Leopold V "the Virtuous" of Babenberg, duke of Austria

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Leopold V "the Virtuous" of Babenberg, duke of Austria

German: Leopold V. "der Tugendhafte" von Babenberger, herzog von Österreich
Birthdate:
Birthplace: Austria
Death: December 31, 1194 (37)
Graz, Styria, Austria
Place of Burial: Heiligenkreuz Abbey
Immediate Family:

Son of Henry II "Jasomirgott", duke of Austria and Theodora Komnene, Byzantine Princess
Husband of ÁRPÁD(házi) Ilona - Helen, Princess of Hungary
Father of Frederick I "the Catholic" of Babenberg, duke of Austria; Leopold VI, duke of Austria and Daughter of Leopold V of Austria
Brother of Agnes Prinzessin von Babenberg and Heinrich I. d.Ä. von Babenberg, Herzog von Österreich und Mödling
Half brother of Richardis von Stefling Landgräfin von Riedenburg

Occupation: Duke of Austria from 1177 & Styria from 1192
Managed by: Henn Sarv
Last Updated:

About Leopold V "the Virtuous" of Babenberg, duke of Austria

http://www.friesian.com/germany.htm#austria

http://finnholbek.dk/genealogy/getperson.php?personID=I26575&tree=2

http://de.wikipedia.org/wiki/Leopold_V._(Österreich)

http://en.wikipedia.org/wiki/Leopold_V,_Duke_of_Austria

Leopold V., der Tugendhafte (* 1157; † 31. Dezember 1194 in Graz) war Herzog von Österreich (1177–1194) und der Steiermark (1192–1194) aus dem Geschlecht der Babenberger. Leopold war der Sohn von Heinrich II. Jasomirgott und Theodora Komnena, einer Nichte des byzantinischen Kaisers Manuel I. Er heiratete 1177 Ilona (Helene) (* 1158, † 1199), die Tochter des ungarischen Königs Géza II. und hatte mit ihr zwei Söhne, Friedrich I. und Leopold VI. Inhaltsverzeichnis [Verbergen] 1 Leben 1.1 Die Affäre Richard Löwenherz 1.2 Trivia 2 Einzelnachweise 3 Literatur 4 Weblinks Leben [Bearbeiten]

Schon im Sommer 1174 wurde Leopold auf Wunsch seines Vaters mit dem Herzogtum Österreich belehnt. Als sein Vater 1177 starb führte Leopold dessen Kampf gegen den Herzog von Böhmen weiter, mit dem im Sommer 1179 Frieden geschlossen und der Grenzverlauf zwischen Böhmen und Österreich geregelt wurde. 1182 unternahm Leopold eine Pilgerreise nach Jerusalem und besuchte unterwegs den byzantinischen Kaiser Alexios II. Komnenos in Konstantinopel. Leopold pflegte engen Kontakt zu Kaiser Friedrich I. Barbarossa und beteiligte sich beispielsweise 1185 an dessen sechstem Italienzug. Am 17. August 1186 wurde die Georgenberger Handfeste ausgehandelt, durch die nach dem Erbfall 1192 die Steiermark und zentrale Teile Oberösterreichs mit Österreich verbunden wurden. Dies war der erste Schritt zur Schaffung des Länderkomplexes Österreich. Die Affäre Richard Löwenherz [Bearbeiten] In die Geschichte ging er ein, indem er den englischen König Richard Löwenherz auf dessen Rückweg vom Dritten Kreuzzug gefangen nehmen ließ. Leopold selbst war im August 1190 als Kreuzfahrer mit einem kleinen Kontingent auf dem Seeweg von Venedig ins Heilige Land aufgebrochen und hatte sich im Januar 1191 der Belagerung von Akkon angeschlossen. Dort übernahm er das Kommando über die dortigen deutschen Kreuzfahrer. Zwischen April und Juli 1191 wurden die christlichen Belagerer um die Heere des Dritten Kreuzzugs unter dem französischen König Philipp II. August und dem englischen König Richard Löwenherz verstärkt. Diese übernahmen das Kommando und eroberten Akkon am 12. Juli 1191. Bei der folgenden Besetzung der Stadt zerstritt Leopold sich mit dem englischen König Richard Löwenherz. Leopold und sein deutsches Kontingent hatte bei der schließlichen Eroberung der Stadt nur eine geringe Rolle gespielt. Dennoch war Leopold so selbstbewusst, ebenso wie die beiden Könige, seine Babenberger Fahne an einem Burgturm anzubringen – eine Geste mit der er sich, obwohl nur im Range eines Herzogs, auf die gleiche Stufe wie die beiden Könige stellte und den gleichen Beuteanteil wie diese beanspruchte. Richard Löwenherz reagierte darauf wenig diplomatisch, wies die Ansprüche Leopolds rüde zurück und ließ die Fahne Leopolds vom Burgturm hinabwerfen. Dieser reiste nach diesem Affront heim,[1] wo er im November oder Dezember 1191 eintraf.[2] Auf der Heimreise nach England 1192 musste Richard Löwenherz aufgrund widriger Umstände mit kleinem Gefolge, als Pilger getarnt, den Landweg über Österreich einschlagen. Als er in Wien Station machte, wurde er im Vorort Erdberg (heute zu Wien-Landstraße) verhaftet. Leopold hielt ihn in der Burg Dürnstein gefangen, dann lieferte er ihn an Kaiser Heinrich VI. aus. Seinen Anteil am immensen Lösegeld von sechstausend Eimern Silber, das entspricht 100.000 Mark oder 23,3 Tonnen Silber, verwendete Leopold zur Gründung der Münze in Wien, für den Bau einer neuen und stark erweiterten Wiener Stadtmauer und der Gründung der Städte Wiener Neustadt und Friedberg. Die Gefangennahme des Königs brachte Leopold aber auch unter enormen politischen Druck, denn dieser stand als Kreuzfahrer unter dem besonderen Schutz der Kirche. So sprach Papst Coelestin III. ihm die Exkommunikation und das Interdikt seiner Länder aus. Diese wurden anscheinend aber nicht veröffentlicht. Der Papst ließ durch den Bischof von Verona Bedingungen stellen, unter denen die Exkommunikation wieder aufgehoben werden sollte. Zu diesen gehörte die Freilassung von englischen Geiseln und die Rückgabe des Lösegeldes. Außerdem sollte der Herzog mit seinen Leuten alsbald in das Heilige Land ziehen und dort so lange im Dienst der Kirche kämpfen, wie König Richard in Gefangenschaft war. Die Bedingungen zur Aufhebung der Exkommunikation waren noch nicht erfüllt, weder Geiseln noch das Lösegeld waren übergeben, mit den Vorbereitungen zur Kreuzfahrt war aber schon begonnen worden, als Herzog Leopold während eines Turniers vom Pferd stürzte und einen offenen Beinbruch erlitt. Gleich darauf versprach er dem Pfarrer von Hartberg, dass er im Falle seiner Genesung die vorgegebenen Bedingungen zur Aufhebung der Exkommunikation erfüllen wolle. Kurz darauf erklärte er auch Erzbischof Adalbert III. von Salzburg seine Unterwerfung unter die Bedingungen des Papstes. So wurde die Exkommunikation durch Erzbischof Adalbert III. wieder aufgehoben. Bald darauf starb Herzog Leopold am 31. Dezember 1194 in Graz an den Folgen seines Sturzes. Er wurde im Kapitelhaus des Stifts Heiligenkreuz kirchlich beigesetzt. Trivia [Bearbeiten] Sein weißer Waffenrock soll in den Kämpfen bei der Belagerung von Akkon 1191 rot von Blut gewesen sein. Als er seinen breiten Gürtel abnahm, war ein weißer Streifen zu erkennen. Da sein Banner (vermutlich schwarzer Panthier auf silbernem Grund) während der Schlacht verloren ging, soll ihm Kaiser Heinrich VI. das Recht erteilt haben, die rot-weiß-roten Farben als neues Banner zu tragen. So soll die Flagge Österreichs entstanden sein. Einzelnachweise [Bearbeiten]

↑ Michael Fembek und Beate Hammond: Keine Angst vor Österreichern. Ueberreuter. ISBN 3-8000-3655-X, 1997, S. 34 ↑ Robert Lee Wolff und Harry W. Hazard (Hrsg.): The later Crusades, 1189–1311 (A History of the Crusades 2). University of Wisconsin Press, Madison 1969, S. 116; hier online. Literatur [Bearbeiten]

Walter Koch: Leopold V.. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 14. Duncker & Humblot, Berlin 1985, S. 281–283. Heinrich von Zeißberg: Leopold V.. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 18. Duncker & Humblot, Leipzig 1883, S. 385–388. Weblinks [Bearbeiten]

Commons: Leopold V. (Österreich) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Leopold V. (Österreich). In: Österreich-Lexikon von aeiou. Eintrag über Leopold V. (Österreich) im Lexikon des Niederösterreichischen Landesmuseums (Für ausführlichere Informationen Registrierung notwendig) GenMA


Leopold V Herzog von Österreich (1) M, #114041, b. 1157, d. 1194 Last Edited=16 Jul 2005

    Leopold V Herzog von Österreich was born in 1157. (1) He was the son of Heinrich II Jasomirgott Herzog von Österreich and Theodora Comnene. (1) He married Helen Arpád, daughter of Geisa II Arpád, King of Hungary and Euphrosine of Novgorod, in 1172. (1) 

He died in 1194. (1)

    Leopold V Herzog von Österreich succeeded to the title of Herzog von Österreich in 1177. (1)

Children of Leopold V Herzog von Österreich and Helen Arpád -1. Friedrich I Herzog von Österreich1 b. 1174, d. 1199 -2. Leopold VI Herzog von Österreich+1 b. 1176, d. 1230

Forrás / Source: http://www.thepeerage.com/p11405.htm#i114041


Leopold V (1157 – December 31, 1194), the Virtuous, was a Babenberg duke of Austria from 1177 to 1194 and Styria from 1192 to 1194. Leopold was the son of Henry II Jasomirgott and his Byzantine wife, Theodora Comnena. Theodora Comnena was a daughter of Andronicus Comnenus (the second eldest son of the Byzantine Emperor, John II Komnenos) and Eirene (?Aineiadissa).

Life
Duke of Austria

Leopold succeeded his father as Duke of Austria upon his death on 13 January 1177. Soon after becoming Duke, Leopold lent his support to Frederick of Bohemia in his struggle against Duke Sobeslaus II, who had campaigned in the Austrian duchy, and in 1179, Leopold reached a peace agreement with Bohemia. On 17 August 1186, he negotiated the Georgenberg Pact with Ottokar IV of Styria, by which Styria and the central part of Upper Austria were amalgamated into the Duchy of Austria after 1192. This was the first step towards the creation of modern Austria.

Third Crusade and Aftermath Leopold is mainly remembered outside Austria for his participation in the Third Crusade. He arrived to take part in the siege of Acre in spring 1191, having sailed from Zadar on the Adriatic coast. He took over command of what remained of the imperial forces after the death of Frederick VI, Duke of Swabia in January. According to legend, his tunic was blood-soaked after the fights and when he doffed his belt, a white stripe appeared. Emperor Henry VI granted him the privilege to adopt these colours as his new banner, that later would become the Flag of Austria.

After Acre had surrendered, the banners of the Kingdom of Jerusalem, Richard I of England, Philip II of France and Leopold's ducal flag were raised in the city by Leopold's cousin, Conrad of Montferrat. However, Richard removed Leopold's colours (see Siege of Acre) and the duke wrathfully left for his Austrian home, where he arrived by the end of 1191. Richard was also suspected of involvement in the murder of Conrad, shortly after his election as King of Jerusalem in April 1192.

On his journey back that winter, Richard, travelling in disguise, shortly before Christmas 1192 had to stop near Vienna, where he was recognized (supposedly because of his signet ring) and arrested in Erdberg (modern Landstraße district). For some time the king was imprisoned in Dürnstein, and in March 1193 was brought before Emperor Henry VI at Trifels Castle, accused of Conrad's murder. Leopold's share of the immense ransom, supposedly six thousand buckets - about 23 tons - of silver, became the foundation for the mint in Vienna, and was used to build new city walls for Vienna, as well as to found the towns of Wiener Neustadt and Friedberg in Styria. However, the duke was excommunicated by Pope Celestine III for having taken a fellow crusader prisoner.

Marriage and Children In 1172, Leopold married Helena, a daughter of King Géza II of Hungary. By her, Leopold had at least two children (both sons):

Frederick I (d. 16 April 1198)[1] Leopold VI (d. 28 July 1230) [edit] Death In 1194, Leopold's foot was crushed when his horse fell on him at a tournament in Graz. He died of gangrene, still under excommunication, and was buried at Heiligenkreuz Abbey.


Leopold V, Duke of Austria From Wikipedia, the free encyclopedia

Leopold V (1157 – December 31, 1194), the Virtuous, was a Babenberg duke of Austria from 1177 to 1194 and Styria from 1192 to 1194. [edit]Life

Leopold was the son of Henry II Jasomirgott and his Byzantine wife Theodora Comnena. In 1172 he married Helena, daughter of King Géza II of Hungary, and their sons were Frederick I and Leopold VI. He supported Frederick of Bohemia in his struggle against Duke Sobeslaus II, who had campaigned the Austrian duchy, and in 1179 reached a peace agreement with Bohemia. On August 17, 1186 he negotiated the Georgenberg Pact with Ottokar IV of Styria, by which Styria and the central part of Upper Austria were amalgamated into the Duchy of Austria after 1192. This was the first step towards the creation of modern Austria. Leopold is mainly remembered outside Austria for his participation in the Third Crusade. He arrived to take part in the siege of Acre in spring 1191, having sailed from Zadar on the Adriatic coast. He took over command of what remained of the imperial forces after the death of Frederick VI, Duke of Swabia in January. According to legend his tunic was blood-soaked after the fights and when he doffed his belt, a white stripe appeared. Emperor Henry VI granted him the privilege to adopt these colours as his new banner, that later would become the Flag of Austria. After Acre had surrendered, the banners of the Kingdom of Jerusalem, Richard I of England, Philip II of France and Leopold's ducal flag were raised in the city by Leopold's cousin, Conrad of Montferrat. However, Richard removed Leopold's colours (see Siege of Acre) and the duke wrathfully left for his Austrian home, where he arrived by the end of 1191. Richard was also suspected of involvement in the murder of Conrad, shortly after his election as King of Jerusalem in April 1192. On his journey back that winter, Richard, travelling in disguise, shortly before Christmas 1192 had to stop near Vienna, where he was recognized (supposedly because of his signet ring) and arrested in Erdberg (modern Landstraße district). For some time the king was imprisoned in Dürnstein, and in March 1193 was brought before Emperor Henry VI at Trifels Castle, accused of Conrad's murder. Leopold's share of the immense ransom, supposedly six thousand buckets - about 23 tons - of silver, became the foundation for the mint in Vienna, and was used to build new city walls for Vienna, as well as to found the towns of Wiener Neustadt and Friedberg in Styria. However, the duke was excommunicated by Pope Celestine III for having taken a fellow crusader prisoner. In 1194 Leopold's foot was crushed when his horse fell on him at a tournament in Graz. He died of gangrene, still under excommunication, and is buried at Heiligenkreuz Abbey.


Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Leopold_V._%28%C3%96sterreich%29 Leopold V. (Österreich) aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie Wechseln zu: Navigation, Suche Herzog Leopold V. (der Tugendhafte), links kniend, erhält das rot-weiß-rote Banner von Kaiser Heinrich VI. (Ausschnitt aus dem Babenberger Stammbaum, Stift Klosterneuburg) Herzogin Helena, Gemahlin Leopolds V., Tochter König Geisas II. von Ungarn. (Ausschnitt aus dem Babenberger Stammbaum, Stift Klosterneuburg)

Leopold V., der Tugendhafte (* 1157; † 31. Dezember 1194 in Graz) war Herzog von Österreich (1177–1194) und der Steiermark (1192–1194) aus dem Geschlecht der Babenberger.

Leopold war der Sohn von Heinrich II. Jasomirgott und Theodora Komnena, einer Nichte des byzantinischen Kaisers Manuel I. Er heiratete 1177 Ilona (Helene) (* 1158, † 1199), die Tochter des ungarischen Königs Géza II. und hatte mit ihr zwei Söhne, Friedrich I. und Leopold VI. Inhaltsverzeichnis [Anzeigen]

   * 1 Leben
         o 1.1 Die Affäre Richard Löwenherz
         o 1.2 Trivia
   * 2 Einzelnachweise
   * 3 Literatur
   * 4 Weblinks

Leben [Bearbeiten]

Schon im Sommer 1174 wurde Leopold auf Wunsch seines Vaters mit dem Herzogtum Österreich belehnt. Als sein Vater 1177 starb führte Leopold dessen Kampf gegen den Herzog von Böhmen weiter, mit dem im Sommer 1179 Frieden geschlossen und der Grenzverlauf zwischen Böhmen und Österreich geregelt wurde.

1182 unternahm Leopold eine Pilgerreise nach Jerusalem und besuchte unterwegs den byzantinischen Kaiser Alexios II. Komnenos in Konstantinopel.

Leopold pflegte engen Kontakt zu Kaiser Friedrich I. Barbarossa und beteiligte sich beispielsweise 1185 an dessen sechstem Italienzug.

Am 17. August 1186 wurde die Georgenberger Handfeste ausgehandelt, durch die nach dem Erbfall 1192 die Steiermark und zentrale Teile Oberösterreichs mit Österreich verbunden wurden. Dies war der erste Schritt zur Schaffung des Länderkomplexes Österreich. Die Affäre Richard Löwenherz [Bearbeiten]

In die Geschichte ging er ein, indem er den englischen König Richard Löwenherz auf dessen Rückweg vom Dritten Kreuzzug gefangen nehmen ließ.

Leopold selbst war im August 1190 als Kreuzfahrer mit einem kleinen Kontingent auf dem Seeweg von Venedig ins Heilige Land aufgebrochen und hatte sich im Januar 1191 der Belagerung von Akkon angeschlossen. Dort übernahm er das Kommando über die dortigen deutschen Kreuzfahrer. Zwischen April und Juli 1191 wurden die christlichen Belagerer um die Heere des Dritten Kreuzzugs unter dem französischen König Philipp II. August und dem englischen König Richard Löwenherz verstärkt. Diese übernahmen das Kommando und eroberten Akkon am 12. Juli 1191. Bei der folgenden Besetzung der Stadt zerstritt Leopold sich mit dem englischen König Richard Löwenherz. Leopold und sein deutsches Kontingent hatte bei der schließlichen Eroberung der Stadt nur eine geringe Rolle gespielt. Dennoch war Leopold so selbstbewusst, ebenso wie die beiden Könige, seine Babenberger Fahne an einem Burgturm anzubringen – eine Geste mit der er sich, obwohl nur im Range eines Herzogs, auf die gleiche Stufe wie die beiden Könige stellte und den gleichen Beuteanteil wie diese beanspruchte. Richard Löwenherz reagierte darauf wenig diplomatisch, wies die Ansprüche Leopolds rüde zurück und ließ die Fahne Leopolds vom Burgturm hinabwerfen. Dieser reiste nach diesem Affront heim,[1] wo er im November oder Dezember 1191 eintraf.[2]

Auf der Heimreise nach England 1192 musste Richard Löwenherz aufgrund widriger Umstände mit kleinem Gefolge, als Pilger getarnt, den Landweg über Österreich einschlagen. Als er in Wien Station machte, wurde er im Vorort Erdberg (heute zu Wien-Landstraße) verhaftet. Leopold hielt ihn in der Burg Dürnstein gefangen, dann lieferte er ihn an Kaiser Heinrich VI. aus. Seinen Anteil am immensen Lösegeld von sechstausend Eimern Silber, das entspricht 100.000 Mark oder 23,3 Tonnen Silber, verwendete Leopold zur Gründung der Münze in Wien, für den Bau einer neuen und stark erweiterten Wiener Stadtmauer und der Gründung der Städte Wiener Neustadt und Friedberg.

Die Gefangennahme des Königs brachte Leopold aber auch unter enormen politischen Druck, denn dieser stand als Kreuzfahrer unter dem besonderen Schutz der Kirche. So sprach Papst Coelestin III. ihm die Exkommunikation und das Interdikt seiner Länder aus. Diese wurden anscheinend aber nicht veröffentlicht. Der Papst ließ durch den Bischof von Verona Bedingungen stellen, unter denen die Exkommunikation wieder aufgehoben werden sollte. Zu diesen gehörte die Freilassung von englischen Geiseln und die Rückgabe des Lösegeldes. Außerdem sollte der Herzog mit seinen Leuten alsbald in das Heilige Land ziehen und dort so lange im Dienst der Kirche kämpfen, wie König Richard in Gefangenschaft war.

Die Bedingungen zur Aufhebung der Exkommunikation waren noch nicht erfüllt, weder Geiseln noch das Lösegeld waren übergeben, mit den Vorbereitungen zur Kreuzfahrt war aber schon begonnen worden, als Herzog Leopold während eines Turniers vom Pferd stürzte und einen offenen Beinbruch erlitt. Gleich darauf versprach er dem Pfarrer von Hartberg, dass er im Falle seiner Genesung die vorgegebenen Bedingungen zur Aufhebung der Exkommunikation erfüllen wolle. Kurz darauf erklärte er auch Erzbischof Adalbert III. von Salzburg seine Unterwerfung unter die Bedingungen des Papstes. So wurde die Exkommunikation durch Erzbischof Adalbert III. wieder aufgehoben. Bald darauf starb Herzog Leopold am 31. Dezember 1194 in Graz an den Folgen seines Sturzes. Er wurde im Kapitelhaus des Stifts Heiligenkreuz kirchlich beigesetzt. Trivia [Bearbeiten]

Sein weißer Waffenrock soll in den Kämpfen bei der Belagerung von Akkon 1191 rot von Blut gewesen sein. Als er seinen breiten Gürtel abnahm, war ein weißer Streifen zu erkennen. Da sein Banner (vermutlich schwarzer Panthier auf silbernem Grund) während der Schlacht verloren ging, soll ihm Kaiser Heinrich VI. das Recht erteilt haben, die rot-weiß-roten Farben als neues Banner zu tragen. So soll die Flagge Österreichs entstanden sein. Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. ↑ Michael Fembek und Beate Hammond: Keine Angst vor Österreichern. Ueberreuter. ISBN 3-8000-3655-X, 1997, S. 34
  2. ↑ Robert Lee Wolff und Harry W. Hazard (Hrsg.): The later Crusades, 1189–1311 (A History of the Crusades 2). University of Wisconsin Press, Madison 1969, S. 116; hier online.

Literatur [Bearbeiten]

   * Walter Koch: Leopold V.. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 14. Duncker & Humblot, Berlin 1985, S. 281–283.
   * Heinrich von Zeißberg: Leopold V.. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 18. Duncker & Humblot, Leipzig 1883, S. 385–388.

Weblinks [Bearbeiten] Commons Commons: Leopold V. (Österreich) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

   * Leopold V. (Österreich). In: Österreich-Lexikon von aeiou.
   * Eintrag über Leopold V. (Österreich) im Lexikon des Niederösterreichischen Landesmuseums (Für ausführlichere Informationen Registrierung notwendig)
   * GenMA

Vorgänger Amt Nachfolger Heinrich II. Herzog von Österreich Altösterreich Adalbert Babenberger Stammbaum.svg 1177–1194 Friedrich I. Ottokar IV. Herzog der Steiermark Blason Ducs de Styrie.svg 1192–1194 Leopold VI. Normdaten: PND: 137082118


Hertug av Østerrike 1177-1194. Leopold utmerket seg på det tredje korstog ved inntagelsen av Ptolemais. Under besettelsen av Akka, var Leopold den første som plantet sin fane på byens citadell. Men midt under hærens gjallende jubelrop over at Akka igjen tilhørte de kristne, grep Richard Løvehjerte av pur misunnelse hertugens fane, kastet den i bakken og satte sin egen opp istedet. Hertugen bet imidlertid harmen i seg og utsatte hevnen til et gunstigere tidspunkt.

For vågehalsen Richard Løvehjerte gjorde imidlertid hjemferden slett ikke slutt på eventyrene. De ble tvert imot verre enn noensinne. Først ble skipet hans drevet ut av kurs av storm og strandet til slutt på nordkysten av Adriaterhavet. Med tanke på Filip August og andre fiender som lurte på ham for å ta ham til fange, forkledte hans seg nå som kjøpmann og fortsatte reisen til lands. Men i nærheten av Wien ble han oppdaget, falt i hendene på sin dødsfiende Leopold og ble holdt som fange i nesten to år, helt til hans trofaste vasaller greide å skaffe til veie den veldige løsesummen som ble forlangt for ham. Den skal ha beløpet seg til mer enn to års inntekter for den engelske krone.

I 1192 knyttet Leopold Steiermark til sitt hertugdømme.

Han ble begravet i Heilingenburg.

Tekst: Tore Nygaard

Kilder: Carl Grimberg: Menneskenes liv og historie, bind 8, side 236, 241-242. Erich Brandenburg: Die Nachkommen Karls des Grossen, Leipzig 1935. Allgemein deutsche Biographie. Mogens Bugge: Våre forfedre, nr. 1127. Bent og Vidar Billing Hansen: Rosensverdslektens forfedre, side 18, 23.


Hertig av Ostmark (Österrike) från 1177, av huset Babenberg. Leopold deltog i tredje korståget och blev ovän med Rikard I Lejonhjärta, som han tillfångatog på hemvägen från Palestina men senare tvangs utlämna till kejsar Henrik VI.

Källa: Nationalencyklopedin.


http://en.wikipedia.org/wiki/Leopold_V,_Duke_of_Austria

Leopold V (1157 – December 31, 1194), the Virtuous, was a Babenberg duke of Austria from 1177 and of Styria from 1192 until his death. He was the son of the Austrian duke Henry II Jasomirgott and his Byzantine wife, Theodora Comnena, a daughter of Andronicus Comnenus, the second eldest son of the Emperor John II Komnenos.


Life


Duke of Austria


Leopold succeeded his father as Duke of Austria upon his death on 13 January 1177. Soon after becoming Duke, Leopold lent his support to Frederick of Bohemia in his struggle against Duke Soběslav II, who had campaigned in the Austrian duchy, and in 1179, Leopold reached a peace agreement with Bohemia. On 17 August 1186, he negotiated the Georgenberg Pact with Ottokar IV of Styria, by which Styria and the central part of Upper Austria were amalgamated into the Duchy of Austria after 1192. This was the first step towards the creation of modern Austria.


Third Crusade and aftermath


Leopold is mainly remembered outside Austria for his participation in the Third Crusade. He arrived to take part in the siege of Acre in spring 1191, having sailed from Zadar on the Adriatic coast. He took over command of what remained of the imperial forces after the death of Frederick VI, Duke of Swabia in January. According to legend, his tunic was blood-soaked after the fights and when he doffed his belt, a white stripe appeared. Emperor Henry VI granted him the privilege to adopt these colours as his new banner, that later would become the flag of Austria.


After Acre had surrendered, the banners of the Kingdom of Jerusalem, Richard I of England, Philip II of France and Leopold's ducal flag were raised in the city by Leopold's cousin, Conrad of Montferrat. However, Richard removed Leopold's colours (see Siege of Acre) and the duke wrathfully left for his Austrian home, where he arrived by the end of 1191. Richard was also suspected of involvement in the murder of Conrad, shortly after his election as King of Jerusalem in April 1192.


On his journey back that winter, Richard, travelling in disguise, shortly before Christmas 1192 had to stop near Vienna, where he was recognized (supposedly because of his signet ring) and arrested in Erdberg (modern Landstraße district). For some time the king was imprisoned in Dürnstein, and in March 1193 was brought before Emperor Henry VI at Trifels Castle, accused of Conrad's murder. Leopold's share of the immense ransom, supposedly six thousand buckets—about 23 tons—of silver, became the foundation for the mint in Vienna, and was used to build new city walls for Vienna, as well as to found the towns of Wiener Neustadt and Friedberg in Styria. However, the duke was excommunicated by Pope Celestine III for having taken a fellow crusader prisoner.


Marriage and children


In 1172, Leopold married Helena, a daughter of King Géza II of Hungary. By her, Leopold had at least two children;

Frederick I (d. 16 April 1198)
Leopold VI (d. 28 July 1230)

Death


In 1194, Leopold's foot was crushed when his horse fell on him at a tournament in Graz. He died of gangrene, still under excommunication, and was buried at Heiligenkreuz Abbey.

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http://genealogy.euweb.cz/babenberg/babenberg.html#L5

The Babenbergs

Luitpold I, Mkgf der Bayrischen Ostmark (976-994), Gf im Traungau, im Sundergau und im Donaugau 962, +994; m.Richwara, dau.of Gf Ernst im Sualafeldgau; They had issue:

  • ...
  • A3. Adalbert, Mkgf der Ostmark=Austria (1018-55), +26.5.1055; 1m: Glismod N, sister of Meinwerks, Bp of Paderborn; 2m: Frowila Orseolo (+17.2.1071)
    • ...
    • B2. [1m.] Mgve Ernst of Austria (1055-75), *1027, +k.a.9.6.1075; 1m: Adelheid of Meissen (+1071); 2m: Suanahild N
      • C1. [1m.] Mgve Leopold II of Austria (1075-96), *1050, +12.10.1102; m.Ida von Ratelberg
        • D1. Mgve Leopold III "der Heilige" of Austria (1096-1136), *Melk 1073, +Vienna 15.11.1136; 1m: N von Perg (+by 1105); 2m: 1106 Agnes of Germany (*1072/73 +24.9.1143)***** ...
          • E4. Mgve Heinrich II "Jasomirgott" of Austria (1141-56), Duke of Austria (1156-77), Duke of Bavaria (1143-56), Pfgf bei Rhein (1140-42), *1112, +k.a. 13.11.1177; 1m: 1142 Gertrud (*1115 +1143) dau.of Emperor Lothar; 2m: 1148 Theodora Komnena (+1183)
            • F1. [2m.] Duke Leopold V of Austria (1177-94) and Styria (1192-94), *1157, +Graz 31.12.1194; m.1174 Ilona=Helene of Hungary (*ca 1158 +25.5.1199)
              • G1. Duke Friedrich I "der Katolische" of Austria (1194-98), *ca 1175, +Palestine 16.4.1198
              • G2. Duke Leopold VI "der Glorreiche" of Austria (1198-1230) and Styria (1194-1230), *1176/77, +San Germano 28.7.1230; m.1203 Theodora Angelina (+1246)
                • ...
              • G3. Agnes
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