Karl* Ernst Baer Edler von Huthorn (1792 - 1876) MP

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Nicknames: "Karl Ernst Ritter von Baer; Edler von Huthorn"
Birthplace: Piep (Piibe), Harjumaa, Estland
Death: Died in Dorpat (Tartu), Tartumaa, Estland
Occupation: Dr. med., Profess.
Managed by: Assar Järvekülg
Last Updated:

About Karl* Ernst Baer Edler von Huthorn

Karl Ernst von Baer Archival photo (Russian: Карл Эрнст фон Бэр) also known in Russia as Karl Maksimovich Baer (Russian: Карл Макси́мович Бэр, 28 February [O.S. 17 February] 1792 Piibe, Estonia – 28 November [O.S. 16 November] 1876 Tartu, Estonia) was a Baltic German naturalist of Russian Empire, a biologist, geologist, meteorologist, geographer, a founding father of embryology, explorer of European Russia and Scandinavia, a member of the Russian Academy of Sciences, a co-founder of the Russian Geographical Society and the first President of the Russian Entomological Society.

Ausbildung

Der Sohn eines deutschbaltischen Gutsbesitzers besuchte von 1808 bis 1810 die Domschule in Reval, dem heutigen Tallinn. Anschließend studierte er bis 1814 Medizin an der Universität Dorpat, heute Tartu. Seine Medizin-Studien setzte er dann für jeweils ein Jahr in Wien und Würzburg fort. 1816 nahm er eine Stelle als Prosektor bei Friedrich Burdach an der Universität Königsberg an und wurde dort auch habilitiert.

1819 heiratete er Auguste von Medem; aus dieser Ehe gingen sechs Kinder hervor. Im gleichen Jahr wurde er zum außerordentlichen Professor ernannt, zwei Jahre später übernahm er das Ordinariat für Zoologie, 1826 auch das für Anatomie.

Embryologische Forschungen

In Königsberg begann er seine Forschungen zur Embryologie, die ihn 1826 zur Entdeckung der Eizelle von Säugetieren – also auch des Menschen – führten. Er zeigte, dass die Embryonalentwicklung bei Tieren von allgemeinen Formen zu spezifischen, artgerechten Formen fortschreitet (Baersche Regel oder „Gesetz der korrespondierenden Stufen“). Die Bedeutung seiner Forschungen wurde jedoch von seinen Zeitgenossen nicht erkannt. Erst später wurde diese Regel von Ernst Haeckel zur biogenetischen Grundregel weiter entwickelt.

Universitäre Karriere

Baer ging an die Universität von Sankt Petersburg, wo er von 1834 bis 1846 als Zoologe und von 1846 bis 1862 als Anatom und Physiologe arbeitete. 1862 wurde er Berater des Ministeriums für Erziehung. Im Jahr 1820 wurde er in die Leopoldina aufgenommen, 1845 war Baer ein Gründungsmitglied der Russischen Geographischen Gesellschaft.

Baers Forschungsreisen

1837 sammelte er biologische Arten auf Nowaja Semlja. Auf verschiedenen Expeditionen untersuchte er Spuren der Eiszeit an der Südküste Finnlands (1838/1839). An den Nordmeerküsten, am Kaspischen Meer und im Kaukasus untersuchte er 1851 bis 1856 die Fischerei und die Fischbestände. Diese Untersuchungen führten 1856 zum ersten Gesetz zum Schutz der Fischbestände in Russland.

Lebensabend

Von 1867 bis zu seinem Tod 1876 lebte Baer in Dorpat. Hier verfasste er zahlreiche Artikel zur Biologie, in denen er u. a. Charles Darwin kritisierte. Er wurde korrespondierendes Mitglied der 1869 gegründeten Berliner Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte. Die baltische Studentenverbindung Estonia Dorpat verlieh ihm die Ehrenphilisterwürde.[1]

Karl Ernst von Baer wurde auf dem Alten Johannisfriedhof Dorpat (Raadi-Friedhof Tartu) beigesetzt. Auf dem Domberg in Dorpat wurde dem baltischen Naturforscher ein Denkmal errichtet, das heute noch an ihn erinnert.

Wiki: Karl Ernst von Baer

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Karl* Ernst Baer Edler von Huthorn's Timeline

1792
February 17, 1792
Piep (Piibe), Harjumaa, Estland
1820
January 1, 1820
Age 27
Königsberg / Kaliningrad, т.п.г. Калининград, Kaliningrad Oblast, Russia
1822
February 9, 1822
Age 29
Königsberg
1824
1824
Age 31
1826
1826
Age 33
1828
January 26, 1828
Age 35
Königsberg (Kaliningrad), Russia
1829
1829
Age 36
1876
November 16, 1876
Age 84
Dorpat (Tartu), Tartumaa, Estland