Liudolf von Sachsen, Herzog (930 - 957) MP

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Liudolf (930-957) von Sachsen, Herzog von Schwaben's Geni Profile

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Nicknames: "Liudolfing von Sachsen"
Birthplace: Wittenberg, Thuringia (present Saxony-Anhalt), Austrasia, Ostenfrankenreich (Present Germany)
Death: Died in Sankt Alban (or Pombia), nær Mainz, Rhineland-Palatinate, Germany (present Italy)
Occupation: Hertig, ehem. Herzog zu Schwaben
Managed by: Unknown
Last Updated:

About Liudolf von Sachsen, Herzog

http://www.jmarcussen.dk/historie/reference/bavaria.html#henry430

Duke of Swabia from 948 or 950 to 954;

According to some lists he should have been Duke of Bavaria from 955-957 contemporarily with Henry II (250);

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From the Foundation for Medieval Genealogy

Heinrich I +936

HEINRICH, son of OTTO "der Erlauchte" Graf [im Südthüringau] & his wife Hedwig [Babenberg] ([876]-Memleben [142] 2 Jul 936, bur Quedlinburg Stiftskirche) m firstly (906, divorced 909) as her second husband, HATHEBURG, widow of ---, daughter of EBERWIN & his wife ---. m secondly (Wallhausen 909) MATHILDE, daughter of Graf THEODERICH [Immedinger]  & his wife Reginlind --- ([896]-Quedlinburg 14 Mar 968, bur Quedlinburg Stiftskirche).

  • A1. (m1) THANKMAR ([907/09]-murdered Eresburg 28 Jul 938). ...
  • A2. (m2) OTTO (23 Nov 912-Memleben 7 May 973, bur Magdeburg cathedral). ...m firstly (Sep 929) EADGYTH of Wessex, daughter of EDWARD "the Elder" King of Wessex & his second wife Ælfleda --- (-26 Jan 946[222], bur Magdeburg Cathedral). m secondly (Pavia [Oct/Nov] 951) as her second husband, ADELAIS of Burgundy, widow of LOTHAR King of Italy, daughter of RUDOLF II King of Upper Burgundy [Welf] & his wife Berta of Swabia ([928/33]-Kloster Selz, Alsace 16 Dec 999, bur Kloster Selz). Mistress (1): (before 929) --- [of the Hevelli], daughter of [BAÇLABIČ [Václav] Fürst der Stodoranen & his wife ---]. King Otto I & his first wife had two children:
    • B1. (m1) LIUDOLF ([930]-<Piomba> 6 Sep 957, bur St Alban, near Mainz[239]). m ([27 Oct 947/7 Apr 948][251]) IDA of Swabia, daughter of HERMANN I Duke of Swabia [Konradiner] & his wife Regelinda of Swabia (-17 May 986). Liudolf & his wife had two children:
      • C1. MATHILDE (end 949-6 Nov 1011, bur Rellinghausen). Abbess of Essen [965].
      • C2. OTTO (954-Lucca 31 Oct 982, bur Aschaffenburg St Peter and Alexander).
    • B2. (m1) LIUTGARD ([931]-18 Nov 953, bur St Alban, near Mainz). m ([947]) KONRAD "der Rote" Graf in Franconia Duke of Lotharingia [Salian], son of WERNER Graf im Nahe-, Speyer- und Wormsgau & his wife --- [Konradiner] (-killed in battle Lechfeld 10 Aug 955, bur Worms Cathedral. King Otto I & his second wife had [five] children:
    • B3. (m2) HEINRICH ([end 952/early 953]-7 Apr [954]).
    • B4. (m2) BRUNO ([end 953/early 954]-8 Sep 957).
    • B5. (m2) MATHILDE (early 955-6 Feb 999, bur Quedlinburg Stiftskirche).
    • B6. (m2) OTTO (end 955-Rome 7 Dec 983, bur Rome St Peter's[286]). m (Rome 14 Apr 972 [295]) THEOFANO, niece of Emperor IOANNES Tzimiskes, daughter of --- ([955/60]-Nijmegen 15 Jun 991 [296], bur Köln St Pantaleon).
      • ...
    • B7. [RICHLIND (-[after 1 Nov 1007]). m ([968][331]) KONRAD [Kuno] von Öhningen, son of KONRAD Vogt von Schwarzach, Graf im Rheingau und in der Ortenau [Konradiner] & his wife [Judith ---] (-20 Aug 997). King Otto had one illegitimate son by Mistress (1)
    • B8. WILHELM (929-Rottleberöde 2 Mar 968, bur St Alban, near Mainz)

<Note: Piomba is a river, Liudolf's death place perhaps Pombia, Piedmont, present Italy>

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Liudolf, Duke of Swabia

From Wikipedia, the free encyclopedia

Liudolf (930–6 September 957) was the duke of Swabia from 950 until 954. He was the only son of Otto I, king of Germany, from his wife Eadgyth, daughter of Edward the Elder, king of England.

Liudolf married Ida, daughter of Duke Herman I. When Herman died, Otto appointed his eldest son and heir apparent duke. Liudolf was a popular ruler with the tribe. After the usurpation of Berengar II of Italy, he invaded Lombardy in 951. His father foiled his plans and invaded as well, leaving Liudolf without much gain. When Otto married Adelaide, the heiress to Italy, Liudolf felt his position threatened and raised the flag of revolt in 953. Though he had the support of his Swabians, his ally (and brother-in-law), Conrad the Red, was opposed by his own subjects in Lorraine. The Bavarians of Henry I, Duke of Bavaria, Liudolf's uncle, support Liudolf, but Henry and Otto together put down the rebellion. In 954, he was deprived of his duchy and, though reconciled with his father, he did not regain it. He invaded Italy for a second time in 957 and many cities capitulated before him and Berengar fled. He died unexpectedly of fever amidst his victorious campaign at Pombia, near Novara, on September 6 and was buried in St. Alban's Abbey, Mainz. His son by Ida, Otto, was later duke of Bavaria and Swabia, his daughter Mathilde abess of a canoness monastery in Essen. He also founded the city of Stuttgart in southern Germany.

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http://de.wikipedia.org/wiki/Liudolf_%28Schwaben%29

Liudolf (Schwaben)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

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Liudolf (* 930 oder 931; † 6. September 957 in Pombia, Lago Maggiore) aus dem Geschlecht der Liudolfinger war von Dezember 949 bis 954 Herzog von Schwaben. Der nach ihm bezeichnete Liudolfinische Aufstand zwischen 951 und 954 stürzte das Ostfrankenreich in eine existenzbedrohende Krise.

Inhaltsverzeichnis

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   * 1 Leben
   * 2 Liudolfinischer Aufstand
   * 3 Ehe und Nachkommen
   * 4 Nachleben
   * 5 Quellen
   * 6 Literatur
   * 7 Weblinks
   * 8 Einzelnachweise

Leben [Bearbeiten]

Liudolf war der älteste Sohn des sächsischen Herzogs und ostfränkenischen Königs Otto der Große und entstammte der 929 geschlossenen ersten Ehe Ottos mit Edgitha von England. Als ältester Sohn Ottos war Liudolf erster Anwärter auf dessen Nachfolge und erhielt eine sorgfältige Erziehung: Roswitha von Gandersheim beschrieb ihn als „sanftmütig, milde und demütig, klug und überaus weise“, wobei dies allerdings zeittypische Attribute für Herrschertugenden sind.

In den politischen Planungen Ottos spielte Liudolf schon früh eine Rolle: Bereits 939 verlobte er ihn mit Ida (Ita), dem einzigen Kind des Schwabenherzogs und treuem Gefolgsmann Ottos Hermann und dessen Gemahlin Regelinda. Aufgrund ihrer familiären Situation war Ida die Erbin Hermanns, der nicht nur in Schwaben, sondern auch im Wesergebiet und im Lahngau begütert war. Über diesen reichen Besitz würde Liudolf als Ehemann Idas nach Hermanns Tod verfügen. Schwaben, in dem die Herrschaft der ostfränkischen Könige weniger gefestigt war als in Franken oder Sachsen, sollte damit zu den Kernlanden des Reiches gehören.

Die Ehe Liudolfs mit Ida wurde um die Jahreswende 947/948 geschlossen und auf einem Umritt durch das Reich bekanntgemacht. Wenig später, am 10. Dezember 949, starb Hermann von Schwaben, und Liudolf trat als Erbe in dessen Herzogtum, Besitz und politische Beziehungen ein. Liudolf war nun Herzog und designierter Erbe seines Vaters. Da Königin Editha 946 verstorben war und Otto noch nicht wieder geheiratet hatte, war Ida die vornehmste Frau im Reich.

Im November 950 starb überraschend König Lothar II. von Italien. Berengar von Ivrea bemächtigte sich der Krone und inhaftierte die Witwe Lothars, Adelheid, eine entfernte Verwandte der Liudolfinger und Schwester des mit Otto I. befreundeten Königs von Burgund. Berengar wollte verhindern, dass Adelheid durch eine neue Heirat ihren neuen Gemahl zum Erben Lothars machte. Liudolfs Vater Otto, seit Jahren Witwer, hatte genug Gründe, Adelheid zu Hilfe zu eilen, und plante für den Herbst 951 einen Italienzug.

Im Frühjahr oder Sommer 951, also noch vor seinem Vater, zog Liudolf, anscheinend gegen den Willen Ottos I., mit einem Heer von Schwaben nach Oberitalien. Als Grund dieses eigenmächtigen Heerzugs wurde schon bald Abenteuerlust angenommen: tatsächlich hatte Liudolf jedoch dynastische Gründe: Adelheids Mutter Bertha und Liudolfs Gemahlin Ida waren Halbschwestern, beide stammten über ihre Mutter Regelinda von den italienischen Karolingern ab; damit hoffte Liudolf, eigene Rechte auf den italienischen Thron geltend machen zu können, die er durch die Heirat mit Ida erworben hatte. Liudolfs Italienzug scheiterte jedoch am politischen Widerstand aus seiner eigenen Verwandtschaft. Norditalien war seit Jahrzehnten Interessengebiet der bayerischen Herzöge, und Liudolfs Onkel, Herzog Heinrich von Bayern, behinderte Liudolfs Fortkommen, so dass dieser seinen Heerzug erfolglos abbrechen musste. Diese Vorkommnisse bereiteten den Boden für Liudolfs späteren Aufstand.

Herzog Heinrich hatte erst nach mehreren Aufständen gegen Otto I. von diesem einen eigenen Anteil an der Macht erhalten, war inzwischen jedoch zu einem der engsten Ratgeber Ottos aufgestiegen. Liudolf befürchtete, von Heinrich aus der Nähe des Königs verdrängt zu werden; Er nutzte das Weihnachtsfest 951 zu einer provokanten Zurschaustellung seines Anspruchs auf das Mitregententum, indem er es mit königlichem Prunk in der Pfalz Saalfeld feierte. Königliches Zeremoniell stand jedoch allein König Otto zu, und Saalfeld war der Ort, an dem die letzte Rebellion Herzog Heinrichs begonnen hatte. Liudolfs wichtigster Vertrauter und späterer Mitverschworener wurde sein Schwager Konrad der Rote, den Otto mit der Ablehnung eines von Konrad als königlichen Beauftragten ausgehandelten Vertrags brüskiert hatte, was auf Heinrichs Einfluss zurückgeführt wurde. Ein wichtiges Motiv Liudolfs war auch, dass sein Vater inzwischen Adelheid von Italien geheiratet hatte, die 952/953 einen Sohn zur Welt brachte, der ein potenzieller Rivale Liudolfs in der Erbfolge werden könnte.

Liudolfinischer Aufstand [Bearbeiten]

Militärisch brach der Aufstand erst im Herbst 952 aus. Zuvor versuchten Liudolf und Konrad Ostern 952 in Mainz, durch Verhandlungen mit Otto zum Erfolg zu kommen, auch wenn sie erklärten, dass sie Heinrich festgesetzt hätten, wenn er zum Fest erschienen wäre. Den ausgehandelten Pakt widerrief Otto jedoch wenig später in Dortmund, da er nach seinem Herrschaftsverständnis aus der Schar der Fürsten herausragte, und diese daher keine Verträge mit ihm als Gleichrangige schließen konnten. Anschließend belagerte Otto Liudolf und Konrad zwei Monate in Mainz. Der Aufstand weitete sich während dieser Zeit aus: Die Bayern, an der Spitze die luitpoldingischen Verwandten von Heinrichs Frau unter der Führung ihres Bruders, des bayerischen Pfalzgrafen Arnulf II., rebellierten gegen den als Landfremden unbeliebten Heinrich. Diese veränderte Lage führte zu neue Verhandlungen, in denen Liudolf und Konrad betonten, nicht gegen den König zu stehen, sondern nur gegen den Einfluss Heinrichs, während Otto zwar bereit war, seinem Sohn und seinem Schwiegersohn zu verzeihen, aber die Herausgabe der Mitverschworenen verlangte. An diesem Verlangen Ottos scheiterten die Verhandlungen.

In der folgenden Nacht verließ Liudolf Mainz, wobei sich ihm die Bayern in Ottos Aufgebot anschlossen, und zog in die wichtige bayerische Residenz Regensburg. Die Lage wurde für Otto kritisch, da von den fünf Herzogtümern des Reiches nur noch Franken geschlossen hinter ihm stand. Ende 953 musste Otto schließlich die Belagerung Liudolfs in Regensburg abbrechen.

954 begann der Liudolfinische Aufstand zu scheitern. Konrad der Rote traf mit Ottos Bruder Brun in Lotharingien zusammen, der ihn davon überzeugen konnte, dass sich der Aufstand gegen den König („contra regem“) gerichtet war, da der Verlust Lotharingiens drohte. Zudem errang Bischof Ulrich von Augsburg, der auf Seiten Ottos stand, einen militärischen Sieg über die Luitpoldinger.

Endgültig scheiterte der Aufstand durch den Einfall der Ungarn. Beide Seiten des Aufstandes beschuldigten sich gegenseitig, die plündernden und brandschatzenden Feinde ins Land gerufen zu haben. Dass Liudolf Bayern durch Geschenke von Plünderungen freikaufte und Konrad den Ungarn Führer stellte, die diese durch Lotharingien ins Westfrankenreich leiteten, ließ ihre Anhänger von ihnen abrücken und brachte sie in den Verdacht, mit den Feinden paktiert zu haben. Welche Partei des Aufstandes die Ungarn tatsächlich gerufen hatte, oder ob diese die Schwäche des Reiches von selbst zum Einfall veranlasst hat, ist umstritten und wohl nicht mehr zu klären. In Verdacht geraten sind in erster Linie die Luitpoldinger, die in der Vergangenheit freundschaftliche Kontakte zu den Ungarn gehabt hatten. Das Abfallen ihrer Anhänger zwang Liudolf und Konrad an den Verhandlungstisch. Die Beteiligten, Liudolf, nun ohne Rückhalt, der schwankende Konrad und Bischof Friedrich von Mainz, der sich beim Ausbruch von Kämpfen aus dem Lager der Aufständischen zurückgezogen hatte, trafen am 16. Juni 954 in Langenzenn auf König Otto I. und Herzog Heinrich von Bayern.

Diesmal verzichtete Otto auf die Forderung, dass die Aufständischen ihre Mitverschworenen ausliefern sollten; damit löste er Konrad und Friedrich aus Liudolfs Lager. Liudolf und Heinrich warfen sich gegenseitig vor, die Ungarn gerufen zu haben. Liudolf brach die Verhandlungen ab. Er flüchtete, politisch jetzt völlig isoliert, zurück nach Regensburg, wo ihn Heinrich mehrere Monate belagerte und ihm schließlich die Stadt über dem Kopf anzündete. Am 22. Juli 954 fiel Pfalzgraf Arnulf im Kampf mit einem von Markgraf Gero von Sachsen befehligten Heer vor Regensburg. Liudolf gelang es zu entkommen und nach Suveldun (heutiger Ortsteil Thangelstedt der Stadt Blankenhain) zu gelangen, wo Otto zur Jagd weilte. Dort warf sich Liudolf, um Verzeihung bittend, seinem Vater zu Füßen; Otto nahm seinen Sohn wieder in Gnaden auf. Damit war der Liudolfinische Aufstand beendet. Als politische Folge verloren Liudolf und Konrad der Rote ihre Herzogtümer, durften aber ihre Allodien behalten.

Liudolf erscheint nach dem Ende seines Aufstands eine Zeit lang nicht mehr in den Quellen. An der Schlacht auf dem Lechfeld nahm er nicht teil; wahrscheinlich kämpfte er in Sachsen gegen zeitgleich mit den Ungarn einfallende Slawen. Den Ausgleich zwischen Liudolf und seinem Vater führte vermutlich Brun herbei. Liudolf war als erwachsener Sohn Ottos, der selbst bereits Nachkommen hatte, für den Fortbestand der Dynastie wichtig, da die Söhne Ottos mit Adelheid noch nicht in einem Alter waren, in dem man davon ausgehen konnte, dass sie erwachsen werden würden. Den Ausgleich förderte auch, dass Liudolfs Widersacher Heinrich von Bayern 955 gestorben war. 956 erhielt Liudolf von Otto den Auftrag, die Interessen Ottos in Italien zu wahren, wo Berengar von Ivrea vertragsbrüchig geworden war. Liudolf zog mit einem Heer über die Alpen und erhielt schnell lokale Unterstützung, Berengar wich nach Süden aus. Welche Pläne Otto mit der Entsendung Liudolfs verfolgte, bleibt unklar, da Liudolf nach etwa einem Jahr in Italien überraschend an einem Fieber starb. Möglich ist, dass Liudolf der Politik im Kern des Ostfrankenreiches fern gehalten werden sollte, aber auch, dass Otto, ähnlich wie bei Heinrich von Bayern, nach dessen Aufständen dem in Gnade wieder aufgenommenen Familienmitglied einen eigenen Machtbereich einräumen wollte. Aufgrund der familiären Ansprüche Liudolfs auf die italienische Krone wird sogar erwogen, dass für Liudolf ein Teilkönigtum geplant war.

Liudolfs Leichnam wurde in den deutschen Reichsteil überführt. Bestattet wurde er vermutlich im Stift St. Alban vor Mainz, möglicherweise aber auch im Stift St. Peter und Alexander in Aschaffenburg, welches er gegründet hatte.

Ehe und Nachkommen [Bearbeiten]

Liudolfs Kinder Otto und Tochter Mathilde, Email auf dem Essener Otto-Mathilden-Kreuz

Liudolf war seit 947 mit Ida (Ita), Tochter Herzogs Hermann I. von Schwaben, verheiratet,[1] die ihm zwei Kinder gebar:

   * Otto I. von Schwaben und Bayern (* 954; † 31. Oktober 982), 973 Herzog von Schwaben, 980 Herzog von Bayern
   * Mathilde (* 949; † 5. November 1011), ab 971 Äbtissin des Stiftes Essen, erbte dadurch die Allodialgüter Liudolfs wie auch Idas, mit denen sie ihr Frauenstift prächtig ausstatten ließ. Mit ihrem Tod im Jahre 1011 starb die schwäbische Linie der Liudolfinger aus.

Ida überlebte ihren Mann um 30 Jahre und starb am 17. Mai 986.

Nachleben [Bearbeiten]

Der vergebliche und tragische Aufstand Liudolfs gegen seinen Vater blieb in Erinnerung und fand, vermischt mit dem Geschehen um Ernst II. von Schwaben, in Form des Herzog Ernst Einzug in die mittelalterliche Spielmannsdichtung.

Quellen [Bearbeiten]

   * Widukind von Corvey: Die Sachsengeschichte des Widukind von Corvey., in: Quellen zur Geschichte der sächsischen Kaiserzeit, übersetzt von Albert Bauer, Reinhold Rau (Freiherr vom Stein- Gedächtnisausgabe 8), Darmstadt 1971, S. 1–183.
   * Johann Friedrich Böhmer, Emil von Ottenthal, Hans Heinrich Kaminsky: Regesta Imperii II. Sächsisches Haus 919–1024. 1: Die Regesten des Kaiserreichs unter Heinrich I. und Otto I. 919–973. Innsbruck, 1893. [1]
   * Thietmar von Merseburg: Chronik, übersetzt von Werner Trillmich (Freiherr vom Stein-Gedächtnisausgabe), Darmstadt 1957.

Literatur [Bearbeiten]

   * Helmut Beumann: Die Ottonen. 5. Aufl., Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart u.a. 2000, ISBN 3-17-016473-2.
   * Winfrid Glocker: Die Verwandten der Ottonen und ihre Bedeutung in der Politik, Böhlau Verlag Köln 1989, ISBN 3-412-12788-4.
   * Ludger Körntgen: Ottonen und Salier. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2002, ISBN 3-534-15186-0.
   * Paul Friedrich von Stälin: Liudolf (Herzog von Schwaben). In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 19. Duncker & Humblot, Leipzig 1884, S. 6–8.
   * Karl Schnith: Liudolf. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 14. Duncker & Humblot, Berlin 1985, S. 717–719.

Weblinks [Bearbeiten]

   * Veröffentlichungen zu Liudolf im Opac der Regesta Imperii

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. ↑ Regesta Imerii II 1, 1, S. 157a

Vorgänger Amt Nachfolger

Hermann I. Herzog von Schwaben

950–954 Burchard III.

Normdaten: PND: 130875791 | WP-Personeninfo

Diese Seite wurde zuletzt am 2. August 2010 um 19:01 Uhr geändert.

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Liudolf (930–6 September 957) was the duke of Swabia from 950 until 954. He was the only son of Otto I, king of Germany, from his wife Eadgyth, daughter of Edward the Elder, king of England.

Liudolf married Ida, daughter of Duke Herman I. When Herman died, Otto appointed his eldest son and heir apparent duke. Liudolf was a popular ruler with the tribe. After the usurpation of Berengar II of Italy, he invaded Lombardy in 951. His father foiled his plans and invaded as well, leaving Liudolf without much gain. When Otto married Adelaide, the heiress to Italy, Liudolf felt his position threatened and raised the flag of revolt in 953. Though he had the support of his Swabians, his ally (and brother-in-law), Conrad the Red, was opposed by his own subjects in Lorraine. The Bavarians of Henry I, Duke of Bavaria, Liudolf's uncle, supported Liudolf, but Henry and Otto together put down the rebellion. In 954, he was deprived of his duchy and, though reconciled with his father, he did not regain it. He invaded Italy for a second time in 957 and many cities capitulated before him and Berengar fled. He died unexpectedly of fever amidst his victorious campaign at Pombia, near Novara, on September 6 and was buried in St. Alban's Abbey, Mainz.

His son by Ida, Otto, was later duke of Bavaria and Swabia, his daughter Mathilde abess of a canoness monastery in Essen. He also founded the city of Stuttgart in southern Germany.

-------------------- http://de.wikipedia.org/wiki/Liudolf_(Schwaben)

http://fmg.ac/Projects/MedLands/GERMANY,%20Kings.htm#LiudolfDukeSwabiadied957

  • 1. LIUDOLF ([930]-Piomba 6 Sep 957, bur St Alban, near Mainz[236]). The Annales Quedlingburgenes name "Liudolfo et Liutgarde" as the two children of King Otto I and Eadgyth[237]. His birth date is estimate from Widukind stating that he "was still a tender youth no more than seventeen years of age" when his mother died[238]. His father installed him as Duke of Swabia in 950, in succession to Liudolf's father-in-law[239]. "Otto…rex" donated property "in pago Brisehguue in comitatu filii nostri Liutolfi" to Kloster Einsiedeln by charter dated 9 Aug 952[240]. Thietmar records that he rebelled against his father, together with his brother-in-law Konrad Duke of Lotharingia, was besieged at Mainz, but escaped to capture Regensburg and expel his uncle Heinrich Duke of Bavaria[241]. Thietmar also records that his father deposed him in 954 as Duke of Swabia, but ultimately forgave his rebellion[242]. His father sent him to Italy to control Berengario di Ivrea, Viceroy in Italy, who was attempting to reassert his independence, but Liudolf died there of a fever. Thietmar places a different slant on the event, stating that Liudolf had once more rebelled against his father and left for Italy[243]. Thietmar records the death of Liudolf in Italy 6 Sep, "after scarcely a year" following his departure from his homeland, but does not specify the year[244]. The Annales Necrologici Fuldenses record the death "957 VIII Id Sep" of "Liutolf filius regis"[245]. The necrology of Lüneburg records the death "6 Sep" of "Liuidolfus regis filius"[246]. Regino specifies that he died in Italy and was buried in Mainz St Alban[247]. m ([27 Oct 947/7 Apr 948][248]) IDA of Swabia, daughter of HERMANN I Duke of Swabia [Konradiner] & his wife Regelinda of Swabia (-17 May 986). Widukind names "ducis Herimanni filiam Idam" as wife of Liudolf[249]. Regino records the marriage of "filiam Herimanni ducis" and "Liutolfus filius regis" in 947[250]. "Otto…rex" granted property "in comitatu Herimanni ducis Rehzia" to "abbati nostro Hartberto" at the request of "filie nostre Ite…et Hermanni comitis" by charter dated 7 Apr 948[251]. "Otto…rex" confirmed a donation by "Liutolfo nostro filio eiusque…coniuge Ita" to Kloster Reichenau for the soul of "ducis nostri beate memorie Herimanni" by charter dated 1 Jan 950[252]. The Liber Anniversariorum of Einsiedeln records in May the donation of "Siernza" by "domina Ita…uxor Luitolfi ducis"[253]. Liudolf & his wife had two children:
    • a) MATHILDE (end 949-6 Nov 1011, bur Rellinghausen). Regino records the birth of "Mathildis filia Liutolfo" at the end of 949[254]. Abbess of Essen [965]. The Liber Anniversariorum of Einsiedeln records in May the donation of "Gruonowa" by "domina Mechthilt ducissa, Liutolfi ducis et Itæ ducisse filia"[255].
    • b) OTTO (954-Lucca 31 Oct 982, bur Aschaffenburg St Peter and Alexander). Regino records the birth of "Liutolfo filius Otto" in 954[256]. He was appointed OTTO Duke of Swabia in 973 by his uncle Emperor Otto II in succession to Duke Burkhard III. "Otto…imperator augustus" confirmed donations of property "de locis Ozenheim, Tetingen…in pago Moiinegouwe in comitatu Eberhardi comitis" by "nobis nepos et equivocus noster Otto dux Sweuorum" to "sancti Petri Ascaffaburg" by charter dated 29 Aug 975[257]. Thietmar records that Emperor Otto installed him as OTTO Duke of Bavaria in [976], after confiscating it from his cousin Heinrich II "der Zänker" Duke of Bavaria[258], although Carinthia and the Italian marches were taken from the duchy and made into the new duchy of Carinthia. "Otto…imperator augustus" donated property in Regensburg to Friedrich Archbishop of Salzburg by charter dated 21 Jul 976 after consulting "Ottonis Bauariorum ducis, nostri…fratris filii"[259]. He campaigned in Italy with his uncle Emperor Otto. Thietmar records that he took part in the capture of Tarento, and in the battle 13 Jul 982 at which the German army was defeated by a Byzantine/Muslim alliance near Stilo in Calabria[260]. The death of "Otto dux egregius, filius Liudolfi, fratruelis Ottonis secundi", soon after this defeat, is recorded in the Annalista Saxo[261]. The necrology of St Gall records the death "II Kal Nov" of "Ottonis ducis Alamannie"[262]. He is presumably the "Otto dux Sueuorum" whose death is recorded "1 Nov" in The necrology of Merseburg[263].

His Parents:

OTTO, son of HEINRICH I "der Vogelsteller/the Fowler" King of Germany & his second wife Mathilde --- (23 Nov 912-Memleben 7 May 973, bur Magdeburg Cathedral). m firstly (Sep 929) EADGYTH of Wessex, daughter of EDWARD "the Elder" King of Wessex & his second wife Ælfleda --- (-26 Jan 946[219], bur Magdeburg Cathedral).

His sister:


  • 2. LIUTGARD ([931]-18 Nov 953, bur St Alban, near Mainz). m ([947]) KONRAD "der Rote" Graf in Franconia Duke of Lotharingia [Salian], son of WERNER Graf im Nahe-, Speyer- und Wormsgau & his wife --- [Konradiner] (-killed in battle Lechfeld 10 Aug 955, bur Worms Cathedral[271]).
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Liudolf (930-957) von Sachsen, Herzog von Schwaben's Timeline

895
895
Germany
900
900
Saxony, Germany
930
930
Norway
930
Wittenberg, Thuringia (present Saxony-Anhalt), Austrasia, Ostenfrankenreich (Present Germany)
947
October 27, 947
Age 17
Sachsen, Germany
954
954
Age 24
955
955
Age 25
957
September 6, 957
Age 27
Sankt Alban (or Pombia), nær Mainz, Rhineland-Palatinate, Germany (present Italy)
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