Wilhelm I "der Einaugige" von Thüringen, Margrave of Meissen

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Wilhelm I "der Einaugige" von Thüringen, Margrave of Meissen

Birthdate:
Birthplace: Dresden,Dresden,Saxony
Death: Died in Grimma,Leipzig,Saxony
Place of Burial: Meissen,Dresden,Saxony
Immediate Family:

Son of Friedrich II 'the Serious' Landgraf von Thüringen und Markgraf von Meißen and Mechtild of Bavaria
Husband of Anna, Princess Of Brunswick-Göttingen and Eliska Princess Of Moravia
Brother of Elisabeth von Meißen; Friedrich III "der Strenge", Landgraf von Thüringen und Markgraf von Meißen; Balthasar von Wettin, Markgraf von Meißen und Landgraf von Thüringen; Beatrix von Meißen, Fürstin zu Anhalt-Bernburg; Ludwig Thuringia, Archbishop of Mainz and 3 others

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About Wilhelm I "der Einaugige" von Thüringen, Margrave of Meissen

http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_I._%28Mei%C3%9Fen%29

Wilhelm I. (Meißen)

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Wilhelm I. (Meißen).jpg

Wilhelm I., der Einäugige, (* 19. Dezember 1343 in Dresden; † 9. Februar 1407 auf Schloss Grimma) war Markgraf von Meißen. Sein Beiname hängt mit der Sage zusammen, der Heilige Benno sei ihm wegen seiner Streitigkeiten mit der Kirche im Traum erschienen und habe ihm ein Auge ausgestochen.

Leben [Bearbeiten]

Wilhelm wurde als Sohn Friedrichs des Ernsthaften und der Mathilde von Bayern geboren. Er besaß und regierte die väterlichen Länder bis 1382 mit seinen älteren Brüdern gemeinsam und im Wechsel. Nachdem sein Bruder Friedrich 1381 verstorben war, vollzog er 1382 mit den übrigen Erben die so genannte Chemnitzer Teilung, bei welcher er die Markgrafschaft Meißen als Erbteil erhielt. Seit 1395 verwaltete er als Statthalter Jobsts von Mährens auch die Mark Brandenburg. Wilhelm war einer der tatkräftigsten wettinischen Fürsten, arbeitete klug an der Beseitigung der Machtbefugnisse kleinerer edelfreier Herrschaften im Inneren der Mark Meißen und an der Abwehr der böhmischen Luxemburger. Ferner erwarb er die Herrschaft Colditz, brachte die reichen Besitzungen der Burggrafen von Dohna, die er vertrieb (Dohnaische Fehde), an sich und war ein großer Gönner der Meißner Domkirche, deren Exemtion er mit Erfolg durchzusetzen half. Im Jahr 1404 stiftete Wilhelm das Augustinerkloster in Dresden und stattete es mit Besitz aus.

Wilhelms erste Gemahlin war Elisabeth von Mähren († 1400), nach deren Tod er sich in zweiter Ehe mit Anna von Braunschweig vermählte. Beide Ehen blieben kinderlos, worauf sein Erbe an seine Neffen Friedrich den Friedfertigen, Friedrich den Streitbaren und Wilhelm den Reichen fiel.

Literatur [Bearbeiten]

   * Heinrich Theodor Flathe: Wilhelm I., Markgraf von Meißen. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 43. Duncker & Humblot, Leipzig 1898, S. 118–124.

Weblinks [Bearbeiten]

   * Artikel in der Sächsischen Biografie

Vorgänger

Friedrich III.

Markgraf von Meißen

1382–1407 Nachfolger

Wilhelm II.

Friedrich I.

Friedrich der Friedfertige

Normdaten: PND: 118807374 – weitere Informationen

Diese Seite wurde zuletzt am 10. Juni 2010 um 16:02 Uhr geändert.

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Wilhelm I "der Einaugige" von Thüringen, Margrave of Meissen's Timeline

1343
December 19, 1343
Dresden,Dresden,Saxony
1366
1366
Age 22
1407
February 10, 1407
Age 63
Grimma,Leipzig,Saxony
????
????
Meissen,Dresden,Saxony