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Profiles

  • Peter Rachor, I (c.1574 - c.1625)
    Rachor family history by Tobias Rachor Zellhausen during the Thirty Years' War (1618–1648) [1] In the year 1618 began one of the most destructive conflicts in European history, known as Th...
  • Bechthold Rachor (deceased)
    Rachor, Bechthold (Best) ist um 1597 in Stockstadt am Main nachweisbar. Er wurde 1616 der Nachfolger von Rachor, Hans als Stiftsschultheiß in Stockstadt am Main. In einem dortigen Leibeigene...
  • Hans Rachor (deceased)
    Rachor, Hans war um 1594/1595 Stiftsschultheiß in Stockstadt. Sein Nachfolger als Stiftsschultheiß wurde 1616 Rachor, Best. In einem dortigen Leibeigenen-Register von 1617 ist der Nam...
  • Carl Anton Rachor (1910 - 1975)
    Bad Schwalbach hies bis 1927 Langenschwalbach Mitgliedsnummer der NSDAP: 93952 Rachor, Carl ".......Landrat (Kreis/Landkreis Lötzen): April 1942: Regierungsrat Carl Rachor vom Oberprä...
  • Alois Jakob Rachor (1915 - 1973)
    1. Katharina Sofie Scheller, Familienbuch Rachor-Scheller (handschriftliche Aufzeichnungen).

Genalogy of the Rachor familes

Familiengeschichte der Familien Rachor

Informationen zum Wappen der Familien Rachor:

Wappenbeschreibung:

Unter rotem Schildhaupt, darin drei weiße Spitzen, in weißem Grund grünes Eichenlaub mit aufrecht stehendem silbernen Schwert.

Wappengeschichte:

Der "Fränkische Reschen" deutet auf die fränkische Abstammung der Rachor - Sippe hin (Vergleich Frankenwappen). Das Schwert deutet auf die Tätigkeit als Schöffe hin. Da Mitglieder der Familie Rachor über mehrere Generationen als Landschöffen tätig waren, ist davon auszugehen, dass sich einer dieser Familienmitglieder das Familienwappen zulegte. Ob bereits Johann Konrad Rachor I. dieses Wappen führte ist nicht bekannt. Auch eine heraldiasche Absicherung ist unbekannt. Bisher ist kein Familienzweig bekannt, der das Wappen bis zur heutigen Generation weitergeführt hat. Möglicherweise ist der wappenführende Familienzweig in der männlichen Linie ausgestorben.

Das Wappen ist im Stadtarchiv Seligenstadt am Main belegt. Das die oben gezeigte Abbildung ist eine Kopie dieses Originalwappens, die mir 2001 freundlicherweise von Herrn Oswald Rachor aus Zellhausen (1933-2005) zur Verfügung gestellt wurde.

Gefälschtes Familienwappen

Mir ist bekannt, dass dieses "gefälschte" Familienwappen in verschiedenen Familienzweigen vorhanden ist und dort auch weitergegeben wird.

Der Text zur dazugehörigen "Urkunde" hat immer den gleichen Wortlaut:

"Wappen der Familie Rachor Die Rachor aus Böhmen stammend, sind eines guten Geschlechts und führen im schwarz rothen Feld einen blauen Balken zwei silberne Sterne und eine Eichel welche das Wachstum der Familie bedeutet. Einen gekrönten Helm worauf ein Mann ohne Arme und zwei roth-silberne Fahnen, die das Vornehme des Stammes darstellen. Dieses Wappen erhielten sie unter Kaiser Sigismund Anno 1410."

Als "Unterschrift" der "Urkunde" taucht entweder Max v. Asten, oder wie in der von Bruno Rachor übermittelten "Urkunde" Max v. Alteich Maler auf.

Es existiert sogar eine Variante, die mit einer "Beglaubigung" ohne Datum und der Unterschrift Münchmeier versehen ist. [Zur Person von Dr. Münchmeier siehe "Begründung der Fälschungsannahme"!]

Auch wenn dieses Wappen schön ansieht und die "Urkunde" in manchem Ohr wohl klingen mag, leider handelt es sich hier um eine klassische Wappenfälschung.

Natürlich bleibt es jedem selbst überlassen, dieses Wappen zu führen, denn es gibt keinen Eintrag in einer Wappenrolle.

Möglichkeiten, echte von unechten Wappen und Adelsfamilien zu unterscheiden:

Nicht selten erreichen uns Anfragen von interessierten Forschern, die in den Papieren eines Nachlasses eines verstorbenen Verwandten ein Wappen gefunden haben. Es zeichnet sich aus meist durch eine künstlerisch mehr oder weniger anspruchsvolle Zeichnung eines Adelswappens. Dies erkennt man zum Beispiel durch eine Krone auf dem Helm oder durch eine Blasonierung (Wappenbeschreibung), in der behauptet wird, dass eine Familie XYZ adeliger Abstammung sei.

I. Zur Problematik

Handelt es sich nun bei diesen Wappen, deren adelige Attribute vorhanden sind, tatsächlich um historische Adelswappen? Nein, das ist nicht immer der Fall. Um diese Antwort ausführlicher zu gestalten, bedarf es eines kurzen Blickes in die deutsche Adelsgeschichte. Es ist bis heute noch nicht gelungen, eine Matrikel oder ein Verzeichnis aller der Familien zu erstellen, die in Deutschland bis 1918 zum Adel gehört haben. Die übergroße Anzahl von tatsächlichen und vermeintlichen Adelsfamilien, die beispielsweise durch Einwanderung entstanden ist, ließ eine solche Kontroll-Liste niemals zu. Deswegen gab es einen großen Graubereich, ein Schattenreich, mit dem geschäftstüchtige Zeichner, Maler, Glasmaler, Graveure, Architekten und Staatsbeamte (sic!) ihren Lebensunterhalt verdienten. Sie boten unwissenden Laien, die zahlungskräftig waren, über ihre sogenannten "Wappenbüros" oder "Kunstanstalten" Wappen zu jeder gewünschten Familie an. Ihnen war es gleichgültig, ob es sich dabei um ein historisches Wappen oder um ein frei erfundenes heraldisches Zeichen handelte. Immer aber behaupteten sie, es handele sich um ein altes Wappen. Hätten sie ihre Arbeit reell ausgefertigt und ein neues Wappen im Auftrag eines Interessenten entworfen, so wäre gegen ihre Tätigkeit, wenn sie denn auch noch zusätzlich fachlich versiert gewesen wäre, nichts zu sagen. Durch die Unterstellung einer angeblichen und doch nicht vorhandenen Vergangenheit aber war der Tatbestand der Fälschung eingetreten. Im späten 19. und frühen 20.Jahrhundert hatten diese Wappenbüros Hochkonjunktur und lieferten gutgläubigen Interessierten gegen Honorar gefälschte Wappen in Massen, die bis heute in vielen Nachlässen, im Antiquariatshandel oder auf Flohmärkten kursieren und immer noch gehörige Verwirrung schaffen.

II. Entscheidungshilfen zur Identifizierung

Wie aber unterscheidet man nun echte von falschen Wappen? Von eindeutigen Beweisen kann man nicht sprechen, wenn man versucht, ein gefälschtes Adelswappen zu identifizieren. Aber es gibt eine Reihe von Indizien, die stark dafür sprechen, dass es sich bei einem Wappen um eine reine Erfindung handelt: • Der Text ist meist handschriftlich verfasst, gelegentlich auch reich kalligraphisch verziert • Häufig finden sich standardisierte Überschriften wie "Stammwappen der Familie ...", "Wappen des edlen Geschlechts ..." und dergleichen mehr • Der Text zum Wappen ist meist in kreisrunder, bogiger oder ovaler Form angebracht. • Die heraldischen Farbregeln wurden nicht beachtet (z.B. darf nie Farbe auf Farbe oder Metall auf Metall stoßen) • Die Beschreibungen zur Geschlechtsgeschichte, wenn überhaupt vorhanden, sind lückenhaft, sehr dürftig und vage, Ahnentafeln und Verbindungen über mehrere Generationen mit bestimmten Personenstandsangaben werden nicht genannt. In den Wappenbeschreibungen sind Deutungen auf den (in der "echten" Heraldik nicht nachweisbaren Symbolgehalt von Wappenbildern) enthalten. • Die Quellenangabe fehlt oder ist so unspezifisch und unvollständig, dass eine Überprüfung nicht möglich ist (z.B. "Zu finden im 2.Buche der Europäischen Wappensammlung"; dieses Werk gibt es überhaupt nicht!) • Die Familie lässt sich in keinem Adelslexikon oder auch in keinen anderen relevanten Beständen auffinden. •Die Familie sei angeblich von Kaiser So-und-So geadelt worden. Hier kann man bereits alle vor 1350 (erste bekannte Nobilitierung v. Frosch) datierten Angaben getrost als erfunden zurückweisen, da es vor diesem Jahr keine deutschen Adelserhebungen gegeben hat. • Auch Wappenverleihungen sind durch einen deutschen Kaiser vor dem 13.Jahrhundert sind nicht möglich gewesen, da dann erst das Wappenwesen nach Deutschland kam. • Die bekanntesten Fälscher waren die folgenden historischen Herren: Max (von) Asten (Max v. Alteich), Hugo Bieler, Karl Fleischmann, Gebhard Gartenschmidt, Berthold Großkopf, Paul Gründel, Raimund Günther, Adolf Hebensperger, Hermann Hermann, Levi Herschbach, Carl Ferdinand Kettnich, Franz Knapp, Carl Krahl, Franz Kuboth, Franz Kunze, Christian Kurz, Karl Eugen Kurz, Carl Michael Lieber, Hans Limbacher, Philipp Wilhelm Marnitz, Thaddäus Mikoda, Carl Wilhelm Muth, Emil Poenicke, Nicolaus Pohl, Josef Pohl, Franz Josef Reich, Carl Friedrich Riemann, Conrad Schüßler, Eugen Schwartz, Carl Seeliger, Eduard Seyffert, Thaddeau Spängler, Georg Stark, Leonhard Stark, Jospeh Stein, Ascher Wappenstein, Max Wappenstein, Josef Weber, Gustav Winkler (Liste nach Arndt, Seiten 25-26; bibliographischer Nachweis siehe unten). Dies sind nur einige wenige Hinweise, durch die man recht sicher vermuten kann, dass es sich bei einem Wappen um eine Fälschung handelt. Absolute Sicherheit bringt jedoch nur eine durch einen Fachmann begutachtete Vorlage, wie sie beispielsweise vom Verein Herold in Berlin durchgeführt wird, der solche Wappenfälschungen seit Jahren sammelt. Der Fachmann kann beispielsweise auch erkennen, aus welcher Fälscherwerkstatt ein Wappen kommt. Indes ist eine absolute Feststellung einer Fälschung schwierig, denn da es kein Gesamtverzeichnis des Adels gibt, ist es nicht auszuschließen, dass es eine bestimmte Adelsfamilie, die vielleicht von einem Kleinstfürsten geadelt worden ist, nicht doch gibt.

Ein weiteres Beispiel aus der Feder des Herrn Max von Asten:

„Die Gassner aus Kärnten stammend, sind eines alten Geschlechts und führen im schwarzen Feld einen Löwen, welcher die Tapferkeit der Familie bedeutet. Er trägt einen gekrönten Helm, worauf abermals ein Löwe und zwei reich silber blau goldene Füllhörner, die das Glück des Stammes darstellen. Dieses Wappen erhielten sie unter Kaiser Maximilian I Anno 1493 Gezeichnet und allein ächt zu haben bei M. v. Asten, Wappenmaler und Heraltiker in Neustadt a. fr. Saale“

Max von Asten war ein Wappenfälscher, der mit seinen Schwindelprodukten ganze Landstriche Frankens versorgt hat. Er übte seine Tätigkeit von etwa 1850 bis 1895 aus, dabei müssen tausende Fälschungen entstanden sein. Als Literaturhinweis sei folgendes interessante Buch genannt: Wappenschwindel - seine Werkstätten und ihre Inhaber. Ein Blick in die heraldische Subkultur, Verlag Degener & Co, 1997, ISBN 3-7686-7013-9, herausgegeben vom HEROLD, Verein für Heraldik, Genealogie und verwandte Wissenschaften, bearbeitet von Jürgen Arndt unter Mitarbeit zahlreicher Staats- und Stadtarchive.

Begründung der Fälschungsannahme des genannten Rachor Familienwappens:

  1. Textsprache und Schriftbild sind für eine aus dem Jahr 1410 stammende Urkunde nicht zeitgemäß und deshalb unglaubhaft. Hätte es tatsächlich eine urkundlich bestätigte Verleihung des Wappens unter König Sigismund gegeben, so wäre eine entsprechende Urkunde in einschlägigen Sammlungen auffindbar. Eine gehobene Stellung der Familie Rachor, oder gar eine adlige Herkunft wäre zu dieser Zeit bekannt gewesen und auch entsprechend erwähnt worden.
  2. Eine Abstammung der Familien Rachor aus Böhmen lässt sich nicht urkundlich belegen.
  3. Unkorrekte bzw. ungenaue Wappenbeschreibung und Begründung der Wappenelemente:
  • Position der Felder, des blauen Balkens, der Eichel und Sterne ist nicht beschrieben.
  • Die Anzahl der Sternzacken ist nicht beschrieben.Es ist nicht beschrieben, ob die Eichel mit oder ohne Laub dargestellt wird, ob sie aufrecht steht oder nach unten zeigt.

Eichel bzw. Eichenlaub stehen in der Wappensprache für Tapferkeit und Mut und nicht für das Wachstum eines Stammes (im Wappen des Landkreises Aschaffenburg stehen Eichenlaub und Eichel für den waldreichen Spessart). Da die Bedeutungen dieser Elemente allgemein bekannt waren, wäre es unsinnig gewesen, ihnen in einer Urkunde eine neue Bedeutung zuzumessen.

  • Eine besondere Beschreibung der Helmzier ist sehr ungewöhnlich, da diese eigentlich nur als veränderbares Beiwerk des Wappens betrachtet wird. Die Krone hätte zudem auf eine adlige Herkunft verwiesen, was ausgeschlossen werden kann. Dadurch wird der Verdacht einer Fälschung erhärtet.

Weitere Argumente:

  1. Eine Neuschöpfung des im Stadtarchiv Seligenstadt nachweisbaren Familienwappens mit Eichenlaub und Schwert wäre sehr ungewöhnlich, wenn bereits ein kaiserlich verliehenes Wappen in der Familie existiert hätte. Die Darstellung des Wappens gibt zudem sowohl Hinweise auf die Herkunft der Familie, als auch auf die Tätigkeit als Landschöffen.
  2. Die Unterschrift auf der angeblichen Urkunde Max von Asten oder Max von Alteich entlarft dieses Wappen als Fälschung.
  3. Besonders dreist ist die "Urkunde", die mit einer angeblichen Beglaubigung versehen ist (Münchmeier).

Dr. Münchmeier war der 1934 von den Nationalsozialisten eingesetzte Bürgermeister von Seligenstadt. Von September 1943 bis September 1944 leitete er auch die Bürgermeisterei in Zellhausen. Die "Beglaubigung" der „Urkunde“ mit dem angeblichen Familienwappen wurde vermutlich in dieser Zeit aus Gefälligkeit ausgestellt, um eine angeblich „vornehme“ oder „adlige“ Herkunft der Rachor – Sippen zu belegen.

Schade?

Nein!

Immerhin gibt es ein belegtes Familienwappen im Stadtarchiv Seligenstadt, wenn auch ein sehr schlichtes.

Wir haben bisher keine Belege ob, bzw. in welchem Familienzweig dieses Wappen geführt wurde.

Im Stadtarchiv Seligenstadt ist ebenfalls eine Variante dieses Familienwappens vorhanden, dass einen blauen Rechen, mit den entsprechenden blauen Farbvarianten zeigt (ein entsprechendes Diapositiv liegt mir vor) [Anmerkung Tobias]

Vermutlich geht diese Farbvariante auf Dr. Ludwig Seibert zurück, der dieses Wappen vermutlich im Rahmen der Vorstellungung seines Sippenbuch der Stadt und Zent Seligenstadt anfertigen ließ.

Auch wenn diese sekundäre Quelle (Dr. Ludwig Seibert), sehr selektiv einzelne Familien der Stadt und Zent Seligenstadt bearbeitet und zudem auch einige Fehler enthält, kann das Sippenbuch der Stadt und Zent Seligenstadt, Band I trotzdem als eine relativ sichere Sekundärquelle genutzt werden.

Einige Differenzen dieser Sekundärquelle mit den Informationen der Originalquelle habe ich bereits kommentiert (bzw. korrigiert)!

Bei der Nutzung von Dr. Seibert's "Sippenbuch der Stadt und Zent Seligenstadt" als Quelle muss unbedingt der zeitliche Kontext beachtet werden!

Dr. Seibert war tendenziell zumindest "nationalistisch" geprägt. Ob er tatsächlich die Ideen des NS-Regims vertreten hat, kann bisher nicht eindeutig bestätigt, oder widerlegt werden. Allerdings sind die entsprechenden Tendenzen in seinem "Sippenbuch der Stadt und Zent Seligestadt" erkennbar (möglicherweise dachte er nur im nationalistischen Kontext seiner Zeit). Einige Passagen deuten allerdings darauf hin, das er zumindest tendenziell NS-Gedenkengut vertrat.

Der Familienname Rachor

Die Entwicklung der Schreibweise des Familiennamens:

Ragor - Ragore - Raschorr - Rachore - Rachor

Erst ab Johann Konrad Rachor I. (1616-1687) wird der Familienname Rachor durchgehend in seiner heutigen Form geschrieben.

Die derzeit ältesten bekannten Urkunden mit Hinweisen zu den Vorfahren der Familien Rachor stammen aus dem frühen 15. Jahrhundert. Diese wurden mir freundlicherweise von Herrn Arthur Rachor in Obernburg zur Verfügung gestellt. Durch die großzügige Überlassung seiner intensiven Forschungsarbeiten zu den Familien Rachor im Raum Unterfranken, hat er in großen Anteil an der Verwirklichung dieses Projekts.

Besonders bei diesen sehr frühen Quellen muss allerdings darauf hingewiesen werden, dass die verwandtschaftlichen Beziehungen angenommen, aber nicht eindeutig belegt sind. Im Dreißigjährigen Krieg sind leider sehr viele Dokument vernichtet worden, die vielleicht bessere Informationen geliefert hätten.

  • Ragor Mainaschaff frühes 15. Jahrhundert

in diesem Pachtzins Register aus dem frühen 15. Jahrhundert ist zu lesen:

"Aschaff .............

item Ragor xiiii d in censu"

In dieser frühen Quelle wird der Familienname Ragor geschrieben. Auffallend ist, dass nur der Familienname und kein Vorname genannt wird.

Quelle: Zinsverzeichnis von 1430, Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg Nr. 3563 (neu 5988) Auch in dieser frühen Quelle in Gegensatz zu allen anderen Personen nur der Familiename Ragor und kein Vorname genannt. Die Gründe hierfür sind unsicher. Möglicherweise gab es nur eine Person mit diesem Familienamen in der Region.

Pächter des Häußerackerhofs in Kleinostheim und seine Ehefrau Elsen

Quellen: Staatsarchiv Würzburg (StW) Mainzer Bücher verschiedenen Inhalts Nr. 108a, Seite 28 und 29. und Staatsarchiv Darmstadt (StD) Urkunde Seligenstadt Nr. 103b.

Im Pachtvertrag des Klosters Seligenstadt mit den Eheleuten Frytz und Elsen Ragore aus dem Jahr 1497ist der nächste Schritt der Namensentwicklung zu erkennen. Die Kopie der Urkunde hat mir freundlicherweise Herrn Oswald Rachor (1933-2005) in Zellhausen zur Verfügung gestellt. Oswald Rachor und sein Forscherkollege Josef Disser (1933-2007) in Zellhausen waren zwei weitere Genealogen, die durch ihre Forschungsarbeiten und die Überlassung ihrer Datenbank "Mainhäuser Familienblätter" maßgeblich zur Verwirklichung dieses Projekts beigetragen haben. Bei Frytz Ragore beginnt auch die Aufzeichnung der der Familien Rachor im Sippenbuch der Stadt und Zent Seligenstadt, Band I von Dr. Ludwig Seibert. In dieser Sekundärquelle wird er als Frytz Rachore zu Ossenheim genannt. Leider hat sich Dr. Seibert in seinem Sippenbuch nur auf sehr wenige, ausgewählte Familien beschränkt, trotzdem haben seine Forschungen dazu beigetragen, verwandtschaftliche Beziehungen in der Region Seligenstadt aufzudecken. Durch diese Aufzeichnungen sind zudem die nachfolgenden Generationen der Familie Rachor mit Ausnahme von Claus Ragore und Hans Rachor abgesichert.

Quelle: Dr. Ludwig Seibert, Sippenbuch der Stadt und Zent Seligenstadt, Band I, 1934, Seiten 211-213

  • Claus Ragore genannt am 24. November 1468 in Margetshöchheim

Die verwandtschaftliche Beziehung zu Frytz Ragore I. ist nicht abgesichert.

Quelle: Karlstadter Regelbuch, fol 41r " Stand: geistliche Institution, Bauerordnung des waldes zu margetshoechheim"

Derzeit erste nachweisliche Urkunde des Familiennamens Rachor in der heute bekannten Schreibweise. Ob er tatsächlich ein Sohn von Frytz Ragore I. lässt sich nicht beweisen.

Quelle: Stadtarchiv Seligenstadt IX.3.7,S.10v

Der Grund, weshalb Fritz Ragor II. vom Häuserackerhof in Kleinostheim nach Zellhausen übersiedelte sind nicht bekannt. Möglicherweise steht die Übersiedlung im Zusammenhang mit den 1525 aufkommenden Bauernaufstände, von denen auch das Kloster Seligenstadt nicht verschont blieb. Der Historiker Johann Wilhelm Christian Steiner schreibt 1820 (Geschichte und Beschreibung der Stadt und ehemaligen Abtei Seligenstadt) über die Ursache und Auswirkungen der Streitigkeiten (S. 203): "Bei den einfachen Leuten, besonders den armen, entwickelte sich wegen der irrig verstandenen Lehre Dr. Martin Luthers ein falscher Begriff von Freiheit:... viele folgten nicht der Stimme der Vernunft, sondern glaubten, dass man der Obrigkeit allen Gehorsam aufsagen und sich des Nächsten Eigentum zueignen dürfte."

"Der Pöbel drang in die Abtei, deren Bewohner geflüchtet waren, ein, erbrachen die Thüren zu den Kellern und Böden, plünderten alles rein aus, zerrissen viele wichtigen Documente, besonders die Zinsbücher, und verwandelten die Wohnungen der Geistlichen beinahe in Ruinen, wenig fehlte, dass nicht die ganze Abtei in Rauch aufgegangen wäre."

Pfalzgraf Trucheß von Waldburg schlug die Bauern bei Königshofen/Tauber, und mit Hilfe des schwäbischen Bundesheeres war der Kurfürst von Mainz bald wieder Herr der Lage. Die Stadt musste 950 Gulden Brandschatzung an das Bundesheer zahlen. Kurfürst Albrecht nahm daraufhin der Stadt Seligenstadt "alle ihre Rachte und Privilegien", die diese in Jahrhunderten erworben hatte."

Quelle: Hubert Post, Geschichte der St. Benediktiner-Abtei Seligenstadt, Seite 120 "Abt Ludwig (Ludovicus) rief den Schwedenführer Hurter gegen das "Hörsteiner Räubervolk" zu Hilfe. Man brachte jene zum Gehorsam. Nach der Untersuchung der Vorfälle wurde ein Entscheid gegen die Übeltäter gefällt und vollzogen:"

Quelle: Hubert Post, Geschichte der St. Benediktiner-Abtei Seligenstadt, Seite 122

"1523 bekommen die beiden Klosterhöfe zu Zellhausen einen neuen Pächter und zwar aus dem Kinzigtal: Balthasar Forstmeister ist ein Sproß eines alten Lehnsmanngeschlechts und kommt aus Gelnhausen.... Und 1537 etabliert sich erstmals mit Fritz Rachor (Fritz Ragor) einer der jahrhundertelang gemeindetypischen Familiennamen in Zellhausen. Der Urvater aller Rachors siedelte sich wahrscheinlich aus Klein-Ostheim kommend, in unserem Heimatdorf an."

Quelle: Helena Marie Schilling, Zellhausen im Wandel der Zeiten, 2. Aufl, 1997, Seite 50

"Und schließlich gehört Rachor zu den ganz alten, heute noch vorhandenen Namen Zellhausens. Im ganz frühen 16. Jahrhundert wird ein Frytz Rachore (Ragore) in Klein-Ostheim bekannt, 1537 der erste Rachor, ""Fritz Ragor"", in Zellhausen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass er der Rachor-Stammvater war, vielleicht war er der unmittelbare Vorläufer von Ziliax Rachor zu Zellhausen, der in einem Zentgerichtsprotokoll von 1562 Erwähnung findet. Er hatte einen Sohn namens Stephan + vor 1611, dieser wiederum einen Sohn Konrad. Konrad Rachor war Kuhhirte und musste 1611 Urfede schwören, d. h. in die Verbannung gehen. Dieser Zentgerichts-Spruch wurde später wieder aufgehoben. Ein möglicher anderer Sohn jenes Fritz Ragor (Ersterwähnung 1537), der Hans Raschorr I, begründete einen anderen Rachor-Zweig. Sein Sohn Peter * um 1574, heiratete Elsa Klauer aus Seligenstadt. Aus dieser Ehe ging u. a. Johann Konrad Rachor, der 1616 geboren war und später Landschöffe in Zellhausen wurde hervor. Während des 30jährigen Kriegs wohnte er meist in Seligenstadt; der eine Sohn Johann Konrad II. (*1664), heiratete 1688 eine Katharine Grimm, der andere Sohn, Johann Rachor II. (* um 1668), freite Anna Margarete Kayser. Bis zu Johann Konrad II. und seiner Ehefrau Katharine Grimm übrigens geht Ludwig Seiberts Sippenforschung. Mit den beiden Söhnen aus dieser Ehe, mit Andreas und Johann Konrad III. beginnt die lange Reihe der Rachors im Familienbuch des Zellhäuser Pfarrers Lesker. Die Familiengeschichte Rachor ist also lückenlos ermittelt - sie wäre einer eigenen Veröffentlichung wert!"

"Die heutigen Familien Rachor können also ihre Namenstradition bis ins Jahr 1537 zurückverfolgen. Damit ist Rachor der älteste Name, der bis heute weitergegeben wurde."

Quelle: Helena Marie Schilling, Zellhausen im Wandel der Zeiten, 2. Aufl, 1997, Seite 133-134

Diese Aussage von Helene Maria Schilling trifft natürlich nur auf die Rachor Familien in Zellhausen zu. Ihre Vorfahren in Mainaschaff und Kleinostheim sind dabei nicht berücksichtigt.

Unter Berücksichtigung dieser Vorfahren können die heutigen Familien Rachor und ihre Nachkommen ihren Familienstammbaum bis vor 1400 zurückverfolgen!

Fritz Ragor II. war verheiratet mit Elß. Von ihr ist nur bekannt, dass ihre Schwester Cela mit Hans Sauer verheiratet war.

Kinder von Fritz Ragor II. und Elß:

  1. Ziliax Raschorr
  2. Hans Raschorr

Weitere Quellen:

  1. Zentgericht Seligenstadt, Zentgerichtsprotokolle - Seligenstadt am Main, (Ztg), Stadtarchiv Seligenstadt am Main. Jahr 1537, Blatt 137 Vorderseite.
  2. Stadtgericht Seligenstadt, Stadtgerichtsprotokolle - Seligenstadt am Main, (Stg), Stadtarchiv Seligenstadt am Main. Jahr 1544, Blatt 129.
  3. Stadt Seligenstadt, Bedregister - Seligenstadt am Main (Bedr.), 1546, Stadtarchiv Seligenstadt am Main.
  4. Dr. Ludwig Seibert, Sippenbuch der Stadt und Zent Seligenstadt, Band I, 1934, Seite 212

Ausgestorbener Rachor Familienzweig in Zellhausen:

  • Ziliax Raschorr 1562 in Zellhausen, Sohn des Fritz Ragor II. und der Elß

Viele Informationen zu Ziliax Raschorr (Cyriakur Rachor) liegen nicht vor. Die früheste Quelle stammt aus dem Jahr 1562. In diesem Jahr wird er in den Protokollen des Zentgerichts Seligenstadt als Ziliax Raschorr zu Zellhausen genannt.

Ziliax Rachorr war zwei mal verheiratet. Aus der ersten Ehe mit Katharine, die am 28. Februar 1600 in Zellhausen verstarb stammte wohl auch der Sohn Stephan Rachor. Der Geburtsname von Katharine Raschorr ist leider nicht bekannt.

In zweiter Ehe heiratete Ziliax Raschorr am 12. Juni 1600 in Zellhausen Elisabeth, die Tochter des verstorbenen Gerhard Appel zu Mainflingen.

Kinder aus dieser Ehe sind nicht bekannt.

Quellen:

  1. Zentgericht Seligenstadt, Zentgerichtsprotokolle, 1562, Blatt 322 (Stadtarchiv Seligenstadt)
  2. Stadtgericht Seligenstadt, Stadtgerichtsprotokolle, 1571, Blatt 28 Vorderseite Stadtarchiv Seligenstadt)
  3. Bedregister Seligenstadt, 1578 (Stadtarchiv Seligenstadt)
  4. Türkensteuerliste, 1583 (Stadtarchiv Seligenstadt)
  5. Währschaften Seligenstadt, 1594, Blatt 219 Rückseite (Stadtarchiv Seligenstadt)
  6. KB-Seligenstadt, Todesfälle, I. 583.
  7. Einkindschaften Seligenstadt II. 99 (Stadtarchiv Seligenstadt)
  8. Dr. Ludwig Seibert, Sippenbuch der Stadt und Zent Seligenstadt, Band I, 1934, Seite 212

Stephan Rachor war um 1588 in Zellhausen verheiratet mit Margeretha Weiß, die eine Schwester des Hans Weiß I in Mainflingen war.

In erster Ehe war Margearthe Weiß um 1576 in Zellhausen mit Hans Funk II. aus Zellhausen verheiratet.

Das einzige derzeit bekannte Kind aus der Ehe von Stephan Rachor mit Margarethe Weiß war der am 30.11.1591 in Zellhausen geborene Konrad Rachor.

Weder Stephan Rachor, noch dessen Ehefrau Margarethe, der Sohn Konrad Rachor und dessen Familie haben den Dreißigjährigen Krieg überlebt.

Quellen:

  1. Einkindschaften Seligenstadt, Band I, Blatt 99 (Stadtarchiv Seligenstadt)
  2. Einkindschaften Seligenstadt, Band II, Blatt 33 (Stadtarchiv Seligenstadt)
  3. Währschaften, 1594, Blatt 219 Rückseite (Stadtarchiv Seligenstadt)
  4. Dr. Ludwig Seibert, Sippenbuch der Stadt und Zent Seligenstadt, Band I, 1934, Seite 212

Konrad Rachor war Kuhhirte in Zellhausen und seit etwa 1610 in Zellhausen mit Margarete aus Zellhausen verheiratet. Der Geburtsname der Ehefrau ist derzeit leider noch nicht bekannt.

Im Jahr 1611 war Konrad Rachor nachts heimlich über die Stadtmauer der Stadt Seligenstadt geklettert und wurde dabei von gefasst. Dies galt damals als äußerst verwerflich und stellte eine Verletzung der Hoheitsgrenzen der Stadt Seligenstadt dar. Im Zentgreichtsprozess vom 15. Juli 1611 musste Konrad Rachor wegen Verletzung der Hoheitsgrenzen der Stadt Seligenstadt Urfehde schwören. Er musste also das Hoheitsgebiet der Stadt und Zent Seligenstadt verlassen und in die Verbannung gehen. Ein solches Urteil war bindend. Vermutlich durch die Fürsprache seiner einflussreichen Verwandtschaft wurde dieses Urteil aber offensichtlich schon bald wieder aufgehoben, denn bereits am 25. September 161 wird das erste Kind von Konrad Rachor und Margarete in Zellhausen geboren und 1612 wird Konrad Rachor als Sohn des Stephan in den Musterlisten der Stadt und Zent Seligenstadt geführt.

Kinder von Konrad Rachor und Margarete:

  1. Eva Rachor geboren 26. September 1611 in Zellhausen
  2. Johann Rachor geboren 04. April 1613 in Zellhausen
  3. Anna Rachor geboren 17. Februar 1614 in Zellhausen
  4. Eva Rachor geboren 19. September 1615 in Zellhausen
  5. Marie Rachor geboren 21. August 1617 in Zellhausen
  6. Anna Rachor geboren 11. Juli 1621 in Zellhausen
  7. Nikolaus Rachor geboren 27. Dezember.1823 in Zellhausen
  8. Margaretha Rachor geboren 17. Oktober 1625 in Zellhausen

Keines der Mitglieder dieser Familie hat den Dreißigjährigen Krieg überlebt.

Mit dieser Familie erlischt auch der Stamm des Ziliax Rachor in Zellhausen.

Quellen:

  1. KB-Seligenstadt, Taufen I. 365
  2. Zentgericht Seligenstadt, Zentgerichtsprotokolle, 1611, Blatt 29 Vorderseite (Stadtarchiv Seligenstadt)
  3. KB-Seligenstadt, Taufen I. 382
  4. Musterlisten Seligenstadt, 1612, Blatt 7 Vorderseite (Stadtarchiv Seligenstadt
  5. KB-Seligenstadt, Taufen I. 383
  6. KB-Seligenstadt, Taufen I. 384
  7. KB-Seligenstadt, Taufen I. 385
  8. KB-Seligenstadt, Taufen I. 386
  9. KB-Seligenstadt, Taufen I. 390
  10. KB-Seligenstadt, Taufen I. 391
  11. KB-Seligenstadt, Taufen I. 391
  12. Dr. Ludwig Seibert, Sippenbuch der Stadt und Zent Seligenstadt, Band I, 1934, Seite 212

Blühender Rachor Familienzweig in Zellhausen:

Hans Raschorr I. (Rachor) wurde vor 1578 in Zellhausen geboren. In diesem Jahr wird er im Bedregister Seligenstadt als Hans Raschorr zu Zellhausen genannt. Das genaue Geburtsdatum und seine sind nicht bekannt. Bekannt ist aber, dass er vor dem 4. Februar 1602 verstorben war. An diesem Tag heiratete sein Sohn Peter Rachore Elsa Klauer in Seligenstadt. Da Peter Rachore um 1574 geboren war, kann das Geburtsjahr auf um 1549 geschätzt werden.

"Von der Reformation, auch Bauernkrieg (seit und in den 1520er Jahren) wird man in Zellhausen wenig gemerkt haben, doch gab es einmal eine indirekte Auswirkung und zum anderen eine recht späte Konfrontation. So hatten die zum hanauischen Schloß Babenhausen längst abgewanderten Kleriker der Zellkirche nach dem Beispiel ihrer Herrschaft die lutherische Konfession angenommen. So mußte nun die Pfarrei Seligenstadt für den Gottesdienst in der Wallfahrtskirche sorgen. Und erst sehr spät im 16. Jahrhundert kam es zur wohl ersten direkten Begegnung der Zellhäuser mit der Reformation. Offenbar von Babenhausen aus erfolgte ein Versuch, das katholisch gebliebene Zellhausen doch noch zu bekehren. Aber die Zellhäuser setzten sich zur Wehr: 1584 traten sie, von einem Rachor angeführt (vermutlich Hans Raschorr I.) , den Reformatoren entgegen. Nicht mit Langspieß oder Musketen sondern mit Dreschflegeln und Mistgabeln zog man Richtung Wingertsbuckel und trieb die Protestanten dahin, wo sie hergekommen waren."

Kinder:

  1. Peter Rachore I.
  2. Hans Rachor - 1594/1595 Stiftschultheiß in Stockstadt (Verwandtschaftsbeziehung bisher noch nicht ausreichend abgesichert)
  3. Bechthold Rachor - 1616 Nachfolger von Hans Rachor als Stiftsschultheiß in Stockstadt (Verwandtschaftsbeziehungen bisher noch nicht ausreichend abgesichert)

Im Leibeigenenregister von Stockstadt von 1617 und danach ist der Familienname Rachor, Ragor, Rachorr, nicht bekannt. Diese Familienzweige sind offensichtlich erloschen (mögliche Nachkommen in anderen Orten nahe Stockstadt ausgenommen).

Quellen:

  1. Helena Maria Schilling, Zellhausen im Wandel der Zeiten, Aufl. 1, 1980, Seite 51-52)
  2. Bedregister Seligenstadt, 1578 (Stadtarchiv Seligenstadt)
  3. KB-Seligenstadt Trauungen I. 30 (4. Februar 1602)
  4. Dr. Ludwig Seibert, Sippenbuch der Stadt und Zent Seligenstadt, Band I, 1934, Seite 212

Nachkommen von Johann Konrad Rachor I. (1616-1687)

Eine Frau gibt den Familiennamen Rachor an die nachfolgenden Generationen weiter und wird damit zur Stammmutter zahlreicher Rachor Familien mit Nachkommen in Deutschland, Frankreich, Niederlanden und den Vereinigten Staaten von Amerika.

Durch ihren späteren Ehemann Konrad Link, Seligenstadt (1813-1893) ist sie gleichzeitig eng mit vielen weiteren Familien in Seligenstadt und Umgebung verknüpft.

Außerehelicher Sohn von Anna Maria Link geborene Rachor und Karl Acker, Geburtsort und weitere Informationen zu Karl Acker sind derzeit nicht bekannt. Karl Acker soll nach Amerika ausgewandert sein, Quellen zu seiner Person konnte ich bisher weder in Seligenstadt, noch in den Vereinigten Staaten von Amerika finden.

  • Gabriel Rachor war Schuhmachermeister, Stadtrat und Vorstandsmitglied der hessischen Landwirtschaftskammer in Darmstadt.

Mit seiner Ehefrau Elisabeth Wolf hatte er acht Kinder:

Ausgewählte Nachkommen von Gabriel Rachor:

Kindermädchen in Wiesbaden, Jungfer in Edinbourg, Brüssel und Rom, sowie Wirtschafterin bei Madame Schyrenberg auf deren Château bei Paris.

Den sorgfältigen Aufzeichnungen von Katharina Scheller im Rachor-Scheller-Familienbuch verdanken wir sehr viele Hintergrundinformationen, Dokumente und Fotos zur Familie Gabriel und Elisabeth Rachor, geb. Wolf und ihren Nachkommen. Leider wurden einzelne wichtige Teile von der Familie aus dem Buch entfernt, die möglicherweise mehr Informationen zur Biographie von Carl Anton Rachor geliefert hätten.

Bekannt wurde Ellinor Michel vor allem auch durch ihre Beziehung zum späteren deutschen RAF-Top-Terroristen Andreas Baader. Sie war außerdem eine wichtige Zeitzeugin zur Psyche von Andreas Baader (weitere Informatonen und Links in ihrem Geni Profil). Aus dieser Beziehung stammt die gemeinsame Tochter Suse Michel. Katharina Scheller hat ein Foto von Ellinor Michel mit ihrer Tochter Suse im Rachor-Scheller Familienbuch gesichert.. (Besitz: Tobias Rachor.)

Bankkaufmann, Vorstandsmitglied der Volksbank Seligenstadt e.G und Stadtverortneter in Seligenstadt.

Zusammen mit seiner Mutter Dorothea Rachor geborene Schmitt wurde er am 25. März 1945 Opfer eines Fliegerangriffs auf einen Eisenbahnzug.

Carl Anton Rachor ist wohl einer der Vertreter des dunkelsten Kapitels der Familiengeschichte. Geboren als Sohn von Karl Rachor (1880-1915) und Magdalena Katharina Michel (1888-1955). Die enge verwandtschftlichen Beziehungen zwischen den Familien Scheller-Michel-Rachor konnten bisher leider noch nicht vollständig abgeklärt werden. Gesichert ist, dass die Mutter von Magdalena Katharina Michel, Walburga Michel geborene Scheller eine Schwägerin von Sofie Scheller geborene Rachor war.

(in Bearbeitung - deutsche Quellen leider sehr gering)

  • Dr. Eike Rachor - Meeresbiologe
  • Dr. Dankwart Rachor - Facharzt für Frauenheilkunde

Imigrantes Rachor ao Brasil

Rachor immigrants to Brazil - Rachor Imigranten nach Brasilien

Bisher ungeklärte Verwandtschaftsbeziehungen:

English translation:

(I still hope for activities of my collaborators!)