Robert Lichtenberg "Prinz von Anhalt" (deceased)

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Frédéric von Anhalt

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Frédéric Prinz von Anhalt (* 1943 oder 1946 in Wallhausen oder Düsseldorf als Hans-Robert Lichtenberg[1]) ist der einzige Adoptivsohn von Marie Auguste Prinzessin von Anhalt. Er erlangte durch Auftritte in verschiedenen deutschen Reality-TV-Formaten und durch seine Ehe mit Zsa Zsa Gabor Bekanntheit.

Werdegang [Bearbeiten]

Robert Lichtenberg wurde als Sohn des Kriminalrats Ferdinand Lichtenberg und dessen Frau Barbara geboren. Mit 14 Jahren besuchte er eine Fachschule und machte anschließend eine Lehre zum Bankkaufmann. Kurz nach Abschluss der Lehre eröffnete er mehrere Sauna-Betriebe.

Über einen Titelhändler lernte er Marie Auguste Prinzessin von Anhalt, eine damals 81-jährige Schwiegertochter von Kaiser Wilhelm II., kennen. Aus finanziellen Gründen adoptierte sie Lichtenberg im Februar 1980 für eine monatliche Leibrente von umgerechnet ca. 1000 Euro. Aufgrund der Adoption erhielt Lichtenberg nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch den Familiennamen „Prinz von Anhalt“ und nannte sich fortan Frédéric Prinz von Anhalt, aber auch Herzog zu Sachsen und Graf von Askanien.[2] Dies führte zu Spannungen mit dem Hause Anhalt, da der 1963 tödlich verunglückte Bruder des gegenwärtigen Chefs des Hauses Anhalt, Eduard Prinz von Anhalt, ebenfalls diesen Namen getragen hatte.

Öffentlich bekannt wurde er im Jahr 1986 durch seine Heirat mit Zsa Zsa Gabor. Die Hochzeit und die Ehe selbst nutzte er für Schlagzeilen in der Boulevard-Presse.

Im Jahr 2005 trat er in der ProSieben-Reality-Show Die Burg auf. Dort geriet er wegen Urinierens in das Badewasser von Kader Loth in die Schlagzeilen und wurde anschließend von Frau Loth verklagt, Frau Loth verlor.

Nach dem Tod von Anna Nicole Smith im Februar 2007 behauptete er, möglicherweise der Vater der fünf Monate alten Tochter Smiths, Dannielynn Hope, zu sein.[3] Im Vaterschaftsstreit reichte er im Februar 2007 bei einem Gericht im kalifornischen Santa Monica eine Vaterschaftsklage ein. Nach einem Bericht des Onlinedienstes „TMZ" gab er an, dass er im Januar 2006 eine sexuelle Beziehung mit Smith gehabt habe, etwa als das Kind gezeugt worden war. Zugleich kündigte er an, dass er die Verantwortung für das Mädchen übernehmen wolle, sollte seine Vaterschaft bewiesen sein. Am 10. April 2007 wurde jedoch durch ein Gericht auf den Bahamas bekannt gegeben, dass er nicht der Vater sei. Durch eine DNA-Analyse wurde Larry Birkhead als Vater ermittelt.[4] Im März 2007 reichte er Klage gegen den US-Nachrichtensender Fox News Channel bei einem Gericht in Los Angeles ein. Er forderte zehn Millionen US-Dollar als Entschädigung für Beleidigungen des Radio- und TV-Kommentators Bill O'Reilly, der ihn im Zuge der Spekulationen um die Vaterschaft des Kindes von Anna Nicole Smith als „Betrüger“ bezeichnete.[5]

Frédéric von Anhalt hat mehrere Personen adoptiert die fortan auch den Namen von Anhalt tragen.

Frederic-von-Anhalt-Stiftung [Bearbeiten]

Weniger bekannt in der Öffentlichkeit ist die Frederic-von-Anhalt-Stiftung in Sachsen-Anhalt. Gegründet wurde sie am 12. Dezember 1995 und ist in Dessau-Roßlau angesiedelt.[6] Verwaltet wird sie von einem befreundeten Anwalt. Aufgabe der Stiftung ist die Gewährung von Hilfsleistungen für Kinder und Jugendliche, insbesondere bei Bedürftigkeit in der medizinischen Versorgung und Betreuung.

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. ? Prinzessin von Berlin. In: Der Spiegel, Nr. 51/1996 vom 16. Dezember 1996, S. 99. Sonst auch mit den bürgerlichen Vornamen Robert oder Hans-Georg erwähnt.
  2. ? Prinzessin von Berlin. In: Der Spiegel, Nr. 51/1996 vom 16. Dezember 1996, S. 99.
  3. ? Jahrelanges Verhältnis. Frédéric von Anhalt hält sich für Vater von Smiths Tochter. In: RP-Online, 7. Februar 2007.
  4. ? Stephen M. Silverman: DNA Test: Birkhead Is Dannielynn's Father. In: People Magazine, 3. April 2007.
  5. ? Rufschädigung. Frederic von Anhalt verklagt US-Fernsehsender. In: Spiegel Online, 15. März 2007.
  6. ? Übersicht der anerkannten Stiftungen des Landes Sachsen-Anhalt des privaten Rechts; siehe Frederic-von-Anhalt-Stiftung unter Nr. 47; Stand vom 1. Januar 2008.