Adolf* Wilhelm Hans Graf von Königsmarck

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Adolf* Wilhelm Hans Graf von Königsmarck (Graf von Königsmark)

German: Adolf Wilhelm Hans Graf von Königsmarck
Birthdate:
Death: July 28, 1875 (72)
Immediate Family:

Son of Hans Valentin Ferdinand Graf von Königsmarck and Gräfin Caroline Henriette von Königsmarck
Husband of Josephine von Miaskowska
Father of Adolf* Hans Josef Graf von Königsmark and Elisabeth Gfin. von Königsmark
Brother of Hans Karl Albert Graf von Königsmarck; Marie Aurora Elisabeth von Rundstedt and Hans Ludwig OTTO Graf von Königsmarck

Occupation: brandenburgischer Landtagsabgeordneter und preußischer Major
Managed by: Elle Kiiker
Last Updated:

About Adolf* Wilhelm Hans Graf von Königsmarck

http://de.wikipedia.org/wiki/Adolf_von_K%C3%B6nigsmarck



Adolf von Königsmarck wurde Vize-Ober-Schlosshauptmann von Rheinsberg[1] mit dem Prädikat „Exzellenz“, Domherr zu Havelberg – obwohl das Domkapitel eigentlich schon aufgelöst war, erhielt Adolf von Königsmarck auf Antrag seines Vaters ab 1825 vierteljährlich eine Präbende von 400 Talern[2] –, Landtagsabgeordneter der Kurmark Brandenburg und preußischer Major.

1848 war Adolf von Königsmarck Adjutant des Prinzen Wilhelm. Ein Schreiben des Prinzen vom 12. März dieses Jahres, das wohl an den Chef der Gardeinfanterie Karl Ludwig von Prittwitz gerichtet war und zum raschen und heftigen Durchgreifen im Falle revolutionärer Versammlungen um das Schloss mahnte, wurde später im Archiv der Familie von Königsmarck gefunden. Wilhelm hatte in diesem Schreiben darauf gedrungen, im Falle des Ausrückens gleich mindestens drei Bataillone in Bewegung zu setzen. Am 15. März stand dann aber, anders als drei Tage später, doch nur ein einziges Bataillon zum Schutz des Schlosses bereit. Es ist unbekannt, ob Adolf von Königsmarck das Schreiben gar nicht überreicht hat oder ob er es nach Einsichtnahme durch den Adressaten wieder ausgehändigt bekommen und später aufbewahrt hat. An eine absichtliche Unterschlagung durch Adolf von Königsmarck im Sinne der Deeskalation ist jedoch kaum zu denken, da er wenige Tage später, am 18. März, einen ähnlichen Auftrag des Prinzen offenbar in sehr verschärfter Form weitergegeben hat: Wilhelm hatte befohlen, den Schlossplatz durch Kavallerie räumen zu lassen, jedoch ausdrücklich hinzugefügt, dass in langsamem Tempo und nicht mit gezogenen Säbeln geritten werden sollte. Die Ausführung entsprach nicht dem Befehl, sondern geschah in scharfem Trab und mit blanker Waffe. Karl August Varnhagen von Ense, der in Königsmarcks Palais wohnte, überlieferte denn auch die Reaktion Königsmarcks über Diskussionen zu diesem Thema: Er „lächelte behaglich über den Zweifel und meinte, man habe wohl mit dem Gesindel noch erst viel Umstände machen sollen?“[3] Noch kurz vor der Flucht des Prinzen aus dem Berliner Schloss soll dieser weitere Zeilen mit Befehlen zu Papier gebracht haben, die aber unvollendet blieben. Es wurde schon damals spekuliert, dass auch diese Zeilen bei Graf Königsmarck verblieben

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