Otto IV, Holy Roman Emperor

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Otto von Braunschweig, Kaiser des Heiligen Römischen Reiches

Also Known As: "Duke Otto of /Brunswick/"
Birthdate:
Birthplace: Germany
Death: Died in Harzburg Castle, Lower Saxony
Place of Burial: German King Faction
Immediate Family:

Son of Heinrich "der Löwe", von Sachsen, Herzog zu Braunschweig-Lüneburg, Sachsen und Bayern and Matilda Plantagenet, Abbess of Barking
Husband of Beatrice von Hohenstauffen, Empress of the Holy Roman Empire and Marie de Brabant and Boulogne, Princess
Brother of Richza von Bayern; Heinrich V (I) von Braunschweig, Pfalzgraf bei Rhein; Luther von Saxony, Prince; Wilhelm 'Longsword' Herzog von Sachsen-Lüneburg Herzog von Braunschweig-Lüneburg and Eleanore Princess of Saxony, Princess
Half brother of Matilda von Sachsen und Bayern; Gertrude von Sachsen und Bayern, Dronning af Danmark and Henry

Occupation: Kejsare, Kejsare HRR 1198-1215, Hertig i Schwaben 1208-12
Managed by: Private User
Last Updated:

About Otto IV, Holy Roman Emperor

http://de.wikipedia.org/wiki/Otto_IV._%28HRR%29

Otto IV. (HRR)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

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Otto IV. und Papst Innozenz III. reichen sich die Hände (aus Heidelberg, Cod. Pal. germ. 19-23, um 1450)

Wappen Ottos IV.

Das Grabmal der Eltern Ottos im Braunschweiger Dom: Heinrich der Löwe (links), Mathilde (rechts), zu deren Füßen das Grab Ottos

Moderne Grabplatte Ottos IV. im Braunschweiger Dom

Otto IV. von Braunschweig (* 1175/76 in Braunschweig[1]; † 19. Mai 1218 auf der Harzburg) aus dem Haus der Welfen war von 1198, unangefochten jedoch erst von 1208, bis 1218 römisch-deutscher König und von 1209 bis 1218 römisch-deutscher Kaiser des Heiligen Römischen Reiches. Seine wechselvolle Herrschaft war geprägt vom staufisch-welfischen und dem französisch-englischen Gegensatz.

Inhaltsverzeichnis

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   * 1 Leben
         o 1.1 Herkunft
         o 1.2 Jugend am englischen Hof
         o 1.3 Die Doppelwahl von 1198
         o 1.4 Kaiserkrönung 1209
         o 1.5 Machtverlust und Niedergang
               + 1.5.1 Die Schlacht bei Bouvines
               + 1.5.2 Testament und Tod
   * 2 Wirkung
   * 3 Literatur
   * 4 Weblinks
   * 5 Einzelnachweise

Leben [Bearbeiten]

Herkunft [Bearbeiten]

Otto IV. war dritter Sohn Herzog Heinrichs des Löwen und der Mathilde, Tochter Heinrichs II. von England. Geburtsdatum und -ort sind nicht überliefert. Seine älteren Brüder waren Pfalzgraf Heinrich (1173/74–1227) und Lothar (1174/1175–1190), Ottos jüngerer Bruder war Herzog Wilhelm von Lüneburg (1184–1213).

Jugend am englischen Hof [Bearbeiten]

Nach Sturz und Verbannung seines Vaters wuchs Otto seit 1182 am englischen Königshof seines Großvaters Heinrich II. († 1189) auf. Zu seinem Onkel Richard Löwenherz († 1199), der seit 1189 die englische Königskrone trug, hatte Otto ein freundschaftliches Verhältnis. Richard versuchte ihn 1190 zum Grafen von York zu ernennen, was am Widerstand des lokalen Adels scheiterte. Auch der Plan, Otto mit Margarethe, der Erbin des schottischen Königreichs, zu verloben, misslang. Im Jahre 1193/94 wurde er zusammen mit seinem jüngeren Bruder Wilhelm als Geisel für den gefangenen Richard Löwenherz an Kaiser Heinrich VI. gegeben. Nach seiner Ende 1194 erfolgten Freilassung wurde Otto 1196 von Richard Löwenherz mit der Grafschaft Poitou im Westen Frankreichs belehnt, wodurch er den Titel eines Herzogs von Aquitanien erhielt.[2] Er bewährte sich im Krieg Richards gegen Frankreich als Heerführer.

Die Doppelwahl von 1198 [Bearbeiten]

Nach dem unerwarteten Tod des staufischen Kaisers und Königs von Sizilien Heinrich VI. im September 1197 unterstellte seine Witwe Konstanze († 1198) den bereits 1196 zum römisch-deutschen König gewählten zweijährigen Thronfolger Friedrich der Vormundschaft des Papstes. Die Verbindung zwischen dem Reich und dem Königreich Sizilien wurde gelöst. In Thüringen wählten die staufischen Parteigänger im März 1198 Heinrichs VI. jüngsten Bruder Philipp von Schwaben zum König. Die Staufergegner unter maßgeblicher Beteiligung Richard Löwenherz’, Erzbischofs Adolf von Köln und der am Handel mit England interessierten Kölner Patrizier suchten einen welfischen Gegenkandidaten aufzustellen. Da sich der ursprünglich vorgesehene älteste Sohn Heinrichs des Löwen noch auf dem Kreuzzug befand, wurde Otto als Kandidat aufgestellt und am 9. Juni 1198 zum römisch-deutschen König gewählt. Er zog in Aachen ein, wo er am 12. Juli 1198 vom Kölner Erzbischof unter Verwendung nachgebildeter Insignien gekrönt wurde. Zeitgleich verlobte er sich mit Maria, Tochter Heinrichs I. von Brabant.

Am 8. September 1198 wurde Philipp von Schwaben in Mainz mit den in stauferschem Besitz befindlichen Insignien zum römischen König gekrönt. Die Krönung wurde jedoch vom Erzbischof Aimo von Tarentaise vorgenommen. Da die Krönung weder am ‚rechten’ Ort, nämlich in Mainz statt in Aachen, noch von der ‚rechten’ Hand, vom burgundischen Erzbischof statt vom Erzbischof von Köln, vollzogen wurde, besaß sie nicht die vollständige Legitimationskraft für ein ordnungsgemäßes Königtum. Im folgenden Deutschen Thronstreit trat Papst Innozenz III. als Schiedsrichter auf. Er erkannte um die Jahreswende 1200/1201 Otto IV. als König an. Otto beschwor im Gegenzug mit dem „Neußer Eid“ vom 8. Juni 1201 die Anerkennung der päpstlichen Gebietsforderungen in Mittelitalien und Sizilien. Trotz päpstlicher Unterstützung schwächte sich seine Position gegenüber Philipp zusehends. Der englische König Johann Ohneland leistete nach seiner Niederlage gegen Frankreich keine Unterstützung mehr. Einstige Parteigänger Ottos, darunter sein Bruder Heinrich, der Kölner Erzbischof und die Kölner Bürgerschaft, wechselten zwischen 1204 und 1206 in das staufische Lager. Im Jahre 1205 wurde Philipp erneut zum König gewählt und in Aachen gekrönt.

Am 27. Juli 1206 wurde Otto IV. in der Kaiserschlacht bei Wassenberg vom Heer Philipps geschlagen, woraufhin auch Papst Innozenz III. Otto die Unterstützung entzog. Kurz vor seiner allgemeinen Anerkennung als König und der Kaiserkrönung wurde Philipp von Schwaben am 21. Juni 1208 in Bamberg durch den bayerischen Pfalzgrafen Otto VIII. ermordet.

Kaiserkrönung 1209 [Bearbeiten]

Otto verhängte die Acht über den Königsmörder und verlobte sich mit Beatrix, der Tochter Philipps von Schwaben. Otto wurde jetzt allgemein als König anerkannt und ließ sich am 11. November 1208 auf einem Hoftag in Frankfurt am Main erneut zum König wählen. Als Beatrix’ Verlobter nahm er auf dem Königsumritt im Winter 1208/09 das staufische Königsgut in Besitz. Am 22. März 1209 erneuerte er im Vertrag zu Speyer gegenüber dem Papst den Neußer Eid von 1201. Hierbei waren jedoch keine fürstlichen Zeugen anwesend, weshalb er am 4. Oktober 1209 nicht ohne Bedenken von Papst Innozenz III. zum Kaiser gekrönt wurde. Bis zu diesem Zeitpunkt stellt die Chronik des Otto von St. Blasien eine wichtige Quelle für die Regierungszeit Ottos dar. Otto zog mit seinen Truppen nordwärts, als ihn in Pisa ein Hilferuf der aufständischen Barone Apuliens erreichte, die Ottos Unterstützung gegen König Friedrich suchten. Der seit 1208 volljährige König hatte gerade in Sizilien einen Adelsaufstand niedergeschlagen. Otto brach die Neußer Eide, suchte die Reichsgewalt in Italien wiederherzustellen und seinen staufischen Rivalen Friedrich aus dessen Königreich zu verdrängen. Er zog im Herbst 1210 von Norditalien aus mit seinen Truppen nach Süden, besetzte weite Teile des Kirchenstaats und erreichte nach der Eroberung Unteritaliens im Herbst 1211 den Süden Kalabriens, wo er die pisanische Flotte zur Überfahrt nach Sizilien erwartete. Papst Innozenz III. verhängte am 18. November 1210 den Kirchenbann über Otto IV. und erneuerte den Bann am 31. März 1211. Das Schreiben des Papstes an die deutschen Bischöfe enthielt die Worte:

   „Das Schwert, das wir selbst geschmiedet, schlägt uns schwere Wunden.[3]“

Machtverlust und Niedergang [Bearbeiten]

Unter Unterstützung des französischen Königs Philipp II. August und des Papstes wählte im September 1211 in Nürnberg eine Fürstenopposition den Staufer Friedrich zum „anderen Kaiser“ (alium imperatorem), nicht zum König.[4] Zu den Teilnehmern gehörten König Ottokar I. von Böhmen, Landgraf Hermann I. von Thüringen und Erzbischof Siegfried von Mainz. Otto brach daraufhin den Angriff auf Sizilien ab und kehrte nach Deutschland zurück. Im Mai 1212 konnte er auf einem Hoftag in Nürnberg zunächst seine Autorität wiederherstellen. Im Juli 1212 belagerte Otto die Feste Weißensee des abtrünnigen Landgrafen Hermann von Thüringen. Nachdem Ottos staufische Gemahlin Beatrix am 11. August 1212 nach nur dreiwöchiger Ehe verstorben war und König Friedrich im September 1212 in Konstanz deutschen Boden betreten hatte, fiel der ehemals staufische Anhang von Otto ab. Der ebenfalls abtrünnige Kanzler, Bischof Konrad von Speyer, verriet Ottos Reformpläne, die eine Kopfsteuer sowie die Säkularisierung und Besteuerung von geistlichem Gut vorsahen.[5] Durch diese Veröffentlichung wurde die Abfallbewegung der Reichsfürsten und des Klerus beschleunigt.

Die Schlacht bei Bouvines [Bearbeiten]

Friedrich erneuerte am 19. November 1212 in Vaucouleurs das staufisch-kapetingische Bündnis gegen England und Kaiser Otto. Am 5. Dezember ließ sich Friedrich nochmals in Frankfurt zum König wählen und vier Tage darauf in Mainz krönen. Otto zog sich nach Köln und anschließend nach Sachsen zurück. Seine erfolglosen Kämpfe richteten sich gegen den abgefallenen Erzbischof Albrecht I. von Magdeburg und gegen den Landgrafen von Thüringen. Im Mai 1214 heiratete er auf dem Hoftag zu Maastricht Maria von Brabant, mit der er bereits 1198 verlobt war. In den Niederlanden schloss er neue Bündnisse, die sich gegen König Philipp II. August von Frankreich richteten. Otto suchte den deutschen Thronstreit im französisch-englischen Krieg für sich zu entscheiden. Er leistete seinem ebenfalls unter Kirchenbann stehenden Onkel König Johann Ohneland Truppenhilfe. Dieser befürchtete trotz seiner kürzlich erfolgten Unterwerfung unter den Papst eine Invasion Englands durch den französischen König. König Johann plante, mit Unterstützung Ottos und niederländischer Verbündeter, seine verlorenen Besitzungen auf dem französischen Festland in einem Doppelangriff zurückzuerobern. Nachdem Johann an der Loire zurückgeschlagen worden war, kam es am 27. Juli 1214 in der Schlacht bei Bouvines zu einer vernichtenden Niederlage König Ottos IV. und seiner Verbündeten, darunter sein Schwiegervater Heinrich von Brabant, gegen den französischen König Philipp II. August. Otto IV. floh nach Köln, während der Graf von Flandern und der Graf von Boulogne in jahrelange Gefangenschaft gerieten.

Der deutsche Thronstreit war damit für Friedrich II. entschieden. 1215 wurde er in Aachen zum König gekrönt und allgemein anerkannt. Im November 1215 schickte Otto Gesandte zum 4. Laterankonzil, die den Papst zu seiner Absolution bewegen sollten. Dies wäre die Voraussetzung für eine Rückkehr zur Macht gewesen. Eine Verhandlung ließ Innozenz III. jedoch nicht zu. Otto führte 1215 und 1216 erfolglose Feldzüge gegen den dänischen König Waldemar, der die nordelbingischen Gebiete besetzt hielt. Im Jahre 1216 fielen auch die Bürger von Bremen und Köln von Otto ab, so dass sich sein Einflussbereich nur noch auf seinen braunschweigischen Hausbesitz beschränkte.

Testament und Tod [Bearbeiten]

Der an einer ruhrartigen Infektion erkrankte Kaiser hielt sich ab dem 13. Mai 1218 auf der Harzburg auf. Aufgrund der raschen Verschlechterung seines Gesundheitszustandes wurde Bischof Siegfried I. von Hildesheim herbeigeholt, der Otto am 15. Mai vom Kirchenbann befreite, seinen letzten Willen mit ihm beriet und als Zeuge am 18. Mai beglaubigte.[6] Die letzten Lebenstage Ottos sind in dem von einem Zisterzienser verfassten Augenzeugenbericht Narratio de morte Ottonis IV. imperatoris beschrieben. Otto setzte seinen Bruder Pfalzgraf Heinrich als Testamentsvollstrecker und Universalerben ein. Diesem übergab er die Reichsinsignien mit der Auflage, dieselben nach einer Wartezeit dem einstimmig gewählten König zu übergeben. Den Welfenschatz überließ er der Verwaltung der Braunschweiger Stiftskirche St. Blasius.

Otto IV. starb am 19. Mai und wurde im Beisein des Hildesheimer Bischofs nach Braunschweig überführt. Dort wurde er in der Stiftskirche St. Blasius neben seiner ersten Ehefrau Beatrix bestattet.

Wirkung [Bearbeiten]

Otto hat eine bedeutende Rolle für die Geschichte der höfischen deutschen Literatur gespielt. Als Enkel des englischen Königspaares Heinrich II. und Eleonore von Aquitanien, die in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts den kulturell und literarisch wohl bedeutendsten Hof des christlichen Europa führten, und als an diesem Hof und unter der Obhut seines selbst als Troubadour brillierenden Onkels Richard Löwenherz aufgewachsen, muss Otto sowohl mit der anglonormannischen Sprache sowie mit der hochentwickelten mäzenatischen Kultur des Hauses Plantagenet vertraut gewesen sein. Seiner Mutter Mathilde darf man den Anstoß zur Übersetzung des französischen Rolandslieds ins Mittelhochdeutsche zuschreiben. In Ottos Umkreis oder zu Ottos Ehren entstanden die Otia imperialia des Gervasius von Tilbury und (höchstwahrscheinlich) Der Guote Gerhart des Rudolf von Ems. Auch Wolfram von Eschenbach scheint ihm und seinem angevinischen Erbe in seinem Parzival-Roman eine Reverenz zu erweisen.

Literatur [Bearbeiten]

   * Odilo Engels: Die Staufer, 6. Aufl., Stuttgart 1994, S. 140–150
   * Herbert Grundmann: Wahlkönigtum, Territorialpolitik und Ostbewegung im 13. und 14. Jahrhundert, Gebhardt Handbuch der deutschen Geschichte, Band 5, 8. Aufl., München 1985, S. 17–38
   * Bernd Ulrich Hucker: Otto IV.. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 19. Duncker & Humblot, Berlin 1999, S. 665–667.
   * Bernd Ulrich Hucker: Otto IV. Der wiederentdeckte Kaiser. Eine Biographie. Frankfurt a. M. 2003.
   * Steffen Krieb: Vermitteln und Versöhnen. Konfliktregelung im deutschen Thronstreit 1198–1208. Köln 2000, ISBN 3-412-11199-6.
   * Thomas Ostwald: Welfenkaiser Otto IV., Ed. Corsar, Braunschweig 2009. ISBN 3-925320-12-1
   * Volker Mertens: Le mécénat de l'empereur Otton IV. In: Cours princières et châteaux. Hrsg. von Danielle Buschinger. Greifswald 1993, S. 143–164.
   * Hans Martin Schaller: Das geistige Leben am Hofe Kaiser Ottos IV. von Braunschweig. In: Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters 45 (1989), S. 54−82.
   * Eduard Winkelmann: Otto IV. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 24. Duncker & Humblot, Leipzig 1887, S. 621–634.
   * Eduard Winkelmann: Philipp von Schwaben und Otto IV. von Braunschweig. Bd. 2 (Kaiser Otto IV. von Braunschweig, 1208-1218). Leipzig 1878, Neudruck Darmstadt 1963.
   * Braunschweigisches Landesmuseum - Niedersächsische Landesmuseen Braunschweig (Hrsg.): Otto IV. Traum vom welfischen Kaisertum, Petersberg, Imhof Verlag 2009, ISBN 978-3-86568-500-1 (Niedersächsische Landesausstellung 2009).

Weblinks [Bearbeiten]

Commons: Otto IV. – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
   * Literatur von und über Otto IV. (HRR) im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek (Datensatz zu Otto IV. (HRR) • PICA-Datensatz • Apper-Personensuche)
   * Bernd Ulrich Hucker: Otto IV.. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 6, Herzberg 1993, ISBN 3-88309-044-1, Sp. 1364–1368.
   * Otto IV. – Traum vom welfischen Kaisertum. Landesausstellung des Braunschweigischen Landesmuseums 8. August–8. November 2009.
   * Urkunde Ottos IV. für Kloster Salem, 14. Juli 1209 als Fotografie in den Beständen des Lichtbildarchivs älterer Originalurkunden an der Philipps-Universität Marburg mit Wiedergabe des Siegels.

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. ↑ Peter Thorau: Otto IV. In: Lexikon des Mittelalters, Bd. 6, dtv, München 2003, Sp. 1570.
  2. ↑ Robert Favreau: Otto von Braunschweig und Aquitanien. In: Jochen Luckhardt, Franz Niehoff (Hrsg.): Heinrich der Löwe und seine Zeit, Band 2, Essays, München 1995, S. 368–376.
  3. ↑ Herbert Grundmann: Wahlkönigtum, Territorialpolitik und Ostbewegung im 13. und 14. Jahrhundert, Gebhardt Handbuch der deutschen Geschichte, Band 5, 8. Auflage, München 1985, S. 29.
  4. ↑ Knut Görich: Die Staufer. Herrscher und Reich. Beck, München 2006, S. 87.
  5. ↑ Bernd Ulrich Hucker: Otto IV., der kaiserliche Sohn Heinrichs des Löwen. In: Jochen Luckhardt, Franz Niehoff (Hrsg.): Heinrich der Löwe und seine Zeit, Band 2, Essays, München 1995, S. 366.
  6. ↑ Carl Schiller: Geschichte der Harzburg, Goslar 1861, S. 78–79.

Vorgänger Amt Nachfolger

Heinrich VI. Römisch-deutscher König

ab 1209 Kaiser

1198/1208–1218 Friedrich II.

Richard Löwenherz Herzog von Aquitanien

1196–1198 Richard Löwenherz

Graf von Poitou

1196–1198

Normdaten: PND: 118590774 – weitere Informationen | LCCN: n92009804 | VIAF: 30329150

Diese Seite wurde zuletzt am 31. März 2010 um 23:01 Uhr geändert

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Otto IV, Holy Roman Emperor

From Wikipedia, the free encyclopedia

Otto IV of Brunswick (1175 or 1176 – May 19, 1218) was one of two rival kings of the Holy Roman Empire from 1198 on, sole king from 1208 on, and emperor from 1209 on. The only king of the Welf dynasty, he was deposed in 1215.

Biography

Otto was born in Normandy, the son of Henry the Lion, Duke of Bavaria and Saxony, and Matilda Plantagenet.

He grew up in England in the care of his grandfather King Henry II. Otto became a friend of Richard I of England, who attempted to make him Earl of York, and, through marriage, king of Scotland. Both attempts failed, and so in 1196, he was made count of Poitou. He participated in the war against France on the side of Richard.

After the death of Emperor Henry VI, some of the princes of the Empire elected his brother, Philip, Duke of Swabia, king in March 1198. The papacy, under Innocent III, seized the opportunity to extend its sway at the expense of the vulnerable empire and proceeded to move heaven and earth on behalf of Otto, whose family had always been opposed to the house of Hohenstaufen. Otto himself also seemed willing to grant any demands that Innocent would make. Those princes opposed to the Staufen dynasty also decided, on the initiative of Richard of England, to elect instead a member of the House of Welf. Otto's elder brother, Henry, was on a crusade at the time, and so the choice fell to Otto. The papal favorite, soon recognized over the whole empire, was elected king by the princes of northern Germany in Cologne on June 9, 1198. Otto took control of Aachen, the place of coronation, and was crowned by Adolf, Archbishop of Cologne, on July 12, 1198. The coronation was done with fake regalia, because the actual materials were in the hands of the Staufen.

Otto's election pulled the empire into the conflict between England and France, since Philip allied himself with France, and Otto was being supported by England. In 1200-01, Innocent announced that he recognized Otto as the only legitimate king. In return, Otto promised to support the pope's interests in Italy. In the following years, Otto's situation worsened because after England's defeat by France he lost England's financial support. Many of his allies changed sides to Philip, including his brother Henry. Otto was defeated and wounded in battle by Philip on July 27, 1206, near Wassenberg, and as a consequence also lost the support of the pope. Otto was forced to retire to his possessions near Braunschweig.

However, Philip was murdered two years later, on June 8, 1208. After Philip's death, Otto made amends with the Staufen party and became engaged to Philip's daughter Beatrix. In an election in Frankfurt on November 11, 1208, he gained the support of all the electoral princes. He was crowned emperor by Pope Innocent on October 4, 1209.

Contradicting his earlier promises, Otto worked to restore imperial power in Italy and was excommunicated by the pope for this in 1210. In 1211, he tried to conquer Sicily, which was held by the Staufen king Frederick Roger. While Otto was in southern Italy, several princes of the empire, at the instigation of King Philip II of France and with the consent of the pope, elected Frederick Roger king at the Diet of Nuremberg. Otto returned to Germany to deal with the situation. After Beatrix died in the summer of 1212, and Frederick arrived in Germany with his army in September 1212, most of the former Staufen supporters deserted Otto for Frederick. On December 5, 1212, Frederick was elected king for a second time by a majority of the princes. However, Frederick did not manage to defeat Otto until 1214, when Otto, who was allied with King John of England, decisively lost the Battle of Bouvines (July 27, 1214) to the forces of Philip II of France.

Otto was forced again to withdraw to his private possessions around Brunswick. His death, at Harzburg castle on May 19, 1218, was described by historian Kantorowicz as gruesome: "deposed, dethroned, he was flung full length on the ground by the Abbot, confessing his sins, while the reluctant priests beat him bloodily to death. Such was the end of the first and last Welf Emperor."[1] He is entombed in Brunswick Cathedral.

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Otto IV, Holy Roman Emperor's Timeline

1175
1175
Germany
1212
July 22, 1212
Age 37
Nordhausen, Thuringia, Germany
1214
May 19, 1214
Age 39
Nederländerna
1218
May 19, 1218
Age 43
Harzburg Castle, Lower Saxony
????
German King Faction