| Nicknames: | "Louis" |
| Birthdate: | |
| Birthplace: | Darmstadt, Hessen-Darmstadt, Deutschland (HRR) |
| Death: | Died |
| Occupation: | Landgreve i Hessen-Darmstadt 1739-1768 |
| Managed by: | Bjørn P. Brox |
| Last Updated: | |
Louis VIII, Landgrave of Hesse-Darmstadt http://en.wikipedia.org/wiki/Louis_VIII,_Landgrave_of_Hesse-Darmstadt
Ludwig VIII. von Hessen-Darmstadt http://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_VIII._%28Hessen-Darmstadt%29
Ludwig VIII. von Hessen-Darmstadt (* 5. April 1691 in Darmstadt; † 17. Oktober 1768 ebenda) war von 1739–1768 Landgraf von Hessen-Darmstadt.
----
Louis VIII (Ger. Ludwig) (5 April 1691 - 17 October 1768) was the Landgrave of Hesse-Darmstadt from 1739 - 1768. He was the son of Ernest Louis, Landgrave of Hesse-Darmstadt and Margravine Dorothea Charlotte of Brandenburg-Ansbach.
In 1717, he was married to Countess Charlotte Christine Magdalene Johanna of Hanau and he received Hanau-Lichtenberg as an addition to his dominons. Because of his passion for hunting, he is known as the "Hunting Landgrave" (Ger. Jagdlandgraf). During the Seven Years War he stood on the side of the Emperor and received the rank of General Field Marshal. Like his father, Louis was not a gifted economist and only his good relationship with Empress Maria Theresa and her intervention at the Imperial Court Council kept the Landgraviate from bankruptcy. However, his caring for his country is documented by the establishment of a textile house in 1742 and a state orphanage in the 1746.
----
--------------------
http://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_VIII._%28Hessen-Darmstadt%29
Ludwig VIII. (Hessen-Darmstadt)
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Landgraf Ludwig VIII.
Herrschermonogramm
Ludwig VIII. von Hessen-Darmstadt (* 5. April 1691 in Darmstadt; † 17. Oktober 1768 ebenda) war von 1739–1768 Landgraf von Hessen-Darmstadt.
Inhaltsverzeichnis
[Anzeigen]
* 1 Leben
o 1.1 Familie
o 1.2 Regierung
o 1.3 Der Jagdlandgraf
* 2 Nachkommen
* 3 Literatur
* 4 Weblinks
Leben [Bearbeiten]
Familie [Bearbeiten]
Ludwig VIII. war der älteste Sohn des Landgrafen Ernst Ludwig von Hessen-Darmstadt (1667–1739) aus dessen Ehe mit Dorothea Charlotte (1661–1705), Tochter des Markgrafen Albrecht von Brandenburg-Ansbach.
Ludwig heiratete am 5. April 1717 im Schloss Philippsruhe Charlotte (1700–1726), Tochter und Erbin des Grafen Johann Reinhard III. von Hanau, die als einziges überlebendes Kind eine reiche Mitgift in die Ehe einbrachte. Im Jahr 1736 erbte Ludwig die Herrschaft Hanau-Lichtenberg, welche das Herrschaftsgebiet deutlich erweiterte. Im Streit mit Hessen-Kassel, um die Hanauer Erbschaft, konnte sich dieses Haus die Herrschaft Hanau-Münzenberg sichern.
Regierung [Bearbeiten]
Er stand im Siebenjährigen Krieg auf Seiten des Kaisers und erreichte den militärischen Rang eines Generalfeldmarschalls. Infolgedessen wurden vor allem Gießen und Oberhessen zum Schauplatz kriegerischer Auseinandersetzungen. Im Jahr 1764 fand eine Zusammenkunft zwischen Ludwig und Kaiser Joseph II. in einem Wald bei Heusenstamm statt, die der Landgraf zu den Höhepunkten seines Lebens zählte.
Ludwig zeichnet für die Darmstädter Straßenbeleuchtung verantwortlich, für die 1767 eine erste Verordnung erging, aber auch für Verordnungen gegen das Kaffee trinken, wobei es schon unter Strafe stand, mit Kaffeegeschirr angetroffen zu werden.
Daneben galt Ludwig VIII. auch als ein großer Freund der Künste. Er gilt als Förderer der Maler Johann Christian Fiedler, Johann Konrad Seekatz und Christian Ludwig von Löwenstern. Ludwig fuhr gelegentlich an die Darmstädter Oper, an der Christoph Graupner und Ernst Christian Hesse wirkten. Ludwig komponierte auch selbst. Er verstarb schließlich in der Darmstädter Oper während einer Aufführung in seiner Loge.
Seine Fürsorge für sein Land ist dokumentiert durch die Errichtung eines Spinnhauses im Jahr 1742 und eine Landeswaisenhauses in 1746. Die Schuldenlast unter Ludwig stieg dramatisch. Die Bildung einer kaiserlichen Umschuldungskommission konnte nur vermieden werden, indem die Landstände finanzielle Mittel bewilligten. Aber auch die Berufung und das Wirken des Friedrich Karl von Moser, der unter Ludwigs Sohn zum Ersten Minister aufstieg, wirkte sich mildernd auf die Finanzlage des Landes aus.
Bis 1766 führte Ludwig für den unmündigen Friedrich IV., gemeinsam mit dessen Mutter, die Regentschaft in Hessen-Homburg. Mit Hessen-Homburg lag Ludwig seit 1747 in Streit um die Herrschaft Braubach, der erst 1768 beigelegt werden konnte.
Der Jagdlandgraf [Bearbeiten]
Wie schon sein Vater, war Ludwig ein leidenschaftlicher Parforcejäger. Diese Vorliebe machte ihn nicht nur als Jagdlandgraf bekannt, sondern führte auch zu langen Abwesenheiten in seiner Residenz. Zur Belohnung seiner Jäger prägte Ludwig so genannte Hirschgulden und Saudukaten. Einer seiner Oberförster sah sich veranlasst, eine Buch zu veröffentlichen, das „alle raren Schüsse welche S. H. D. Ludwig VIII. [...] gethan hat“ beinhaltet. Die Regierungsgeschäfte führte Ludwig vornehmlich auf seinem Jagdschloss Kranichstein. Der Landgraf ließ, gleich seinem Vater, zahlreiche Jagdgebäude errichten, darunter Jagdschloss Dianenburg und das Griesheimer Haus. Für die zahlreichen Pferde, die für die Parforcejagd benötigt wurden, errichtete Ludwig den Marstall am Paradeplatz in Darmstadt. Für seine Ausfahrten benutzte der Landgraf eine Kutsche, die von weißen Hirschen gezogen wurde.
Nachkommen [Bearbeiten]
* Ludwig IX. (1719–1790), Landgraf von Hessen-Darmstadt
∞ 1. 1741 Pfalzgräfin Henriette Karoline von Zweibrücken-Birkenfeld (1721–1774)
∞ 2. 1775 (morg.) Marie Adélaïde Cheirouze, “Gräfin von Lemberg” 1775
* Charlotte Wilhelmine Friederike (1720–1721)
* Georg Wilhelm (1722–1782)
∞ 1748 Gräfin Luise zu Leiningen-Dagsburg (1729–1818)
* Karoline Luise (1723–1783)
∞ 1751 Großherzog Karl Friedrich von Baden (1728–1811)
* Auguste (1725–1742)
* Johann Friedrich Karl (1726–1746)
Literatur [Bearbeiten]
* Philipp Alexander Ferdinand Walther: Darmstadt wie es war und wie es geworden S. 179 ff.
* Philipp Alexander Ferdinand Walther: Der Darmstädter Antiquarius S. 215 ff.
* Steven David Zohn: Music for a mixed taste S. 94
* Heinrich Künzel: Geschichte von Hessen insbesondere Geschichte des Grossherzogthums Hessen ... S. 654 ff.
* Karl Wenzeslaus Rodecker von Rotteck: Staats-lexikon oder Encyclopädie der Staatswissenschaften S. 781 f.
Weblinks [Bearbeiten]
* http://www.geneall.net/D/per_page.php?id=4733
Vorgänger
Ernst Ludwig
Landgraf von Hessen-Darmstadt
1739–1768 Nachfolger
Ludwig IX.
Diese Seite wurde zuletzt am 22. Mai 2010 um 16:27 Uhr geändert
| 1691 |
April 5, 1691
|
Darmstadt, Hessen-Darmstadt, Deutschland (HRR)
|
|
|
April 5, 1691
|
Darmstadt, Starkenburg, Hesse-Darmstadt
|
||
| 1717 |
April 5, 1717
Age 26
|
Philippsruhe, Germany
|
|
| 1719 |
December 15, 1719
Age 28
|
Darmstadt, Hessen-Darmstadt, Deutschland
|
|
| 1720 |
October 8, 1720
Age 29
|
Darmstadt, Starkenburg, Hesse-Darmstadt
|
|
| 1722 |
July 11, 1722
Age 31
|
Därmstadt, Starkenburg, Hessen, Germany
|
|
| 1723 |
July 11, 1723
Age 32
|
Darmstadt, Starkenberg, Hesse Darmstadt
|
|
| 1725 |
March 16, 1725
Age 33
|
Darmstadt, Starkenberg, Hesse Darmstadt
|
|
| 1726 |
May 7, 1726
Age 35
|
Darmstadt, Starkenberg, Hesse Darmstadt
|
|
| 1768 |
October 17, 1768
Age 77
|
|