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... von Reinach

Birthdate:
Death: (Date and location unknown)
Immediate Family:

Father of Arnold I, lord of Reinach and Hesso I von Reinach, Minnesänger

Managed by: Justin Swanström
Last Updated:

About ... von Reinach

In the 15th through 19th centuries, the von Reinach family was thought to be a branch of the von Habsburg family based on the similarity of their coats of arms. There is no evidence of relationship beyond that similarity. The Habsburg coat of arms is Or, a lion rampant Gules crowned Azure. The Reinach coat of arms is Or, a lion rampant Gules, headed Azure. In the 13th century this type of differencing was known both for cadets and for vassals. No other Habsburg vassals showed the feudal relationship by using a version of the Habsburg arms, a fact which weighs in favor of a relationship, but a genealogical connection between the families is now controversial.

Legendary Descent

The von Reinach family commissioned genealogies to support their relationship to the von Habsburg family:

Das Edelgeschlecht, das vormals auf dieser Burg gebot, entstand mit anderem Dienstadel der Grafen von Laufenburg als ein Ministerialengeschlecht dieses Hauses; im Einzelnen lässt sich sein Ursprung nicht nachweisen. [1]

1. Es gibt zwar Autoren, welche darüber ganz genaue Angaben zu machen wissen, so Bucelinus in seiner Germania topo-chrono-stemmato-graphica ; ferner: Iselin, Lexikon IV, 164 ff.; Leu, Lexikon XV, 603 ff.; Zedler, Universallexikon, Band XXXII, s. v. Rynach. Bucelin, der älteste derselben, behauptet, er habe ex archivo Rheinachirorum geschöpft; ich vermute, dass er im Auftrag der Familie schreib, wie in den vierziger Jahren dieses Jahrhunderts Dr. Josef Bader, der in genealogischer Hinsicht durchaus auf Bucelin fusst und namentlich auch dessen ost bedeutende Verstösse aufschreibt (Badenia III, 147-165). Iselin, Zedler und Leu benützten entweder eine gemeinsame Quelle, oder der eine erholte sich beim andern Rats. Sie bringen über den Ursprung des Geschlechte eine von Bucelin abweichende Version, stimmen aber später meist mit ihm überein. Denn auch sie wandten sich an die Edelfamilie und schreiben in deren Interesse (Iselin führt als Quellen an “die archive und manuscripta sothaner Familie, so wohl als ein und andere authores in historicis, genealogiicis und andern actis publicis”, ein anderes Mal: tabula genealogica manuscr. ipsius illustris familiae nomine transmissa; ferner benützte er Bucelin); Bader bediente sich ihrer neben Bucelin. Alle haben das gemeinsam, dass sie aus der Aehnlichkeit des rinachischen Wappens mit dem habsburgischen den Ursprung des Geschlechts zu erklären suchen.

Iselins und seiner Genossen Bericht is romantisch-sagenhaft. Sie erzählen, Rudolphus Petrus Leo Frangipania, Petri Leonis Maximi ältester Sohn, sei 823 mit seinem Bruder Peter in einem Tumult aus Rom vertrieben worden und über die Alpen gezogen ; dieser hätte nachmals die Habsburg gebaut, Rudolf die untere Reinach, beide im 28. Grad der Ancicier (über die Anicier und Perleoner cf. Schöpflin, Alsatia celtica, romana, francica II, 461.) Rudolfs Sohn Reinbrecht (welch seltsamer Name!) hätte um 870 eine zweite und dessen Nachkommen eine dritte Burg gebaut. Hieraus schon erhellt das Sagenhafte der ganzen Erzählung zur Genüge, denn die jüngste Rinachburg ward erst um 1210 angelegt. Unter Reinbrechts Nachkommen spielt besonders der Name Hesso eine grosse Rolle; jede Generation hat mindestens eine Persönlichkeit dieses Namens. Sie erscheinen stets in der Umgebung der deutschen Könige und römischen Kaiser, die geistlichen Glieder sind ihre Hofkapläne (als Immunitätsherr führte später der Propst von Münster – und ein Hesso soll ja der Sage nach es gewesen sein – den Titel sacri imperii aulae capellanus, den er jeweilen vom Kaiser bei der Investitur empfing), die weltlichen begleiten sie auf den Zügen nach Italien, bekämpfen in ihrem Heere ungehorsame Vasallen, fechtes gegen die Normannen und Ungarn, namentlich auch in den entscheidenden Schlachten von 933 bis 955 auf dem Lechfeld bei Augsburg, ziehen mit Kunrad II. gegen Herzog Ernst und fehlen selbstverständlich so wenig an den Kreuzzügen Kunrads III. und Friedrichs I., des Rotbarts, als auf dem Turnier in Zürich im Jahre 1065! Trotz der Anhänglichkeit an König Kunrad III. unterstützen die doch auch seien Gegner inder Verteidigung von Weinsberg (1140), so dass auch an ihnen sich die Weibertreue erwahren muss. So bedeutend sollen die Rinacher gewesen sein, um nachher urkundlich in bescheidenen Verhältnissen aufzutreten? In altersgraue Vorzeit soll ihr Stamm zurückreichen, während der Beginn des XII. Jahrhunderts als äusserte Grenze für die Genealogie des deutschen Adels angenommen werden muss, da erst von da an die Geschlechtesnamen regelmässsig vorzukommen pflegen ? Iselinus Erzählung richtet sich selbst.

Bucelin beginnt seine Stammriehe mit Wernher von Gauenstein; Wernherus a Gauenstein, Author et Conditor familiae Rheinachiae, diremptor gravissimae litus inter Habsburgi et Lenzburgi Comites, cui ob id meritum locus condendo castro Rheinachio concessus est et privilegium communium cum Habpurgiss armorum, hac tamen differentia, ut leonis caput collumque caerulea essent, claruit anno C. 1040; uxor Margarita de Landenberg. Von diesem bis auf die Brüder Arnold I. und Hesso. mit denen die urkundlich beglaubigte Geschichte beginnt, zählt er folgende Generationen:

Wernherus a Gauenstein 1040. --- Hesso, Henricus, cuius filius item Henricus incertum tamen an proximus sive unus intermedius. --- Henricus 1065. --- Udalricus. cognomina magnus. --- Arnold I., Hesso 1210.

Auch er bringt seine Helden gleich in die Umgebung der römischen Kaiser und lässt sie an dem unvermeidlichen Turnier des Herzogs Welf in Zürich (1165) teilnehmen.

Bei all den genannten Autoren reichen die ganz unkritischen Angaben bis zum Jahre 1400; die meisten der jeweilen angeführten Namen lassen sich in dem gegebenen Zusammenhange urkundlich nicht erweisen; dagegen werden nur die wenigsten der beglaubigten Personnen aufgeführt. Vornämlich aber leiden alle diese Genealogien an dem Fehler, dass sie zu viele Generationen zählen, z. B. Arnold IV. stirbt 1355; die fünfte von ihm abstammende Generation streitet bei Sempach 1386! In der folgenden Darstellung fanden die genealogischen Schnurrpfeiferein dieser Autoren deshalb keine Berücksichtigung, auch Bader meistenteils nicht, der ganz in den Fussstapfen seiner Vorgänger steht.

(Merz, 104 note 1)

Sources

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