Samuel Dietrich Steinbeck

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Samuel Dietrich Steinbeck

Birthdate:
Birthplace: Brandenburg a. d. Havel, Brandenburg, Germany
Death: February 18, 1838 (64)
Brandenburg a. d. Havel, Brandenburg, Germany
Immediate Family:

Son of Joachim Dietrich Steinbeck and Johanna Luisa Steinbeck
Husband of Sophie Catherine Wilhelmine Steinbeck
Father of Friedrich Gustav Wilhelm Steinbeck; Caroline Mathilde Dorothea Steinbeck; Gustav Eduard Steinbeck; Friedrich Albert Steinbeck; Therese Bauer and 2 others
Brother of Joachim Friedrich Steinbeck

Occupation: Stadtsekretär u. -jurist; Gründer der Steinbeckschen Singakademie
Managed by: Private User
Last Updated:

About Samuel Dietrich Steinbeck

Gründer der Steinbeckschen Singakademie (bis 1980)

(Quelle: Gespäch mit EG Steinbeck)

Bücher:

"Musiker in Brandenburg", Vera Grützner, Jaron Verlag GmbH (http://www.deutsches-fachbuch.de/reinschauen/ee/3897735075.htm):

Steinbeck, Samuel Dietrich von, Jurist, Chordirigent, Komponist, *17. Februar 1774 Brandenburg/Havel † 8. Februar 1838 ebd. Steinbeck war Sohn eines Tuchbereitermeisters, besuchte das neustädt. Gymnasium in Brandenburg u. war Chorpräfekt des dortigen Sängerchores unter Leitung von → L. W. Monich. Nach seinem Jurastudium in Halle u. dem sich anschließenden Referendariat in Berlin kehrte er 1798 in seine Vaterstadt zurück u. wurde dort Stadtsyndikus. 1797-1830 war er aktives Mitglied der Sing-Akad. Berlin unter Leitung von → C. F. Ch. Fasch bzw. → C. F. Zelter. 1800 heiratete Steinbeck die Tochter des Katharinenkantors u. Gymnasiallehrers Monich, Katharina Sophie Wilhelmine, die eine begabte Sängerin war. Sie starb bereits 1808. Ihr zum Andenken gründete er am 24. 2.1809 eine Singgesellschaft nach dem Vorbild der Berliner Sing-Akad., ab 1851 „Steinbecksche Singakad.", mit dem Ziel der Fortbildung ihrer Mitglieder in Gesangstechnik u. Kunstverständnis. Einmal jährlich, karfreitags, konzertierte die Gesellschaft öffentlich u. brachte „Der Tod Jesu" von → C. H. Graun oder „Die Sieben Worte des Erlösers" von J. Haydn zur Aufführung. Die Musikbibl. der Katharinenkirche Brandenburg verwahrt noch einen Klavierauszug der „Weihnachts-Cantilene" von → J. F. Reichardt mit handschriftlichen Anmerkungen Steinbecks. Steinbeck dirigierte die Übungen u. Aufführungen vom Klavier aus u. übernahm als Tenor auch Solopartien. In dem Bestreben, vokalsinf. Werke mit Orchester aufführen zu können, initiierte er 1819 einen Philharm. Verein, der aber nur ein Jahr Bestand hatte. Gelegentlich zog er Militärmusiker für den Orchesterpart heran. Zum Repertoire gehörten Choräle von Fasch, Reichardts „Morgengesang", Haydns „Schöpfung", das Requiem" von W. A. Mozart, „Christus am Ölberg" von L. v. Beethoven sowie auch Ausschnitte aus beliebten Opern. 1834 engagierte er sich gemeinsam mit → J. Ch. Schärtlich aus Potsdam u.→ J. K. Wolff aus Rathenow für die Gründung eines „Märkischen GV", der große Sängerfeste veranstaltete. 1837 vermochte er das Märkische Musikfest, an dem 461 ausübende Musiker beteiligt waren, nach Brandenburg zu holen. Steinbeck ist auch als Komponist hervorgetreten. Überliefert sind ein Oratorium, ein Requiem u. ein Te Deum a cappella sowie ein Klavierkonzert. Das DA Brandenburg/Havel bewahrt die überlieferten Hss. auf. Er starb am 8.2.1838. Die von ihm gegründete Singakad. hat das Brandenburger Musikleben über 130 Jahre stark beeinflusst.

Komp: Soli, Chor u. Orch: Die Unsterblichkeit (F. Kinderling) für S. u.T. solo, gemCh. u. Orch., 1799. Chor a. c: Requiem für S., A., T., B. u. Doppelchor; Te Deum laudamus; „Von dem Staub, den ich bewohne", Hymne; Der 145. Psalm. OrchM: Conc. (D) für Pfte. u. Orch. – Ed: Mehrstimmige Gesänge ohne Begleitung von versch. Componisten – Lit: O. Tschirch/O. Kalisch: Festschrift zur Jahrhundertfeier der Steinbeckschen Singakad., Brandenburg 1909 – FO: DA Brandenburg/Havel, Rep. BKa 115/317 1906-1924

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"Festschrift zur Jahrhundertfeier der Steinbeckschen Singakademie", Otto Tschirch (u. Oskar Kalisch), Brandenburg a.H, 1909 [Standort: Staatsbibliothek zu Berlin - Unter den Linden - Musikabteilung]

St. Katharinen Brandenburg/Havel: http://www.evang-kirche-brb.de/index.php3

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Quelle: Aufzeichnungen Ruth Hoevel:

Kath. IX S.721 Nr.26

aus: E.Lesser, E.Haug: Liste der Ratsmitglieder der Chur.u.Hauptstadt Brandenburg 1715 bis zur Einführung der Städteordnung 1809. In: 64.-67-Jahres-Bericht des Histor.Vereins zu Brandenburg a.d.Havel, Brandenburg 1935 S.54-55

84. Steinbeck, Samuel Dietrich, * Br. K. 17.2.1774, Sohn des Meisters Joachim Diderich Steinbeck, Bürgers und Tuchbereiters in Br. und dessen Ehefrau Johanna Luise, geb. Steinbeck. + Br.K. 8.2.1838 als kgl. Land- und Stadtgerichtsrat. oo Br.K.5.6.1804 als Jusitzaktura beim Magistrat mit Sophie Catherine Wilhelmine Monic, Tochter des Levin Monich, Musikdirektors in der Neust. und vierten Lehrers beim hiesigen Gymnasium. -- Eingetr. 1798, ausgesch. 1809. Justitzaktua. -- Hast 2.5 Jahre in Halle Studiert, ist 1.5 Jahr Ausculator beim Stadtgericht zu Berlin und 1.75 Jahr Referendar beim Kommergerocht gewesen. Führt in Br. die Protokolle in Kriminal- und altst. Untergerichtssachen. Nachfolger von Krüger (Nr.82), 1803 Nachfolger von Hünecke(Nr. 76), 1804 Nachfolger von Haase (Nr.85). (Siehe Tschirch, Geschichte der Stadt Brandenburg, 1928, Bd. II S.129,153,204 f., 211, 222, 249. Siehe auch Tschirch/Kalisch, Festschrift zur Jahrhundertfeier der Steinbeckschen Singakademie, 1909).

Bürgerkartei im Domarchiv Brandenburg a.d.H.: als Syndicus Samuel Dietrich, von hier gebürtig, 35.J. alt Bg. in Barndenburg a.d.H. seit 1.8.1809

du Moulin gen.v.Mühlen: Stadt und Amtsgerichtsrat; + 8.2.1838, begrab. 11.2.

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google books:

- Die entwicklung des gelehrten rechtsprechung: untersucht auf grund der akten des Brandenburger schöppenstuhls, Volume 1; Adolf Friedrich Stölzel ; 1901; S.607

- Otto Tschirch: Geschichte der Chur- und Hauptstadt Brandenburg an der Havel, Brandenburg/H. 1928; Band 2; S.153,211

- Brandenburg, so wie es war; Klaus Hess; Droste, 1992;

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Samuel Dietrich Steinbeck's Timeline

1774
February 17, 1774
Brandenburg a. d. Havel, Brandenburg, Germany
February 21, 1774
Brandenburg a. d. Havel, Brandenburg, Germany
1798
1798
- December 12, 1809
Age 23
Brandenburg, Brandenburg, Germany
1801
May 6, 1801
Age 27
Brandenburg an der Havel, Brandenburg, Germany
1804
March 2, 1804
Age 30
Brandenburg, Brandenburg, Germany
1805
1805
Age 30
1809
December 12, 1809
Age 35
Brandenburg, Brandenburg, Germany
1819
1819
Age 44