Richard Moritz Meyer

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Richard Moritz Meyer

Birthdate:
Birthplace: Berlin, Berlin, Germany
Death: Died in Berlin, Berlin, Germany
Immediate Family:

Son of Friedrich (Fritz) Meyer and Elika Meyer
Husband of Estella Clara Meyer
Father of Fritz Joachim Wilhelm Meyer; Konrad Joachim Max Meyer and Reinhold Joachim Wolfgang Meyer
Brother of Bertha Meyer

Occupation: Literary Historian
Managed by: Private User
Last Updated:

About Richard Moritz Meyer

Meyer wurde als Sohn eines wohlhabenden jüdischen Bankiers geboren. In Berlin war er Schüler von Wilhelm Scherer an der Friedrich-Wilhelms-Universität, heute Humboldt-Universität. 1886 wurde er dort zu den Themen Jonathan Swift und Georg Christoph Lichtenberg promoviert. Im selben Jahr begann er in Berlin seine Lehrtätigkeit, zunächst als Privatdozent. 1901 wurde er zum außerordentlichen Professor der deutschen Literaturgeschichte ernannt. – Meyer führte zusammen mit seiner Frau Estella in seinem Stadtpalais in der Voßstraße in Berlin einen literarischen Salon. Die Schwerpunkte der meyerschen Forschung und Lehrtätigkeit lagen auf deutscher Grammatik und altgermanischer, neuhochdeutscher und neuerer Literaturgeschichte. Im Gegensatz zur Mehrheit der zeitgenössischen deutschen Literaturwissenschaftler verfügte er über einen weiten, offenen Literaturbegriff, der zum Beispiel auch Zeitungs- und Feuilletontexte mit einschließt; sein Ansatz ist „nicht ontologisch (‚Seinsweise der Dichtung‘), sondern empirisch. Er hat kein anderes Kriterium als den Consensus der Kenner“. Wissenschaftsgeschichtlich ist Meyer – „Gründlichkeit ist Respekt vor den Tatsachen“ – als selbstbewusster Positivist und Eklektiker zu charakterisieren. 1910 stiftete Meyer an der Friedrich-Wilhelms-Universität den Wilhelm-Scherer-Preis. Das Stiftungsvermögen der von ihm errichteten Wilhelm Scherer-Stiftung wurde durch die Inflation 1923 vernichtet, so dass der Preis nur 1920 und 1923 vergeben werden konnte. Seit 2010 wird der Scherer-Preis durch die Richard M. Meyer Stiftung an der Humboldt-Universität und der Freien Universität Berlin erneut alle zwei Jahre vergeben. Meyer wurde 1910 in den Vorstand der Stiftung Nietzsche-Archiv berufen. Nach gerichtlichen Auseinandersetzungen mit Elisabeth Förster-Nietzsche legte er sein Mandat 1913 nieder.

aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Richard_M._Meyer

cf.: http://www.richard-m-meyer-stiftung.de/Richard-M.-Meyer/Lebenslauf

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Richard Moritz Meyer's Timeline

1860
July 6, 1860
Berlin, Berlin, Germany
1889
May 28, 1889
Age 28
Berlin
1893
April 6, 1893
Age 32
Berlin, Germany
1895
September 21, 1895
Age 35
Berlin, Germany
1898
May 21, 1898
Age 37
Berlin, Germany
1914
October 8, 1914
Age 54
Berlin, Berlin, Germany