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Familienbuch Kleinostheim (family book of Kleinostheim) 1500 - 1910

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English:

Kleinostheim

is a community in the Aschaffenburg district in the Regierungsbezirk of Lower Franconia (Unterfranken) in Bavaria, Germany. The community of Kleinostheim is about 40 kilometers east southeast of Frankfurt am Main about a half hour drive from it. Kleinostheim lies upstream from Frankfurt on the Main river. It is at the western edge of the Spessart range near Aschaffenburg. Kleinostheim’s four Ortsteile are Kleinostheim, Waldstadt, Industriegebiet West and Wingert. Owing to the favourable transport connections over an important north-south railway link and the Autobahnen A 3 and A 45, and because it lies on the Rhine-Danube waterway and in the middle of the Frankfurt Rhine Main Region, the community offers many advantages as a location. Kleinostheim benefits from lying near prosperous cities such as Frankfurt, Offenbach and Aschaffenburg by serving as a commuter town. Since the 1960s, the community’s population has more than doubled from 4,000 to over 8,000. Kleinostheim was most likely founded in the 6th century as Ossenheim by the Franks, and in 975, it had its first documentary mention. For almost a thousand years it was ecclesiastically and politically tightly bound with Saints Peter’s and Alexander’s Monastery in Aschaffenburg.

On 21 January 1945, the community suffered the most dreadful day in its history. In an air raid, more than 500 buildings were either damaged or utterly destroyed, and 61 people were killed. Commemorating this is a memorial site, renovated in 1995, at the graveyard.

In 1951, the third Saint Lawrence’s Church (Laurentiuskirche) in the Catholic parish’s over 1000-year history was consecrated. Nearby, in 1955, so was Saint Mark’s Church (Markuskirche) for the new Evangelical parish.

In 1814, Kleinostheim passed to Bavaria, having belonged before that, since the 10th century, to Electoral Mainz.

Deutsch:

Kleinostheim

ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Aschaffenburg. Die Gemeinde liegt am Main, am westlichen Rand des Spessarts und an der nordwestlichen Ecke des Mainvierecks nahe Aschaffenburg. Die politische Gemeinde Kleinostheim hat zwei amtlich benannte Ortsteile:

Kleinostheim

Häuserackerhof

Waldstadt, Industriegebiet West und Wingert sind keine amtlich benannten Ortsteile.

Aufgrund der Lage in der Metropolregion Frankfurt Rhein-Main profitiert Kleinostheim von seiner Nähe zu Städten wie Frankfurt, Offenbach und Aschaffenburg als Wohnort von Pendlern, die in diesen Städten erwerbstätig sind. Die Bevölkerung hat sich dadurch seit den 1960er Jahren von 4000 auf über 8000 verdoppelt.

Durch die günstige Verkehrsanbindung über eine wichtige Nord-Süd-Verbindung der Eisenbahn (Main-Spessart-Bahn), die Bundesautobahnen A3 und A45 sowie die Rhein-Donau-Wasserstraße sind Ziele innerhalb und außerhalb der Metropolregion gut erreichbar.

Kleinostheim wurde wahrscheinlich im 6. Jahrhundert als Ossenheim von den Franken gegründet und 975 erstmals urkundlich erwähnt. Fast tausend Jahre lang war es kirchlich und politisch eng mit dem Stift St. Peter und Alexander in Aschaffenburg verbunden.

Im Zuge des Luftkrieges im Zweiten Weltkrieg gegen das Deutsche Reich wurden bei einem Fliegerangriff am 21. Januar 1945 mehr als 500 Gebäude beschädigt oder gänzlich zerstört, 61 Menschen fanden den Tod. Daran erinnert die 1995 neu gestaltete Gedenkstätte auf dem Friedhof.

1951 wurde die dritte Laurentiuskirche in der mehr als 1000-jährigen Geschichte der katholischen Gemeinde geweiht, 1955 unweit davon die Markuskirche für die junge evangelische Gemeinde.

Kleinostheim kam im Jahr 1814 zu Bayern, zuvor gehörte es (seit dem 10. Jahrhundert) zu Kurmainz.

Häuserackerhof

Der Häuserackerhof oder Heißerackerhof ist ein zu Kleinostheim gehörendes Gehöft am Rande des bayerischen Spessarts. Der Häuserackerhof befindet sich zwischen Hörstein und Kleinostheim in einer Urmainsenke, südlich des vermuteten Standortes der untergegangenen Ortschaft Bruchhausen. Am Häuserackerhof endet der von Dettingen kommende europäische Kulturweg Dettinger Te Deum, der zum Gedenken der Schlacht bei Dettingen errichtet wurde. Das gleichnamige Orchesterwerk widmete Georg Friedrich Händel den siegreichen Engländern. Lange Zeit glaubte man, der Name Heißerackerhof stammt daher, dass im Verlauf der Schlacht bei Dettingen im Jahre 1743 auf den Feldern Richtung Kleinostheim "heiß" gekämpft wurde. Deshalb soll man das Feld Heißeracker genannt haben. Diese These hat sich jedoch als falsch erwiesen. Bei Nachforschungen fanden Heimatforscher heraus, dass die Äcker im 13. Jahrhundert zum heute nicht mehr bestehenden Dorf Bruchhausen gehörten. Daher wurden sie Bruchhäuser Acker und später Häuseracker genannt. Die darauf errichteten Höfe bekamen den Namen Häuserackerhof. Am heutigen Standort der Höfe befand sich schon 1743 eine Unterkunftshütte für Forstarbeiter. Nach dem 43er Krieg wurde eine Scheune dazu gebaut. Später errichtete man ein Wohnhaus, in das ein Pächter einzog. Dieser richtete sich ein Brennhaus ein. Spaziergänger kehrten dort gerne ein und ließen sich Selbstgebrannten vorsetzen. So entstand damals schon eine typische Heckenwirtschaft. Im Jahre 1873 verkaufte der Besitzer den Hof an zwei Brüder, die den Besitz unter sich teilten und ein zweites Wohnhaus mit Stallungen errichteten. Der Bruder, dem der ältere Hof gehörte, erwarb im Jahre 1900 die Konzession für eine Gastwirtschaft. 1926 musste der Hof nach einer Brandkatastrophe komplett umgebaut werden. Dabei riss man das alte, völlig zerstörte Brennhaus ab. Politisch gehören die Höfe zu Kleinostheim, während sie kirchlich zu Dettingen zählen.