Leopold Wilhelm von Österreich-Habsburg, Erzherzog, landvoogden van de Nederlanden (1614 - 1662)

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Birthdate:
Birthplace: Graz, Österreich, Deutschland (HRR)
Death: Died in Wien, Österreich, Deutschland(HRR)
Occupation: Bp of Passau and Strassbourg (1625-37), Olmütz (1637-55), Breslau (1655-62), Viceroy in Spain Holland in Brussels (1647-56), GrM of the Teutonic Order (1641-62)
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About Leopold Wilhelm von Österreich-Habsburg, Erzherzog, landvoogden van de Nederlanden

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Leopold Wilhelm von Österreich

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Erzherzog Leopold Wilhelm von Österreich

Erzherzog Leopold Wilhelm in seiner Galerie in Brüssel, Gemälde von David Teniers, um 1650, Kunsthistorisches Museum Wien

Erzherzog Leopold Wilhelm von Österreich (* 5. Jänner 1614 in Wiener Neustadt; † 20. November 1662 in Wien) war mehrfacher Bischof, Statthalter der spanischen Niederlande, Feldherr und hat vor allem Bedeutung als Kunstmäzen.

Leben [Bearbeiten]

Leopold Wilhelm von Österreich war der jüngste Sohn von Kaiser Ferdinand II., also ein Bruder Ferdinands III.. Als jüngerem Sohn wurde ihm vom Vater die klassische Karriere als Kirchenfürst bestimmt, er war Hochmeister des Deutschen Ordens, Bischof von Halberstadt, Magdeburg, Olmütz, Passau, Breslau und Straßburg, eine Ämterkumulierung, die in dieser Vielfalt nicht üblich war. Die meiste Zeit seines Lebens verbrachte er als Feldherr. Zweimal übertrug ihm sein Bruder den Oberbefehl über das kaiserliche Heer im Dreißigjährigen Krieg (Sept. 1639 bis Feb. 1643 und Mai 1645 bis Dez. 1646), während seiner Statthalterschaft in den Spanischen Niederlanden (Feb. 1647 bis Mai 1656) kämpfte er für Spanien gegen die Franzosen.

Viele Bilder und Büsten stellen Leopold Wilhelm von Österreich mit Harnisch und Marschallstab dar. Im Dreißigjährigen Krieg konnte er immerhin 1640 die Schweden aus Böhmen verdrängen und 1645 eine Vorhut der Schweden in der Brigittenau schlagen, so dass sie davon absahen, Wien anzugreifen. Als Statthalter der Spanischen Niederlande schloss er 1648 Frieden mit der Republik der Vereinigten Provinzen, den heutigen Niederlanden, und kämpfte auch gegen Frankreich.

Mit Hingabe und Talent verfasste er zahlreiche italienische Gedichte.

Leopold Wilhelms eigentliche Bedeutung liegt allerdings in seiner Kunstsammlung, die er in den Spanischen Niederlanden zusammentrug und die von David Teniers betreut und in zahlreichen Galeriebildern (u. a. in Wien, München, Brüssel) dokumentiert wurde. Er sammelte vor allem niederländische und italienische Meister z. B. Venezianer des 16. Jahrhunderts. Ein guter Teil seiner Sammlung stammt aus den Versteigerungen englischer Adeliger, die von den kunstfeindlichen Puritanern unter Cromwell vertrieben bzw. hingerichtet wurden. Diese Sammlung wurde an seinen Neffen Leopold I. vererbt, so dass sie in kaiserlichen Besitz kam. Der überwiegende Teil befindet sich noch heute im Kunsthistorisches Museum Wien.

Grabstätte von Leopold Wilhelm

Leopold Wilhelm war, nach dem Tod seines Bruders Kaiser Ferdinand III., ein Kandidat für die Nachfolge als Kaiser. Er unterstützte jedoch seinen Neffen Leopold I., der die Nachfolge seines Vaters im Sommer 1658 antrat.

Leopold Wilhelm wurde in der Neuen Gruft der Wiener Kapuzinergruft beigesetzt.

Literatur [Bearbeiten]

   * Gigi Beutler: Die Kaisergruft. Modulverlag, Wien 1992, ISBN 3-900507-06-6.
   * Renate Schreiber: „ein galeria nach meinem humor“. Erzherzog Leopold Wilhelm. Kunsthistorisches Museum u. a., Wien u. a. 2004, ISBN 3-85497-085-4, (Schriften des Kunsthistorischen Museums 8).
   * Franz Krones: Leopold Wilhelm (Bischof von Straßburg und Passau). In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 18. Duncker & Humblot, Leipzig 1883, S. 402–404.

Weblinks [Bearbeiten]

Commons Commons: Erzherzog Leopold Wilhelm von Österreich – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

   * Leopold Wilhelm von Österreich. In: Österreich-Lexikon von aeiou.
   * Literatur von und über Leopold Wilhelm von Österreich im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek (Datensatz zu Leopold Wilhelm von Österreich • PICA-Datensatz • Apper-Personensuche)
   * Leopold Wilhelm von Österreich. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL).

Vorgänger Amt Nachfolger

Leopold von Österreich Fürstbischof von Passau

1625–1662 Karl Joseph von Österreich

Fürstbischof von Straßburg

1626–1662 Franz Egon von Fürstenberg

Christian Wilhelm von Brandenburg Fürstbischof von Halberstadt

1628–1648 säkularisiert und an Friedrich Wilhelm I. von Brandenburg

Fürsterzbischof von Magdeburg

1631–1638 August von Sachsen-Weißenfels

Johann XIX. Ernst Plateis von Plattenstein Fürstbischof von Olmütz

1637–1662 Karl Joseph von Österreich

Johann Kaspar von Stadion Hochmeister des Deutschen Orden

1641–1662

Emmanuel de Moura Cortereal Statthalter der habsburgischen Niederlande

1647–1656 Juan José de Austria

Karl Ferdinand von Polen Fürstbischof von Breslau

1656–1662 Karl Joseph von Österreich

Normdaten: PND: 118727664 – weitere Informationen

Diese Seite wurde zuletzt am 10. Juni 2010 um 03:25 Uhr geändert.

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1647–1656 között Habsburg-Németalföld helytartója, 1641–1662 között a Német Lovagrend nagymestere volt.

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Leopold Wilhelm von Österreich-Habsburg, Erzherzog, landvoogden van de Nederlanden's Timeline

1614
January 6, 1614
Graz, Österreich, Deutschland (HRR)
1662
November 20, 1662
Age 48
Wien, Österreich, Deutschland(HRR)
????
Wien, Österreich, Deutschland(HRR)