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Hans Dragendorff

Birthdate:
Birthplace: Tartu, Tartu County, Livonia, Estonia
Death: January 29, 1941 (70)
Freiburg Im Breisgau, Freiburg, Baden-Württemberg, Germany
Immediate Family:

Son of Georg Dragendorff and Sophie Pauline Wilhelmine Dragendorff
Husband of Maria Helene Dragendorff
Father of Annemarie Conrad
Brother of Ernst Dragendorff and Otto Dragendorff

Managed by: Mikko Laakso
Last Updated:

About Hans Dragendorff

Hans Dragendorff

Hans Dragendorff war klassischer und provinzialrömischer Archäologe.

Hans Dragendorff war Sohn des Pharmazeuten Georg Dragendorff und studierte in Dorpat, Berlin und schließlich in Bonn bei Georg Loeschcke, wo er 1894 mit einer Dissertation zur Terra Sigillata („De vasculis Romanorum rubris capita selecta“) promovierte. Diese Arbeit wurde 1896 in deutscher Fassung in den Bonner Jahrbüchern gedruckt und ist bis heute maßgeblich für die Benennung und Klassifikation römischer Terra Sigillata.

Dragendorff wurde, nachdem er 1896 das Reisestipendium des Deutschen Archäologischen Instituts erhalten hatte, im Jahr 1898 Extraordinarius für Klassische Archäologie in Basel. Das Deutsche Archäologische Institut ernannte ihn am Winckelmannstag 1901 zum ordentlichen Mitglied. 1902 wurde er Direktor der Römisch-Germanischen Kommission in Frankfurt. 1911 bis 1922 war er Generalsekretär des Deutschen Archäologischen Instituts.

Ab 1914 war er Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften. 1922 erhielt er einen Ruf nach Freiburg i. Br., wo er bis zur Emeritierung 1938 als ordentlicher Professor für Klassische Archäologie lehrte. Seit 1933 war er außerordentliches Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften. Nach Ausbruch des Krieges 1939 übernahm er erneut die Leitung der Römisch-Germanischen Kommission in Frankfurt.

Der Archivar Ernst Dragendorff war sein älterer und der Anatom Otto Dragendorff sein jüngerer Bruder. Der Historiker Klaus Conrad war ein Enkel von Hans Dragendorff.



Über Hans Dragendorff (Deutsch)

Hans Dragendorff

Hans Dragendorff war klassischer und provinzialrömischer Archäologe.

Hans Dragendorff war Sohn des Pharmazeuten Georg Dragendorff und studierte in Dorpat, Berlin und schließlich in Bonn bei Georg Loeschcke, wo er 1894 mit einer Dissertation zur Terra Sigillata („De vasculis Romanorum rubris capita selecta“) promovierte. Diese Arbeit wurde 1896 in deutscher Fassung in den Bonner Jahrbüchern gedruckt und ist bis heute maßgeblich für die Benennung und Klassifikation römischer Terra Sigillata.

Dragendorff wurde, nachdem er 1896 das Reisestipendium des Deutschen Archäologischen Instituts erhalten hatte, im Jahr 1898 Extraordinarius für Klassische Archäologie in Basel. Das Deutsche Archäologische Institut ernannte ihn am Winckelmannstag 1901 zum ordentlichen Mitglied. 1902 wurde er Direktor der Römisch-Germanischen Kommission in Frankfurt. 1911 bis 1922 war er Generalsekretär des Deutschen Archäologischen Instituts.

Ab 1914 war er Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften. 1922 erhielt er einen Ruf nach Freiburg i. Br., wo er bis zur Emeritierung 1938 als ordentlicher Professor für Klassische Archäologie lehrte. Seit 1933 war er außerordentliches Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften. Nach Ausbruch des Krieges 1939 übernahm er erneut die Leitung der Römisch-Germanischen Kommission in Frankfurt.

Der Archivar Ernst Dragendorff war sein älterer und der Anatom Otto Dragendorff sein jüngerer Bruder. Der Historiker Klaus Conrad war ein Enkel von Hans Dragendorff.



About Hans Dragendorff (Français)

Hans Dragendorff

Hans Dragendorff est un archéologue allemand né à Dorpat, aujourd'hui Tartu en Estonie le 15 octobre 1870 et mort à Fribourg-en-Brisgau en Allemagne le 29 janvier 1941. Il a donné son nom à une typologie de céramique, Dragendorff.

Formation et carrière

Dragendorff étudie d'abord à Dorpat, puis à Berlin et Bonn auprès de Georg Loeschcke et est diplômé en 1894 avec sa thèse sur la céramique sigillée intitulée De vasculis Romanorum rubris capita selecta, publiée en allemand en 1896 dans l'Annuaire de Bonn, le Bonner Jahrbüchern. Cette thèse crée une classification de la sigillée qui fait encore référence de nos jours.

En 1896, il obtient une bourse de voyage auprès de l'Institut archéologique allemand et devient professeur associé en archéologie classique à Bâle en Suisse en 1898. En 1901, l'Institut allemand le nomme membre à part entière. En 1902, il devient directeur de la Commission romano-germanique, Römisch-Germanischen Kommission, à Francfort. Entre 1911 et 1922, il est secrétaire général de l'Institut archéologique allemand puis enseigne de 1922 à 1938 l'archéologie classique à Fribourg-en-Brisgau. Au déclenchement de la Seconde Guerre mondiale, il est de nouveau nommé à la Commission romano-germanique jusqu'à son décès à Fribourg en 1941.



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Hans Dragendorff's Timeline

1870
October 15, 1870
Tartu, Tartu County, Livonia, Estonia
1941
January 29, 1941
Age 70
Freiburg Im Breisgau, Freiburg, Baden-Württemberg, Germany
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