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Maria von Pantz (Staudinger)

Birthdate:
Birthplace: Leibnitz, Leibnitz, Steiermark, Austria
Death: April 08, 1911 (74)
Wien an der Donau, Wien, Austria
Place of Burial: Weyer, Steyr-Land, Oberösterreich, Austria
Immediate Family:

Daughter of Alois Staudinger and Anna Staudinger
Wife of Ferdinand Ritter von Pantz, Sr.
Mother of Freiherr Anton Ferdinand von Pantz zu Plötzenbach, Dr. jur. and Freiherr Ferdinand Maximilian von Pantz
Sister of Anna Staudinger; Alois Patriz Staudinger; Anton Staudinger; Mathias Josef Staudinger; Rudolf Staudinger and 4 others

Managed by: Tobias Rachor (C)
Last Updated:

About Maria von Pantz

1. Georg Wolfbauer, Wolfbauer Familienarchiv - 1929, Verband der Wolfbauerfamilien, Graz, Austria 19.03.1929- Letzte Überarbeitung am 12.07.1930, 27, Steiermärkisches Landesarchiv Graz.

Seggauberg ist eine Gemeinde im Bezirk Leibnitz in Österreich in unmittelbare Nähe zur Stadt Leibnitz.

Im Jahre 1954 wurde das Tempelmuseum Frauenberg eröffnet, in dem archäologische Exponate aus der Umgebung ausgestellt werden.

Der Frauenberg ist einer der großen heiligen Berge der Steiermark. Im Westen, Norden und Osten von der Sulm umflossen, bildet er mit dem Seggauberg einen markanten Höhenzug. Vom Seggauberg, der auf der Kuppe das bischöfliche Schloß Seggau trägt, ist Der Frauenberg durch einen Sattel getrennt.

Die frühesten Besiedlungsspuren auf dem Frauenberg führen in die Jungsteinzeit.

Um 1000 v. Chr. erfolgte eine Zuwanderung von Menschen, die ihre Toten verbrannten und in Urnen in ausgedehnten Friedhöfen bestatteten. In dieser sogenannten Urnenfelderzeit wurde am Frauenberg eine ausgedehnte terrassierte Siedlung mit Holzhäusern angelegt. Vermutlich gehörte zu dieser Siedlung der Erdwall, der den Frauenberg heute noch zu einem Großteil umzieht und eine der bedeutenden prähistorischen Befestigungen der Steiermark darstellt. Aus der Hallstattzeit (750 – 450v. Chr.), gibt des am Frauenberg repräsentative und qualitätsvolle Funde, die eine wichtige Siedlung dieser Zeit vermuten lassen. Die Hauptansiedlung der Fürsten dieser Zeit war jedoch am Burgstallkogel bei Kleinklein im Sulmtal. Der Frauenberg wurden um 280 v. Chr. ein ganz wichtiger Siedlungsplatz in der sogenannten La-Tene-Zeit. (ca. 450 – Chr. Geburt). Die bedeutenden Funde aus dieser Zeit deuten darauf hin, dass hier vor allem in den letzten zwei Jahrhunderten vor den Römern, einer der bedeutendsten, schon stadtähnlichen Zentralorte der Steiermark bestanden hat, der offenbar die ältere Befestigung weiterbenutzte und einem der keltischen Fürsten als Hauptort gedient haben wird. Möglicherweise hieß dieses keltische Oppidum auch schon Solva. Der Frauenberg trug schon lange vor den Kelten das zentrale Heiligtum einer Erd- und Fruchtbarkeitsgöttin für den gesamten Siedlungsraum und mit den Kelten bekam die Göttin auf dem Frauenberg den Namen Noreia.

Im Zuge der römischen Kolonisation wurde die Siedlung etwa ab dem Jahr 15 n. Chr. in das Tal verlegt. Als Flavia Solva wuchs die Siedlung zu einer wichtigen Provinzstadt heran. Der Kultbezirk auf dem Frauenberg behielt aber seine Bedeutung und wurde in der Römerzeit noch ausgebaut. Im Bereich des Opferplatzes errichtete man einen Tempel, der Isis-Noreia geweiht wurde. Ein zweiter großer Tempel war dem Mars-Latobius geweiht. Nach der Zerstörung Flavia Solvas kurz nach 400 n. Chr. zog sich der Großteil der ehemaligen Bevölkerung Flavia Solvas auf die besser zu verteidigenden Höhen des Frauenberges zurück. Höchstwahrscheinlich unter Ausnutzung des alten, prähistorischen Schutzwalles wurde nun erneut eine Befestigungsmauer um die spätantike Siedlung auf dem Berg gezogen, wobei man zur Gewinnung des Baumaterials für diese Mauer auch die Tempel des ehemaligen heiligen Bezirkes abtrug. Über das weitere Schicksal der Siedlung am Frauenberg und ihrer Bewohner in den folgenden „dunklen“ Jahrhunderten wissen wir kaum etwas.

In der zweiten Hälfte des 6. Jhd. n. Chr. zogen langobardische Stämme aus Pannonien über das ehemalige Solvenser Gebiet. Zu Beginn des 7. Jhd. n. Chr. drangen slawische Völker, vermutlich Duljeben, ein, die ihrerseits wieder unter der Oberhoheit der Awaren standen.

Um 850 gelangte das Gebiet um Leibnitz durch Schenkung König Ludwig des Deutschen an das Erzbistum Salzburg. In der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts entsteht die erzbischöfliche salzburgische Burg Leibnitz (heute Schloß Seggau, www.seggau.com), die im Mittelalter die Verwaltungs- und Wehraufgaben übernimmt. Der Frauenberg gewinnt damals durch die Wallfahrtskirche seine Rolle als Kultzentrum zurück.

Vom Isis-Noreia-Tempel sind die Grundmauern bis heute erhalten geblieben. Sie sind das älteste freistehende Mauerwerk der Steiermark. Über den Grundmauern des Isis-Noreia-Tempels wurde im Jahr 1731 das eingeschossige Messnerhaus für die etwa 150 Meter westlich erbaute Marienwallfahrtskirche errichtet. Das Messnerhaus beherbergt heute das Tempelmuseum. Im Untergeschoß, befindet sich ein Lapidarium mit Steindenkmälern aus dem Bereich des Frauenberges.

Der gesamte ehemalige Tempelbezirk bis hin zur Marienwallfahrtskirche weist geomantische Besonderheiten auf. Der Raum innerhalb der Altareinfassung jedoch ist in dieser Hinsicht kaum zu übertreffen. Er ist die Austrittsstelle einer „Blinden Quelle“. Ihre Ankündigungslinien verlaufen als starke Reizzonen aus dem Umfeld strahenförmig auf den Altarbereich zu – als beinahe bilderbuchmäßige „Wouivres“. Zwei Wasserzonen kreuzen sich wenige Meter westlich der Altareinfassung, sie sind von Globalgitterlinien überlagert.

Die Wallfahrts- und Filialkirche der Pfarre Leibnitz „Hl. Maria – Aufnahme in dem Himmel“ steht auf einem über zweitausend Jahre altem Kultplatz. Im Jahre 1170 wird erstmals eine Marienkirche urkundlich genannt. Diese „ecclesia sanctae Mariae in monte“ bestand sicher schon länger als es diese Nennung überliefert. Es scheint ein Traditionskontinuum seit der Spätantike zu bestehen. Denn bei archäologischen Grabungen, in der Nähe dieses Gotteshauses sind bisher etwa zehn Steinfragmente von der Einrichtung einer frühchristlichen Kirche gefunden worden. Für die Spätantike ab etwa 380 n. Chr. ist auch ein Pilgerhospiz nachzuweisen.

Am Frauenberg befand sich das Kultzentrum der römischen Stadt Flavia Solva (ca. 70 bis 470 n. Chr.). Westlich der heutigen Kirche liegen noch die Fundamente eines gallorömischen Umgangstempels, ausgebaut um Christi Geburt über älteren keltischen Kultbauten, sowie die Grundmauern eines römischen Podiumstempels, erbaut um 100 n. Chr.

Die heute bestehende Wallfahrtskirche ist nach mehreren Bränden, meist ausgelöst durch Blitzschlag, in den Jahren 1645/46, unter Einbeziehung gotischer Bauelemente, vom Leibnitzer Baumeister Bartholomäus Montianus wieder hergestellt worden. Der Turm wurde 1687/88 auf die heutige Höhe gezogen, der Turmhelm 1835 aufgesetzt. Fünf Glocken 1692, 1712, 1977, 1986 gegossen hängen im Turm.

Die Wölbung des Kirchenraumes und die Apsisgestaltung hat der bekannte Marburger Barockbaumeister Johann Fuchs ab 1760 durchgeführt. Der gesamte Kircheninnenraum ist seit 1767/68 in Freskotechnik ausgemalt. Über die Künstler Joseph Sattler und Sohn, die mit der dekorativen oberitalienisch – wienerischen Maltradition vertraut waren, ist außer den Namen nichts bekannt. Die für Österreich bemerkenswert reichen und einzigartigen gemalten Architekturprospekte auf den flachen Deckenkuppeln und Wänden erfassen die gesamte Raumhülle und täuschen weite Ausblicke vor. 33 Bilder erzählten Begebenheiten und Bezüge aus dem Leben Mariens.

Im 1679/80 errichteten Hochaltar steht eine spätgotische, in der Barockzeit überschnitzte Madonnenstatue mit Kind. Die beiden Seitenaltäre sind der Hl. Anna und dem Hl. Sebastian geweiht.

Vor der Kirche im Friedhof liegen die Gräber der seckauischen Fürstbischöfe Ottokar Maria Graf Attems (1853-1867) und Dr. Ferdinand Stanislaus Pawlikowski (1927-1953).

Eine weitere Sehenswürdigkeit der Gemeinde ist das Schloss Seggau. Dieses wird auch als Tagungszentrum genutzt und war Teil der steirischen Landesausstellung Die Römer. Im Innenhof des Schlosses befindet sich ein Lapidarium mit eingemauerten römischen Grabsteinen , den sogenannten „Römersteinen“.

Das steirische Bischofsschloss Seggau steht, wie eine kleine Stadt auf dem Berge über der Stadt Leibnitz, auf dem nördlichen Sporn des Frauenberges. Dieser Sporn war schon in prähistorischer und römischer Zeit besiedelt

Im Hochmittelalter, um das Jahr 1100 bestand auf der höchsten Stelle des Sporns bereits ein Steinturm der Herren von Pettau, die ihrerseits Untertanen der Erzbischöfe von Salzburg waren. Eine erste größere Erweiterung der Burganlage, die damals Libniz hieß, veranlasste in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts Erzbischof Konrad I. Im Jahre 1219 wurde der alte Turm an den ersten Bischof der neugegründeten Diözese Seckau gegeben, den dieser als Wohnung nutzte.

Von der immer größer ausgebauten Burg aus wurden ab dem 13. Jahrhundert die salzburgischen Besitzungen in der Steiermark verwaltet. Im Jahre 1595 übergaben die Erzbischöfe den für sie unwirtschaftlich gewordenen Besitzkomplex Leibnitz – Seggau an den Bischof von Seckau. Die seckauischen Fürstbischöfe der Barockzeit veränderten und vergrößerten die Burg zu einer ausgedehnten Schlossanlage. Der alte Turm wurde zweimal aufgestockt und ab 1606 zum Glockenturm ausgebaut. Als Baumaterial verwendete man u.a. zahlreiche antike Spolien aus den Gräberfeldern des römischen Municipiums Flavia Solva. Die 5390 kg schwere Glocke aus dem Jahr 1688 zerstörte aber im Laufe 120 Jahren das Gemäuer so stark, dass 1815 mit dem Abbruch des über 800 Jahre alten Turmes begonnen werden musste. 1830 waren die Abbruchsarbeiten beendet. In den oberen Stockwerken des Turmes waren etwa fünfhundert marmorne römerzeitliche Inschrift- und Reliefsteine verbaut gewesen, die aber zu Großteil nicht sachgerecht und vorsichtig genug abgetragen worden sind. Aus den attraktivsten Stücken wurde, an einer 1830/32 neu gebauten Fassade im oberen Schlosshof, nach Vorbild der Vatikanischen Lapidarien, eine Schauwand errichtet, die gleichzeitig auch tragende Hauswand ist.

In den Jahren 1816 bis 1827 wurde im oberen Schlosshof der alte Bergfried aus dem 11. Jahrhundert abgetragen. Er war zum Teil aus Römersteinen des nahen Municipiums Flavia Solva erbaut. Die schönsten Steine (etwa 100) wurden 1830 zu einer Schauwand, nach dem Vorbild der vatikanischen Lapidarien gestaltet. Die Steine stammen größtenteils von antiken antiken Gräbern des 2. und 3. Jahrhunderts nach Christus. In dieser Zeit standen am nahen Frauenberg zwei römische Tempel. An der Rezeption des Bildungshauses erhalten Sie Informationen und Publikationen, z. B. „Die römerzeitlichen Inschriften und Reliefs von Schloss Seggau bei Leibnitz“ von Manfred Hainzmann und Erwin Pochmarski, Leykam – Verlag.

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Maria von Pantz's Timeline

1837
January 1, 1837
Leibnitz, Leibnitz, Steiermark, Austria
1864
October 22, 1864
Eibiswald, Deutschlandsberg, Steiermark, Austria
1868
October 12, 1868
Eibiswald, Deutschlandsberg, Steiermark, Austria
1911
April 8, 1911
Age 74
Wien an der Donau, Wien, Austria
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Weyer, Steyr-Land, Oberösterreich, Austria