Otto I, landgrave of Hesse

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Otto von Hessen, Landgrave Hesse

Birthdate:
Birthplace: Marburg, Hessen Nassau, Prussia
Death: Died in St Elisabethkirche, Marburg, Hessen Nassau, Prussia
Immediate Family:

Son of Hendrik van Brabant, Landgraf von Hessen and Adelheid von Braunschweig-Lüneburg
Husband of Adelheid von Ravensberg
Father of Heinrich II, landgrave of Hesse; Otto von Hessen, Archbishop of Magdeburg; Ludwig II, Landgraf von Hessen; Hermann von Hessen and Elisabeth von Hessen
Brother of Heinrich 'The Younger' Brabant, Herzog; Sophie von Hessen-Brabant; Matilda von Hessen; Elisabeth von Hessen; n von Hessen and 1 other
Half brother of Elisabeth von Hessen; Agnes von Hessen; Johann von Hessen, Landgrave of Hesse; Louis of Hessen; Katharina von Hessen and 1 other

Occupation: Landgreve i Hessen 1308-28, Furste av Oberhessen, Landgraf von Hessen, folgt 1308 in Oberhessen und 1311 in Niderhessen
Managed by: Private User
Last Updated:

About Otto von Hessen, Landgrave Hesse

http://de.wikipedia.org/wiki/Otto_I._%28Hessen%29

http://finnholbek.dk/genealogy/getperson.php?personID=I16795&tree=2

Otto I. (Hessen)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

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Otto I. (genannt das Kind; * um 1272; † 17. Januar 1328 in Kassel) war der Sohn des Landgrafen Heinrichs I. von Hessen und dessen Gemahlin Adelheid von Braunschweig.

Inhaltsverzeichnis

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   * 1 Regierung
   * 2 Familie
   * 3 Einzelnachweise
   * 4 Weblinks

Regierung [Bearbeiten]

Nach dem Tod seines Vaters regierte Otto zunächst ab 1308 über das „Land an der Lahn“ (das spätere Oberhessen), das das Gebiet um Marburg, Gießen, Grünberg und Alsfeld umfasste. Sein Halbbruder Johann erhielt Niederhessen, das Gebiet an der unteren Fulda, Eder, Schwalm, Werra und dem Oberlauf der Weser mit der Residenz Kassel. Nach Johanns Tod 1311 erbte Otto auch dessen Teil der Landgrafschaft und vereinigte sie damit wieder in einer Hand. Er residierte abwechselnd in Marburg und in Kassel.

Otto führte eine lange Fehde gegen der Erzbischof von Mainz, Matthias von Buchegg, der ihm das Erbe seines im Jahre 1311 verstorbenen Halbbruders Johann, die Teil-Landgrafschaft Niederhessen, als heimgefallenes mainzisches Lehen streitig machte.[1][2] 1324 gewann Mainz, mit Hilfe von Truppen aus dem mainzischen Amöneburg, die Schlacht in den Lahnbergen. 1327 nahm Mainz mit Hilfe Trierischer Truppen die Stadt Gießen ein, doch Aufstände der Bürger ermöglichten es Otto, die Stadt schnell wieder unter seine Kontrolle bringen. Erst nach Ottos Tod und seines Sohn Heinrichs II. Sieg bei Wetzlar und auf Vermittlung von König Johann von Böhmen im Jahr 1328 wurde die Fehde geschlichtet.

Für die Stadt Kassel sind mehrere Urkunden Ottos erhalten, in denen er der Stadt verschiedene Rechte und Freiheiten bestätigte.

Gegen das Stapelrecht der Stadt Münden, das sich nachteilig für Kassel auswirkte, ging Otto mit Entschiedenheit vor. Als der Herzog von Braunschweig-Lüneburg das Stapelrecht für die Hälfte allen Salzes, das Münden passierte, verlangte, bestand Otto auf dem gleichen Recht für Waren aus Münden, die Kassel passieren sollten.

Nach einigen Quellen versuchte Otto I. die Primogenitur für seine Söhne und das Haus Hessen einzuführen. So erhielt sein Sohn Ludwig die Burg Grebenstein und sein Sohn Hermann die Burg Nordeck als Paragium. Beide verpflichteten sich zur Ehelosigkeit, was Ludwig allerdings nicht beachtete. Um der Landesteilung durch eine zweite Ehe vorzubeugen, soll Otto I. seinen Nachfolgern empfohlen haben, nicht standesgemäß zu heiraten. Nach Wilhelm Dilich lautete es darüber wörtlich: „Dieser Otto machte demnach zur verhütung mehreren Streites ein Constitution und anordnung, daß hinfüro alzeit der eltist son unter seinen nachkommen allein regierender fürst sein und daheer ein Landgraf und Herr Hessenlandes und genediger Herr. Die anderen Brüder aber Landgrafen von Hessen und genedige Junkern genannt, welche auch allein ein unterhalt mit rat der Freunden nach gelegenheit des landes gemacht und das land nicht getheilet werden sollte.“[3]

Otto starb am 17. Januar 1328 in Kassel. Er wurde im Kloster Ahnaberg beigesetzt.

Familie [Bearbeiten]

Mit seiner Frau, Adelheid von Ravensberg († 1335/39), Tochter von Otto III. von Ravensberg, hatte er fünf Kinder:

   * Heinrich II., „der Eiserne“ (* vor 1302; † 1376), 1328-1376 Landgraf von Hessen
   * Otto (* 1301; † 1361), ab 1331 Erzbischof von Magdeburg
   * Ludwig (* 1305; † um 1345), erhielt nach der Primogenitur seines Bruders die Burg Grebenstein als Paragium. Er heiratete um 1340 Elise (auch Elisabeth oder Margaretha), Tochter des Grafen Eberhard von Sponheim-Neef. Sie hatten drei Kinder:
         o Otto (* 1338, † 1357) war für den geistlichen Stand bestimmt und wurde in Magdeburg erzogen, wo er als Nachfolger seines Onkels Otto Erzbischof von Magdeburg werden sollte. Er starb schon jung. Angeblich fiel er einem Giftanschlag zum Opfer, der durch den Abt Heinrich VII. von Kranlucken des Klosters Fulda veranlasst wurde.
         o Hermann II., „der Gelehrte“ (* ca. 1342; † 1413), folgte seinem Onkel Heinrich II. als Landgraf von Hessen
         o Agnes (* 1342; † 25. Dezember 1394), war Äbtissin im Sankt Katharinenkloster in Eisenach, wo sie auch starb.
   * Hermann († zwischen 1368 und 1370), erhielt nach der Primogenitur seines Bruders Heinrich II. die Burg Nordeck als Paragium, 1349 auch die Burg Grebenstein. In einer Urkunde vom 31. Juli 1368 wird er als lebend erwähnt, eine weitere Urkunde vom 12. Juli 1370 bezeichnete ihn „als Seyligin“ (selig, d.h. er war tot)
   * Elisabeth († nach 1354), seit 1346 verheiratet mit Herzog Rudolf II. von Sachsen-Wittenberg

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. ↑ http://cgi-host.uni-marburg.de/~hlgl/lgr/id.cgi?lines=10&ex=rs&wl=1&ba=1&ei=1&table=sache&suchlemma=transsumpte&lemma=Transsumpte&count=9&page=1
  2. ↑ http://cgi-host.uni-marburg.de/~hlgl/lgr/id.cgi?lines=10&ex=xs&tsw=bicken&wl=0&ba=1&ei=1&page=0&count=24&current=0
  3. ↑ Johanna Elisabeth Wigand, Geschichte der Regenten von Hessen-Cassel (Seite 8 und 9), Cassel 1882, Faksimileausgabe Historische Edition Dieter Carl, Vellmar 2001, ISBN 3-9807814-0-2

Weblinks [Bearbeiten]

   * Historische Hintergründe
   * Genealogie

Vorgänger Amt Nachfolger

Heinrich I. Landgraf von Hessen (Oberhessen)

1308–1328 Heinrich II.

Johann Landgraf von Hessen (Niederhessen)

1311–1328

Diese Seite wurde zuletzt am 17. Dezember 2009 um 03:51 Uhr geändert.

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Otto I, landgrave of Hesse's Timeline

1272
1272
Marburg, Hessen Nassau, Prussia
1297
1297
Age 25
1299
1299
Age 27
Germany
1301
1301
Age 29
1305
1305
Age 33
Marburg, Hessen, Deutschland(HRR)
1328
January 17, 1328
Age 56
St Elisabethkirche, Marburg, Hessen Nassau, Prussia
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