Susanne Renate Granitsch

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Susanne Renate Granitsch

Birthdate:
Birthplace: Vienna, Vienna, Austria
Death: December 02, 1946 (77)
Vienna, Vienna, Austria
Immediate Family:

Daughter of Georg Granitsch and Auguste Antonie Granitsch
Sister of Georg Granitsch; Editha Isabella v. Schickh; Marzell Granitsch and Dr. Robert August Granitsch

Managed by: Rafi Kornfeld (c)
Last Updated:

About Susanne Renate Granitsch

Die akademische Malerin Susanne Renate Granitsch wurde am 21. Mai 1869 in Wien geboren und verstarb am 2. Dezember 1946 in Wien. Ihre Großeltern waren Georg Ignaz Granitsch und Susanne Granitsch, geb. Schmidutz. Ihr Vater, Dr. Georg Granitsch (1833 - 1903), verheiratet mit Augusta Antonia Granitsch, geb. Panstingel, war in Wien als Advokat tätig. Neben Susanne Renate Granitsch, ihrer ältesten Tochter, hatte das Ehepaar Dr. Georg und Augusta Granitsch noch zwei weitere Kinder, Edith Granitsch, verh. von Schickh und Dr. Robert Granitsch, der bereits 1937 verstorben ist. Da Dr. Robert Granitsch nach der NS-Gesetzgebung mit einer „Halbjüdin" verheiratet war, wurden seine drei Kinder, Susanne, geb. 1899, Dora, geb. 1904 und Lorle, geb. 1912, nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten in Österreich verfolgt, wobei Dr. Susanne(!) Konirsch, geb. Granitsch, und Lorle Kornfeld, geb. Granitsch, in die USA flüchten mussten. Dora Granitsch heiratete den Rechtsanwalt Dr. Franz Hiller und überlebte in Wien. Bei Susanne Renate Granitsch deutet hingegen aktenmäßig nichts darauf hin, dass sie während der NS-Zeit aus rassistischen oder politischen Gründen verfolgt worden wäre. Sämtliche Anfragen, sowohl beim Matrikenamt der Israelitischen Kultusgemeinde, beim Bundesdenkmalamt, als auch im Österreichischen Staatsarchiv (Bestände der Vermögensverkehrsstelle, der Finanzlandesdirektion Wien, des „Hilfsfonds", des „Abgeltungsfonds" und der „Sammelstellen") verliefen negativ. Auch wurden von den Erben von Susanne Granitsch nach 1945 keine Rückstellungsverfahren angestrengt. Auch ihre 81jährige Großnichte, die einzige Verwandte, die Susanne Renate Granitsch noch zu Lebzeiten gekannt hatte, bestätigte, dass Susanne Renate Granitsch während der NS-Zeit weder als Jüdin noch aus politischen Gründen verfolgt worden ist. Im Februar 1938, knapp vor der Machtübernahme der Nationalsozialisten in Österreich, erwarben die Städtischen Sammlungen, die zu diesem Zeitpunkt schon einige Werke der renommierten Künstlerin Susanne Renate Granitsch besaßen, von dieser das Porträt eines Universitätsprofessors: Susanne Renate Granitsch verstarb am 2. Dezember 1946 in Wien. Mit Einantwortungsurkunde des Bezirksgerichtes Innere Stadt-Wien vom 27. März 1947 wurde Edith von Schickh aufgrund des Testamentes der ledigen und kinderlosen Susanne Renate Granitsch vom 30. August 1937, in dem diese ihre Schwester zu ihrer Universalerbin bestimmt hatte, in ihren Nachlass eingeantwortet Edith von Schickh hatte die Jahre 1938 bis 1945 in Wien verbracht.

An den Gemeinderatsausschuss für Kultur und Wissenschaft Stadtsenat Gemeinderat Vierter Bericht des amtsführenden Stadtrates für Kultur und Wissenschaft über die gemäß dem Gemeinderatsbeschluss vom 29. April 1999 erfolgte Übereignung von Kunst- und Kulturgegenständen aus den Sammlungen der Museen der Stadt 3.2.6. Zusammenfassende Darstellung betreffend den Erwerb von Kunstobjekten aus der Sammlung der akad. Malerin Susanne Renate Granitsch durch die Städtischen Sammlungen, 14 8 2003

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Susanne Renate Granitsch's Timeline

1869
May 21, 1869
Vienna, Vienna, Austria
1946
December 2, 1946
Age 77
Vienna, Vienna, Austria