Mściwój I gdański ks. Pom. Gdańskiego, princeps (c.1160 - c.1219)

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Nicknames: "Mestwin", "Mszczuj"
Birthplace: Eastern Pomerania, Poland
Death: Died in Eastern Pomerania, Poland
Occupation: książę
Managed by: Urmas Heinaste
Last Updated:

About Mściwój I gdański ks. Pom. Gdańskiego, princeps

http://pl.wikipedia.org/wiki/M%C5%9Bciw%C3%B3j_I_gda%C5%84ski

http://en.wikipedia.org/wiki/Mestwin_I

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Wikipedia:

http://de.wikipedia.org/wiki/Mestwin_I.

Mestwin I.

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

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Mestwin I. (polnisch Mściwoj, Mszczuj; * um 1160; † 1. Mai 1219 oder 1220) war ab 1207 Herzog von Pommerellen aus der Dynastie der Samboriden unter dem nominellen Supremat des polnischen Seniorherzogs zu Krakau. In den Jahren 1210–1211 war er kurzzeitig Vasall des dänischen Königshauses.

Inhaltsverzeichnis

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   * 1 Leben und politischer Werdegang
   * 2 Ehe und Nachkommen
   * 3 Literatur
   * 4 Weblinks

Leben und politischer Werdegang [Bearbeiten]

Siegel Mestwin I.

Mestwin war ein Sohn von Herzog Sobiesław I., dem ersten bekannten Herrscher aus dem Haus der Samboriden, und einer namentlich unbekannten Polin aus dem Geschlecht der Pował, einer Schwester des Wojewoden Żyrosław aus Kujawien. Er hatte einen Bruder, Sambor I., dem er im Amt als Herzog nachfolgte.

In den Olivaer Tafeln hat Mestwin den Beinamen „pacificus“ (der Friedfertige). Als etwa 1207 die Familie Pował, der seine Mutter entstammte, ausstarb, machte er seine Erbansprüche auf das Gebiet der Kastellanei Wyszogród (heute Fordon) geltend. Er war mit Zwinisława († 1240) verheiratet, die wahrscheinlich eine Tochter von Herzog Mieszko von Polen war oder dem lokalen Landadel entstammte. Seine Herrschaft fiel in die Zeit der Hegemonie Dänemarks über den südlichen Ostseeraum. König Waldemar II. unterwarf Mecklenburg, Pommern und kurzzeitig das Herzogtum der Samboriden, Pommerellen. Die Freien Städte, Lübeck und Hamburg, hatten seine Schutzhoheit ebenfalls anerkannt.

Mestwin musste 1210 dem dänischen König den Lehnseid leisten, als dieser auf einem Kriegszug in das Pruzzenland auch Danzig eingenommen hatte. Wahrscheinlich am 24. Juni 1209 stiftete Mestwin I., „von Gottes Gnade Fürst in Danzig“, „zu einem Kloster für die Nonnen, welche Gott und der heiligen Maria dienen“, mehrere Ortschaften zwischen der Radaune und ihrem Zufluss Stolpe. Da er die Zustimmung seiner vier Söhne und seiner Gemahlin hatte, fügte die Fürstin als ihren Anteil die ganze Oxhöfter Kämpe (Kępa Oksywska), das Dorf Bolschau im Burgbezirk Belgard, sowie das Dorf Grabowo bei Schwetz hinzu. In den Urkunden ist festgelegt „freiwillig und gottergebenen Sinnes samt allem ihrem Geschmeide“.

Die bald nach 1209 errichtete Klosteranlage vermutet man an der Mündung der Stolpe in die Radaune. Das Kloster in Zuckau war ein Prämonstratenser-Nonnenkloster. Seine Gründung geschah nicht mit Hilfe benachbarter pommerscher Niederlassungen. Das wurde, vielleicht durch die dänisch - pommerschen Kämpfe in jener Zeit, verhindert. Mutterkloster für Zuckau war vielmehr das Sankt Vinzenzstift bei Breslau, das seit 1180 von Prämonstratensern besetzt war. Bereits 1201 bestätigte Papst Innozenz III. dem St. Vinzenzstift unter anderem eine Jacobikirche in Zuckau. Die Überlieferung lässt nicht erkennen, wie die Verbindung zwischen der Danziger Fürstenfamilie und dem Breslauer Sankt Vinzenzstift zustande kam. Die Gründung eines Nonnenklosters entsprach anscheinend einem Bedürfnis. Es sollte eine Versorgungs- und Bildungsstätte für die Töchter des Fürstenhauses und des pommerellischen Adels geschaffen werden. Das gab es in anderen Ländern auch.

Zuckau entwickelte sich zum Hauskloster für weibliche Angehörige des pommerellischen Fürstenhauses. Witosława, Tochter des Stifterpaares und Schwester von Swantopolk II. und Sambor II., ist als „magistra“ (Meisterin) dieses Klosters 1275 und 1289 nachgewiesen. Neben einer Novizenschule unterhielt das Kloster später auch eine Knaben- und eine Mädchenschule.

Von Mestwin I. ist außerdem bekannt, dass er in einer Versammlung polnischer Großer und hoher Geistlichkeit in Mąkolin im Jahre 1212 als Herzog (dux) auftrat, da er sich bereits 1211 von der dänischen Oberherrschaft gelöst hatte. Um 1213, anlässlich einer Bestätigung für das Kloster Zuckau, bezeichnete er sich aber wieder als „princeps“ (im Sinne eines Statthalters). Mestwin starb am 1. Mai 1219 oder 1220.

Mestwin I. teilte vor seinem Tode sein Herrschaftsgebiet nach slawischem Brauch unter seinen vier Söhnen auf. Swantopolk, der Älteste, erhielt das Gebiet um Danzig, Wartisław den südlichen Landesteil mit Schwetz und Mewe, Sambor erhielt die Residenz Liebschau und Ratibor den Westteil mit dem Hauptsitz in Belgard. Wartisław starb in Schwetz um 1229, die Brüder teilten sich sein Herrschaftsgebiet auf. Swantopolk errang die Oberherrschaft über ganz Pommerellen durch den Besitz von Danzig und die Burgen Sartowitz, Zantir und Schwetz am Weichselufer.

Ehe und Nachkommen [Bearbeiten]

Mestwin hatte aus der Ehe mit Zwinisława vier Söhne und fünf Töchter:

   * Swantopolk II. (ca. 1195–1266), Herzog von Pommerellen in Danzig
   * Wartisław I. (ca. 1195–1227/1233), Herzog von Pommerellen in Schwetz und Mewe
   * Sambor II. (ca. 1211/12–1276/1278), Herzog von Pommerellen in Liebschau und Dirschau
   * Ratibor (ca. 1212–1272), Herzog von Pommerellen in Belgard
   * Mirosława (ca. 1190–1233/1240), als Gattin von Herzog Bogislaw III. durch Heirat Herzogin von Pommern
   * Jadwiga (ca. 1200–1249), als Gattin von Herzog Władysław Odon durch Heirat Herzogin von Großpolen
   * Witosława (ca. 1205–1290), Priorin des Klosters von Zuckau
   * NN (?–?), Nonne im Kloster von Zuckau
   * NN (?–?), Nonne im Kloster von Zuckau

Literatur [Bearbeiten]

   * Theodor Hirsch, Max Töppen, Ernst Gottfried Wilhelm Strehlke: Scriptores rerum Prussicarum: Die Geschichtsquellen der preussischen Vorzeit
   * Max Perlbach: Mestwin I.. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 21. Duncker & Humblot, Leipzig 1885, S. 503 f.

Weblinks [Bearbeiten]

   * Mestwin I. Fürst von Pommerellen auf Portal: genealogie-mittelalter.de

Normdaten: PND: 138418063 – weitere Informationen

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Wikipedia:

Mestwin I [1] [2] (Latin: Mestvinus dux Pomeraniae, Polish: Mściwój I or Mszczuj I; born 1160, died 1/2 May 1217 or 1220) was a Duke of Pomerelia in the years 1207-1220.

In the tables of Oliva, he is recorded as „pacificus“, the peaceful. His rule was under the Danish hegemony over the southern coast of the Baltic Sea which had been conquered by Valdemar II of Denmark. In In 1209, as Mestwin I. „dei gracia princeps in Gdanzk"[3], he had founded a nun monastery and several villages between the rivers Radaune and Stolpe. 1210, Mestwin paid homage to the Danish King who had also conquered Gdanzk during a crusade of the Old Prussians.

As son of Sobiesław I of Gdańsk, and a brother and successor of Sambor I, he was a member of the Samborides dynasty. He was married to Swinisław, daughter of Mieszko III the Old.

He had eight children:[4]

  1. Swantopolk II of Pomerania
  2. Sambor II of Tczew
  3. Racibor of Białogard
  4. Hedwig, wife of Władysław Odonic
  5. Miroslawa, wife of Bogislaw II, Duke of Pomerania
  6. Three other daughters who became nuns

[edit] See also

   * Mestwin II, Duke of Pomerania (1220-1294)

[edit] References

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   Specific
  1. ^ On a recently-discovered Seal-stamp of Duke Mestwin I., of East Pomerania," by H. Ernst Strehlke. - The Numismatic Chronicle, p. 158, Royal Numismatic Society (Great Britain), 1966 [1]
  2. ^ (German) Gumowski, Marian (1966). Handbuch der polnischen Siegelkunde. Akademische Druck- u. Verlagsanstalt. pp. 51, 67, 69. http://books.google.com/books?id=VfEeAAAAMAAJ&dq=%22Zwantepolc+de%22&q=mestwin&pgis=1#search. 
  3. ^ Wspomniany Mestwin I ... znamiennym zwrotem nunc princeps in Gdanzk podkreślił, że obecnie już nie w jednym z podrzędnych, ale w naczelnym grodzie się ..., p.59 of Zapiski historyczne, by Towarzystwo Naukowe w Toruniu, Wydział Nauk Historycznych [2]
  4. ^ Urban, William (2000). The Prussian Crusade (2nd ed.). Chicago, Illinois: Lithuanian Research and Studies Center. pp. 185. ISBN 0-929700-28-7. 
   General
   * Brown Mason, John (1946). The Danzig Dilemma: a Study in Peacemaking by Compromise. Oxford University Press. http://books.google.com/books?id=njEYAAAAIAAJ&dq=Swantopolk+%2Bpomerania&q=mestwin&pgis=1#search. 
   * (German) Hirsch, Theodor; Max Töppen, Ernst Strehlke (1861). Scriptores rerum Prussicarum: Die Geschichtsquellen der preussischen Vorzeit. S. Hirzel. http://books.google.com/books?id=YX8OAAAAYAAJ&pg=PA807&dq=Swantopolk+%2Bpomerania#PPA75,M1. 

[edit] Literature

   * Theodor Hirsch, Max Töppen, Ernst Gottfried Wilhelm Strehlke: Scriptores rerum Prussicarum: Die Geschichtsquellen der preussischen Vorzeit
   * Max Perlbach: Mestwin I., Herzog von Pomerellen. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 21, Duncker & Humblot, Leipzig 1885, S. 503 f. (German)

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Mściwój I gdański ks. Pom. Gdańskiego, princeps's Timeline

1160
1160
Eastern Pomerania, Poland
1182
1182
Age 22
Pomerelia Poland
1190
1190
Age 30
Gdansk Poland
1190
Age 30
1195
1195
Age 35
Gdansk, Poland
1196
1196
Age 36
Gdansk,Gdansk,,Poland
1197
1197
Age 37
Pomerania, Poland
1198
1198
Age 38
Pomerania, Poland
1200
1200
Age 40
Gdansk, Poland
1211
1211
Age 51
Gdansk, Poland