Ludwig II "der Springer" graf von Thüringen

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Ludwig Christoph von Thüringen, graf von Thüringen

Also Known As: "Ludwig der Springer", "Louis the Leaper", "the Jumper"
Birthdate:
Birthplace: Thuringen, Germany
Death: May 08, 1123 (76-85)
Thuringen, Germany
Place of Burial: Friedrichroda, Thüringen, Tyskland
Immediate Family:

Son of Graf Ludwig I "der Bärtige" von Schauenburg, von Thüringen; Ludwig Von Thuringen, I and Cecilia von Sangerhausen
Husband of Adelheid Von Stade and Adelheid von Stade, Countess
Father of Count Christopher Louis Springer, I; Ludwig III von Thüringen, Landgraf; Cäcilie "Cecilia" Gräfin Veldenz; Hermann av Thüringer Ludowinger; Heinrich Raspe I av Thüringer Ludowinger and 4 others
Brother of Uta von Schauenburg und Thüringen, S218; Beringer von Sangerhausen, herzug; Adelheid von Wippra and Hildegarde von Schauenburg, Gräfin zu Henneberg), Burggraf zu Würzburg, Gräfin zu Nordeck

Occupation: Graf von Thüringen, Count of Thuringia, Leaped to escape prison 1089, founded Frieburg, Nuremburg, he killed the first husband from his wife
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About Ludwig II "der Springer" graf von Thüringen

http://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_der_Springer

Ludwig der Springer

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Ludwig der Springer

Ludwig der Springer oder Graf Ludwig von Schauenburg (* 1042; † 1123 in Reinhardsbrunn) war Graf in Thüringen. Nur wenig ist über ihn bekannt, jedoch ist er sehr sagenumwoben.

Leben [Bearbeiten]

Ludwig war ein Angehöriger des aus Franken stammenden Adelsgeschlechts der Ludowinger. Er wurde in der Pfarrkirche von Altenbergen getauft. Um 1080 gründete er zusammen mit seinem Bruder Beringer das Kloster Schönrain am Main. In einer Urkunde von 1100 nennen sich beide Brüder nach der von ihrem Vater Ludwig dem Bärtigen errichteten (heute verfallenen) Schauenburg bei Friedrichroda. Ludwig der Springer gilt auch als Erbauer der Wartburg, die zur Keimzelle der Landgrafschaft Thüringen wurde. Seine Nachkommen, beginnend mit seinem Sohn Ludwig I., stellten von 1130 bis 1247 die Landgrafen von Thüringen.

Seinen Beinamen erhielt Ludwig der Sage nach durch einen kühnen Sprung in die Saale. Er soll versucht haben, die Pfalzgrafschaft Sachsen (das Saale-Unstrut-Gebiet westlich der Saale und nördlich der Unstrut; Stammsitz war die Burg Goseck bei Weißenfels) zu erlangen, und erstach daher den Pfalzgrafen Friedrich III. Daraufhin wurde er auf der Burg Giebichenstein bei Halle eingekerkert. Im dritten Jahr seiner Gefangenschaft drohte die Hinrichtung, daraufhin nutzte er einen Aufenthalt auf dem Burgturm zu seinem Sprung in die darunter fließende Saale. Dort erwartete ihn bereits ein Diener mit einem Boot und seinem schneeweißen Lieblingspferd „Schwan“. Als Sühne für diese Tat ließ er in Sangerhausen die Ulrichkirche erbauen und später gründete er das Kloster Reinhardsbrunn, das sich zum Familienkloster der Ludowinger entwickelte.

Eine Sage rankt sich auch um die Gründung der Wartburg. Im Jahre 1067 soll Ludwig auf einer Jagd ihren späteren Standort entdeckt und ausgerufen haben: „Wart', Berg, du sollst mir eine Burg tragen!“ Da der Burgberg nicht zu seinem Territorium gehörte, ließ er von dort Erde auf den Berg schaffen, auf der dann die Wartburg erbaut wurde. Um vor dem Kaiser seine Rechte auf die Wartburg zu bekräftigen, musste er mit zwölf seiner getreuesten Ritter „Schwurschwerter“ in die Erde stecken und bei seiner Ehre schwören, dass dies sein rechtmäßiger Grund und Boden sei.

Ludwig der Springer zählte in der Epoche des Investiturstreites zu den herausragenden Gegnern der salischen Kaiser Heinrich IV. und Heinrichs V. Auf der ausgeprägt kaiserfeindlichen Haltung des Ludowingers, seiner herausragenden politischen Stellung und auf weiteren Fakten basiert die von Wolfgang Hartmann vertretene These, dass sich unter den berühmten Stifterfiguren im Naumburger Dom auch die Statuen des Wartburg-Erbauers Ludwig und seiner Gattin Adelheid (Witwe des 1085 ermordeten sächsischen Pfalzgrafen Friedrich III.) befinden.

Kinder von Ludwig und Adelheid von Stade sind (wahrscheinlich):

   * Hermann
   * Ludwig I. († 1140)
   * Heinrich Raspe I. († 1130)
   * Udo I. von Thüringen, Bischof von Naumburg († 1148)
   * Kunigunde
   * Cäcilia († 1141), verh. mit Graf Gerlach I. von Valdenz
   * Adelheid
   * Konrad

Literatur [Bearbeiten]

   * Wilfried Warsitzka: Die Thüringer Landgrafen; Verlag Dr. Bussert & Stadeler; 2002; ISBN 3932906225
   * Wolfgang Hartmann: Vom Main zur Burg Trifels – vom Kloster Hirsau zum Naumburger Dom. Auf hochmittelalterlichen Spuren des fränkischen Adelsgeschlechts der Reginbodonen. Veröffentlichungen des Geschichts- und Kunstvereins Aschaffenburg e. V., Bd. 52, Aschaffenburg 2004.
   * Karl Robert Wenck: Ludwig der Springer. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Bd. 19, Duncker & Humblot, Leipzig 1884, S. 589 f.

Weblinks [Bearbeiten]

   * Literatur von und über Ludwig der Springer im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
   * genealogie-mittelalter.de
   * Informationen zum Buch: Vom Main zur Burg Trifels

Normdaten: PND: 122886216 (PICA) | VIAF: 42731294 | WP-Personeninfo

Diese Seite wurde zuletzt am 22. Oktober 2010 um 07:11 Uhr geändert.


http://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_der_Springer
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