bruns)

1. Georg Wolfbauer, Wolfbauer Familienarchiv - 1929, Verband der Wolfbauerfamilien, Graz, Austria 19.03.1929- Letzte Überarbeitung am 12.07.1930, 86, Steiermärkisches Landesarchiv Graz.

Rendsburg (dänisch: Rendsborg) ist eine Stadt in der Mitte Schleswig-Holsteins am Nord-Ostsee-Kanal und am geschichtlichen Ochsenweg. Die Stadt verbindet die beiden Landesteile Schleswig und Holstein.

Rendsburg liegt an Eider und Nord-Ostsee-Kanal. Die Stadt ist Sitz der Kreisverwaltung des Kreises Rendsburg-Eckernförde. Nächst größere Städte sind Kiel 32 km östlich, Schleswig 32,4 km nördlich, Flensburg 65 km nördlich, Husum (Westküste) 58 km nordwestlich, Eckernförde (Ostküste) 25 km nordöstlich, Lübeck 94 km südöstlich und Hamburg 103 km südlich.

In unmittelbarer Nähe von Rendsburg befinden sich die Naturparks Hüttener Berge (10 km), Westensee (20 km) und Aukrug (15 km). Rendsburg liegt an einer im Mai 2004 eröffneten neuen touristischen Ferienstraße: Die Deutsche Fährstraße – von Bremervörde bis Kiel – verbindet rund 50 verschiedene Fähren, Brücken, Schleusen, Sperrwerke und maritime Museen.

Die Rendsburger Hochbrücke wurde zwischen 1911 und 1913 aus Stahl gefertigt. Über diese Eisenbahn-Hochbrücke über den Nord-Ostsee-Kanal wird im Zuge der Bahnstrecke Neumünster–Flensburg ein Großteil des Nord-Süd-Bahnverkehrs in Schleswig-Holstein abgewickelt. Von der Eisenbahnbrücke herab genießen Reisende den besten Überblick über die Stadt und die meistbefahrene künstliche Wasserstraße der Welt. Unter der Brücke findet man eine der deutschlandweit zwei von weltweit acht Schwebefähren.

Dank nur geringer kriegsbedingter Schäden (1939 bis 1945) blieb die Kreisstadt des alten Landkreises Rendsburg in ihrer gewachsenen Bausubstanz und Baugeschichte bis in die 1950er Jahre erhalten. So erschloss sich sowohl dem Bürger als auch dem Besucher ein kreisstädtisches Kleinod mit deutscher und dänischer Vergangenheit, das aus städtebaulicher Geschichte heraus vor allem durch drei (Stadtteil-)bereiche auf sich aufmerksam machte:

Die Altstadt entlang der Ober- und Untereider mit dem Zentrum um die Marienkirche, dem Altstädter Markt und dem Schiffbrückenplatz.

Die Neustadt, das so genannte Neuwerk, umfassend die südlich der Untereider gelegene barocke Stadterweiterung mit dem hierin zentral gelegenen Paradeplatz, der Garnisonskirche (inzwischen umbenannt in Christkirche) und dem Arsenal.

Die historisierend angelegten Straßenzüge sowie Neubaugebiete entlang der geschleiften Wall- und Befestigungsanlagen. Explizit hier Kasernenanlagen, Bürger- und Verwaltungsbauten der wilhelminischen Ära.

Des weiteren gibt es zwei Kasernen in Rendsburg, welche beide bis zum Jahr 2010 geschlossen werden sollen: zum einen etwas außerhalb der Stadt in nördliche Richtung Schleswig die bis vor einiger Zeit benannte Rüdel-Kaserne, jetzt Feldwebel-Schmid-Kaserne (als Sitz der Heeresflugabwehrschule). Zum anderen die im Stadtteil Neuwerk gelegene und um die Jahrhundertwende 1900 erbaute Eiderkaserne (als Sitz des Fernmeldebataillons 610 und ehemals der Topographiebatterie 600).

Rendsburg liegt zu beiden Seiten des Nord-Ostsee-Kanals inmitten Schleswig-Holsteins. Der größte Teil Rendsburgs befindet sich auf der nördlichen Seite.

Nachbargemeinden:

Im Uhrzeigersinn, beginnend im Norden: Fockbek, Alt Duvenstedt, Rickert, Büdelsdorf, Nübbel, Schacht-Audorf, Osterrönfeld und Westerrönfeld. Alle Gemeinden gehören zum Kreis Rendsburg-Eckernförde.

Die Stadt Rendsburg wurde um 1150 gegründet und 1199 als „Reinoldesburch“ erstmals schriftlich in der „Chronica Slavorum“ des Arnold von Lübeck erwähnt. Da die Altstadt auf einer Insel im Grenzfluss Eider angelegt war, wurde über die Zuordnung zu Schleswig bzw. Holstein oft gestritten.

Der Angelnkönig Offa besiegt im 5. Jahrhundert die Sachsen auf der Eiderinsel, nach dem Historiker Saxo Grammaticus.

Zwölf Franken und Dänen treffen sich 811 auf der Eiderinsel und vereinbaren sich über die Eidergrenze.

Um 1100 legt der dänische Prinz Björn vermutlich die erste Festung an.

Der Name Reinoldesburg wird 1199 in Quellen erwähnt.[1]

Graf Adolf baut die Burg 1200 wieder auf.

Ein adeliges Schiedsgericht von „zwölf ritterbürtigen Männern“ erklärt 1250 die Zugehörigkeit der Stadt zu Holstein.

Rendsburgs Stadtrecht, vielleicht schon 1239 verliehen, ist 1253 urkundlich erwähnt.

Beim Wiederaufbau 1287 nach dem Stadtbrand von 1286 wird die Marienkirche errichtet. Bis in das 15. Jahrhundert hinein wird Rendsburg mehrfach von Feuersbrünsten heimgesucht, die immer wieder umfangreiche Neuaufbauten notwendig machen.

Graf Gerhard der Große von Holstein-Rendsburg bestätigt 1339 das Rendsburger Stadtrecht und überlässt Rendsburg ausgedehnte Ländereien.

Rendsburg wird 1460 in den Herrschaftsbereich Dänemarks unter König Christian I., Herzog von Schleswig und Graf von Holstein, eingegliedert.

1536-1540 erfolgt die Anlage einer Umwallung unter Christian III., König von Dänemark und Herzog von Schleswig und Holstein.

Der Bau eines Rathauses am Altstädter Markt wird 1566 abgeschlossen.

Das Rendsburger Schloss wird Ende 16. Jahrhunderts ausgebaut. Der Abbruch der Schlossanlage geschieht 1718.

Im Verlauf des Dreißigjährigen Krieges steht die Stadt 1627-1629 unter kaiserlich-deutscher Herrschaft.

Rendsburg wird 1644/1645 von schwedischen Truppen besetzt und wenig später erneut schwer belagert.

Rendsburg erhält 1665 dauernde militärische Belegung und wird Garnisonsstadt.

1669-1673 wird die erste große Festung unter dem dänischen Generalmajor Henrik Ruse gebaut.

Der Eiderstein mit der Inschrift Eidora romani Terminus Imperii wird 1670 in das Südportal der Festung eingebaut.

ab 1690 findet der zweite große Erweiterungsbau unter dem dänischen Generalmajor Jobst Scholten statt. Im Zuge dieses Festungsbaus erfolgt 1691 der Abbruch des Dorfes Vindeshier, der Kampener Kirche und einiger Teile von Büdelsdorf. Errichtung des „Kronwerks“ im Nordwesten und des „Neuen Werks“ im Südwesten als Bestandteile der Festungsanlage.

1700 Einweihung der Christkirche in Neuwerk nach fünfjähriger Bauzeit.

Ein Privileg erteilt 1765 die Genehmigung zum Betrieb der „Rendsburgischen Fayance-Fabrique“, deren hochwertige Fayencewaren über die Grenzen hinaus Absatz finden.

1777-1784 Bau des Schleswig-Holsteinischen Canals (Eiderkanal).

Spanische Hilfstruppen ziehen 1808 in die Festung ein. Der verrückte König Christian VII. stirbt an einem Schlagfall, da er sie für feindlich hält. Von einem Fenster im Kommandantenhaus am Paradeplatz wird Friedrich VI. zu König ausgerufen.

„Gemeinnütziges Wochenblatt für Rendsburg und die umliegende Gegend“ - 1. Ausgabe am 1. Januar 1808 mit wöchentlicher Erscheinungsweise.

Um die Jahreswende 1813/1814 wird Rendsburg im Verlauf der Napoleonischen Kriege von Schweden und Russland belagert.

1827 Gründung einer Eisenhütte nebst Gießerei auf dem Vorwerksgelände in Büdelsdorf: Die „Carlshütte“. Damals größter Eisen verarbeitender Betrieb Norddeutschlands.

Uwe Jens Lornsen verbüßt 1831 den größten Teil des einen Jahres Festungshaft, zu dem ihn das Oberkriminalgericht Gottorf verurteilt hat, in Rendsburg.

1845 Eröffnung der Eisenbahnlinie Rendsburg-Neumünster durch die „Rendsburg-Neumünstersche Eisenbahngesellschaft“.

Am Morgen nach der Ausrufung einer provisiorischen schleswig-holsteinischen Regierung fährt am 24. März 1848 ein Extrazug mit Soldaten von Kiel nach Rendsburg. Durch das Lauten der Feuerglocke wird die Garnison von den in dänischen Uniformen gekleideten Aufständischen überrumpelt. Rendsburg wird Zentrum des Bürgerkrieges gegen Dänemark. Am 5. April ziehen preußische Truppen ein.

1850 Explosion des „Laboratoriums“, eines Gebäudekomplexes zur Munitionsherstellung und -lagerung.

Rendsburg steht 1852-1864 erneut unter dänischer Landeshoheit. Beginn der Schleifung der Festungswerke Kronwerk und Altstadt. Die damit einher gehenden Aufschüttungen führen zu einschneidenden Veränderungen im Stadtbild. 1853: Abriss des Kronwerker Tores im Nordwesten, 1855: Abriss des Schleswiger Tores im Norden, 1856: Abriss des Alt-Holsteiner Tores im Osten.

Die „Gaserleuchtungsanstalt“ nimmt 1861 ihren Betrieb auf und versorgt die Gaslaternen in der Stadt.

Nach dem Krieg gegen Österreich und Preußen tritt Dänemark 1864 im Frieden von Wien die Herzogtümer Schleswig und Holstein ab.

1865 Laut Gasteiner Konvention ist Rendsburg für den Ausbau als Bundesfestung, zur Sicherung der Grenze des Deutschen Bundes zu Dänemark, vorgesehen. Wegen des Ausbruchs des Deutschen Krieges und der 1866 erfolgten Auflösung des Deutschen Bundes kam es aber nicht mehr zur Ausführung dieses Beschlusses.

Schleswig-Holstein wird 1867 als preußische Provinz einverleibt.

1873 Grundsteinlegung für das Lornsen-Denkmal am Paradeplatz durch den Kieler Kampfgenossenverein. Der Stadtrat nimmt - wahrscheinlich aus Furcht vor antipreußischen Demonstrationen - nicht an der Feierlichkeit teil.

1876 Gründung der „Chemischen Düngerfabrik Rendsburg“, des seinerzeit größten Industrieunternehmens der Stadt.

1881 Abriss des Neu-Holsteiner Tores („Königstor“) im Südwesten.

1895 Öffnung des Kaiser-Wilhelm-Kanals (heute „Nord-Ostsee-Kanal“ oder "Kiel-Kanal“) nach achtjähriger Bauzeit. Das fertig gestellte Elektrizitätswerk geht ans Netz.

1905 Gründung der Werft „Nobiskrug“.

1913 Eröffnung der 1911 begonnenen Rendsburger Hochbrücke über den Kanal mit ihrer darunter verlaufenden Schwebefähre, des wohl markantesten Bauwerks der Stadt. Eine 2,5 km lange Stahlkonstruktion, die zum Wahrzeichen Rendsburgs und eines der bedeutenden technischen Denkmale Deutschlands wurde.

In der Reichspogromnacht vom 9. November auf den 10. November 1938 wird die Rendsburger Synagoge, Zentrum des jüdischen Gemeindelebens, durch einen Sprengsatz zum Teil schwer beschädigt.

1939 Zwangsverkauf der Synagoge und der ehemaligen Thora-Schule an die national-sozialistischen Machthaber. Lebten 1933 noch etwa 30 Juden in Rendsburg, so wurde bis 1942 die jüdische Gemeinde durch Auswanderungen, Abtauchen in die Illegalität, Deportationen und Suizid restlos aufgelöst. Heute befinden sich in der ehemaligen Synagoge und Schule das Jüdische Museum Rendsburg und Dr.-Bamberger-Haus.

1939-1945 und danach: Im Zweiten Weltkrieg bleibt Rendsburg weitgehend von direkten Kriegseinwirkungen verschont. Wie überall in Schleswig-Holstein wirft jedoch der Zustrom von Kriegsgefangenen, Zwangsarbeitern, Verwundeten und Flüchtlingen vielschichtige und große Probleme auf. Die Einwohnerzahl steigt von 20.000 auf 37.000.

Die Stadt wird am 8. Mai 1945 offiziell den britischen Truppen übergeben. Zugehörigkeit zur britischen Besatzungszone.

ab 1952 Schaffung neuen Wohnraums, hauptsächlich im Nordwesten der Stadt („Mastbrook“).

1952 Errichtung einer dänischen Schule, Ejderskolen.

1955 Aufhebung des britischen Besatzungsrechts.

Wappen:

„In Silber über abwechselnd silbernen und blauen Wellen eine rote, freistehende Ziegelburg mit Zinnenmauer, drei mit blauen Spitzdächern versehenen Zinnentürmen, davon der mittlere etwas höher und breiter, und mit offenem Tor, darin das holsteinische Wappen (in Rot das silberne Nesselblatt).“

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Henriette Hermine Sofie Wolfbauer's Timeline

1883
October 23, 1883
Rendsburg, Rendsburg-Eckernförde, Schleswig-Holstein, Germany
1894
July 28, 1894
Age 10
Bremen an der Weser, Freie Hansestadt Bremen, Germany
1919
November 11, 1919
Age 36
Bremen an der Weser, Freie Hansestadt Bremen, Germany
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Bremen, Freie Hansestadt Bremen, Germany
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