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Richard von Kaufmann-Asser

Birthdate:
Birthplace: Cologne, Cologne, North Rhine-Westphalia, Germany
Death: Died in Berlin-Charlottenburg, Berlin, Germany
Place of Burial: Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Friedhof Berlin
Immediate Family:

Son of Jakob Ritter von Kaufmann and Henriette Florine Rose von Kaufmann
Husband of Marie Franziska von Kaufmann
Father of Heinrich von Kaufmann-Asser; Emilie von Rintelen and Wilhelm von Kaufmann-Asser
Brother of Adelheid (Adele) Esser-von Kaufmann and Ludwig von Kaufmann-Asser

Occupation: economist, Privy Councillor, art collector and patron
Managed by: Simon Goodman
Last Updated:

About Richard von Kaufmann

Dource:Wikipeida: https://de.wikipedia.org/wiki/Richard_von_Kaufmann:

Richard von Kaufmann (* 29. März 1849 in Köln; † 11. März 1908 in Berlin-Charlottenburg) war ein deutsch-jüdischer Nationalökonom, Geheimer Regierungsrat, Kunstsammler und Mäzen.

Richard von Kaufmann studierte in Bonn, Heidelberg und Berlin Jurisprudenz und Staatswissenschaften. Er war Mitglied der Corps Guestphalia Bonn (1868) und Guestphalia Heidelberg (1869).[1]

Er siedelte 1871 nach Berlin über, wo er zuerst an einem dort ansässigen Bankinstitut arbeitete, bevor er an der Berliner Universität zum Dr. jur. und Dr. phil. promoviert wurde, sich habilitierte und ab 1879 als Lehrer für Nationalökonomie an der Berliner Landwirtschaftlichen Hochschule tätig war. Noch im gleichen Jahr folgte er einer Berufung zum Professor der Nationalökonomie an die Technische Hochschule in Aachen. 1883 kehrte er nach Berlin zurück, wo er eine Anstellung beim Finanzministerium fand. Ab 1889 entschied er sich, seine Lehrtätigkeit an der Technischen Hochschule Charlottenburg als Professor für Nationalökonomie wieder aufzunehmen. Er besaß zahlreiche Immobilien, die ihm ein gutes Einkommen sicherten. Seine Söhne waren der Diplomat Heinrich von Kaufmann-Asser und der Arzt und Filmproduzent Wilhelm von Kaufmann, Ehemann der Schauspielerin Henny Porten.

Der Kunstsammler[:

Richard von Kaufmann begann seine Sammeltätigkeit in den Jahren zwischen 1879 und 1883, indem er vor allem antike Kleinkunst und mittelalterliche Kunst erwarb. Doch erst nach seinem endgültigen Umzug nach Berlin begann er im großen Stil zu sammeln. Er erwarb nun Gemälde, Skulpturen und Kunsthandwerk der frühen Neuzeit. Seine Vorliebe galt vor allem der cisalpinen Kunst, er sammelte aber, dem Zeitgeschmack entsprechend, auch italienische und zeitgenössische Werke. Unter anderem besaß er den „Apokalyptischen Reiter“ von Arnold Böcklin. Beim Ankauf und der Einrichtung seines Hauses in Charlottenburg ließ er sich von Wilhelm von Bode beraten. In seiner Eigenschaft als anerkannter Bildungsbürger und Sammler war er Mitbegründer des Orient-Komitees sowie Mitglied im Kaiser Friedrich-Museums-Verein, in der Kunstgeschichtlichen Gesellschaft, im Verein der Freunde antiker Kunst sowie im Verein für deutsche Volkskunde. Darüber hinaus finanzierte er umfangreiche Ausgrabungsarbeiten in Sendschirli in der Türkei.

In seiner Verbundenheit zu Wilhelm von Bode stiftete er den Berliner Museen (Abteilung der Bildwerke der christlichen Epoche Gemäldegalerie) eine Reihe von Kunstwerken, von denen besonders die „Madonna an der Rasenbank“ von Robert Campin zu nennen ist. Diese „Richard-von-Kaufmann-Stiftung“ musste 1938 aufgrund der jüdischen Abstammung ihres Stifters in „Stiftung zu Gunsten der Gemäldegalerie“ umbenannt werden. [2] Nach seinem Tod schenkte seine Witwe den Museen weitere Werke, bevor die Sammlung 1918 versteigert wurde. Zu seiner imposanten Sammlung gehörten Werke von Pieter Bruegel d. Ä. („Schlaraffenland“ – heute München, Alte Pinakothek), Lucas Cranach d. Ä., Gerard David („Der hl. Johannes d. T.“ – heute New York, Metropolitan Museum of Art), Giovanni di Paolo, Jan Gossaert („Bildnis eines Mannes“ – heute New York, Metropolitan Museum of Art), Hans Suess von Kulmbach („Bildnis eines Mannes“ – heute Berlin, Gemäldegalerie), Zanobi Machiavelli, Meister des Bartholomäus-Altars („Die Taufe Christi“ – heute Washington, National Gallery of Art), Pietro da Rimini und Peter Vischer d. Ä. oder d. J..

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Richard von Kaufmann's Timeline

1849
March 29, 1849
Cologne, Cologne, North Rhine-Westphalia, Germany
1882
August 1, 1882
Age 33
Aachen, Cologne, North Rhine-Westphalia, Germany
1884
1884
Age 34
1888
May 16, 1888
Age 39
1908
March 11, 1908
Age 58
Berlin-Charlottenburg, Berlin, Germany
March 12, 1908
Age 58
Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Friedhof Berlin
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