Raoul Gustaf Wallenberg

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Raoul Gustaf Wallenberg

Birthdate: (39)
Birthplace: Lidingö, Stockholm County, Sweden
Death: July 31, 1952 (39)
Moscow, Russia (Official death datum. Only the Red Army knows the detailes of his death.)
Immediate Family:

Son of Raoul Oscar Wallenberg and Maria Sofia Sofia Maj Wising
Half brother of Guy Fredrik von Dardel and Nina Viveka Maria Lagergren

Occupation: arkitekt, legationssekreterare i Budapest, genomförde stora räddningsinsatser under 2:a världskrigets slutskede, tillfångatagen och fängslad av Sovjetunionen, Diplomat, Nödhjälpare
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Last Updated:

About Raoul Gustaf Wallenberg

http://www.raoulwallenberg.net/wallenberg/raoul-wallenberg-s-biography/

Raoul Wallenberg (August 4, 1912 – July 17, 1947?) was a Swedish humanitarian who worked in Budapest, Hungary, during World War II to rescue Jews from the Holocaust. Between July and December 1944, he issued protective passports and housed Jews in buildings established as Swedish territory, saving tens of thousands of lives.

On January 17, 1945, he was called into detention by the Soviets after they entered Budapest, and was reported to have died on July 7, 1947, while in their care. The circumstances of his death have long been in question, with some disputing whether he died while in Soviet detention.

In 1981, Congressman Tom Lantos, among those saved by Wallenberg, sponsored a bill making Wallenberg an Honorary Citizen of the United States. He is also an honorary citizen of Canada, Hungary, and Israel. Israel has also designated Wallenberg one of the Righteous among the Nations. Monuments have been dedicated to him, and streets have been named after him throughout the world. A Raoul Wallenberg Committee of the United States was created in 1981 to "perpetuate the humanitarian ideals and the nonviolent courage of Raoul Wallenberg". It gives the Raoul Wallenberg Award annually to recognize persons who carry out those goals. A postage stamp was issued by the U.S. in his honor in 1997.

On November 26, 1963, Yad Vashem recognized Raoul Wallenberg as one of the Righteous Among the Nations. Wallenberg's niece, Nane Lagergren, is the wife of United Nations diplomat Kofi Annan.

A postage stamp was issued by Canada Post in 2013.

He was officially declared dead 2016.

This piece in TABLET describes Raoul's fate in Vladimir Prison.

Über Raoul Gustaf Wallenberg (Deutsch)

Raoul Wallenberg [ˌɹɑːʊl ˈvalːənbæɹʝ] (* 4. August 1912 in Kappsta auf Lidingö bei Stockholm; Lebensspuren bis Ende Juli 1947, formell festgelegtes Todesdatum 31. Juli 1952) war ein schwedischer Diplomat. Bekanntheit erlangte er durch seinen Einsatz zur Rettung ungarischer Juden während des Holocausts.

Raoul Wallenberg wurde in Kappsta als Sohn des schwedischen Marineoffiziers Raoul Oscar Wallenberg (1888–1912) und der Maria „Maj“ Sofia Wising (1891–1979), die auch jüdische Vorfahren hatte, geboren. Vater Raoul Oscar Wallenberg, der der in Schweden bekannten Bankiers- und Unternehmerfamilie Wallenberg angehörte, starb drei Monate vor der Geburt seines Sohnes an Krebs. Wallenbergs Großvater väterlicherseits war ebenfalls schwedischer Diplomat. Sechs Jahre nach dem Tod ihres ersten Ehemannes heiratete seine Mutter erneut. Fredrik von Dardel wurde Wallenbergs Stiefvater. Aus dieser Ehe ging seine Halbschwester Nina hervor, die den schwedischen Juristen Gunnar Lagergren heiratete und deren Tochter später Kofi Annan heiratete.

1931 ging Wallenberg in die USA, um Architektur zu studieren; er schloss das Studium 1935 mit einem Bachelor-Examen an der University of Michigan ab. Er lernte auch Russisch. Nach seiner Rückkehr nach Schweden arrangierte sein Großvater eine Anstellung im südafrikanischen Kapstadt für ihn, wo er für ein schwedisches Unternehmen arbeitete, das Baumaterial verkaufte. Im gleichen Jahr wechselte er zur Niederlassung einer holländischen Bank in Haifa, wo er sich mit einem ungarischen Juden anfreundete. 1936 kehrte er nach Schweden zurück, um bei der Central European Trading Company zu arbeiten. Dieses Unternehmen gehörte Koloman Lauer, der nicht in die von Nazis besetzten oder kollaborierenden Teile Europas reisen konnte, weshalb Wallenberg sich anbot, an seiner Stelle zu reisen.

Wallenberg war existenziell erschüttert von der durch das Eichmann-Kommando organisierten und durch ungarische Kräfte zwischen dem 27. April und 11. Juli 1944 durchgeführten Ghettoisierung und Deportation von über 400.000 Juden aus der ungarischen Provinz. Durch den Einfluss seiner Familie, einer der reichsten Schwedens, war es ihm möglich, am 9. Juli 1944 als erster Sekretär der schwedischen Gesandtschaft mit Unterstützung des US-War Refugee Boards nach Budapest zurückzukehren, um mit Unterstützung der schwedischen Regierung Maßnahmen zur Rettung von Budapester Juden anzustreben. Seine Regierung hatte ihm eine von einem schwedischen Diplomaten in Ungarn erstellte Liste mit 800 ungarischen Personen mit Beziehungen zu Schweden mitgegeben, deren Aufnahme Schweden garantierte.

Wallenberg gab sogenannte schwedische Schutzpässe aus. Diese Dokumente identifizierten die Inhaber als schwedische Staatsbürger, die ihre sichere Repatriierung erwarteten. Ähnliche Dokumente wurden auch von der Schweiz und dem Vatikan ausgestellt. Obwohl sie keine völkerrechtlich verbindliche Bedeutung hatten, wurden sie von ungarischen Behörden und deutschen Dienststellen anerkannt, wenn auch gelegentlich mit Bestechung nachgeholfen werden musste. Wallenberg organisierte gemeinsam mit dem Schweizer Gesandten Carl Lutz die Unterbringung seiner Schützlinge in über 30 Schutzhäusern, wobei er sich Tarnungen wie „Schwedische Bibliothek“ oder „Schwedisches Forschungsinstitut“ einfallen ließ und die Gebäude mit schwedischen Flaggen kennzeichnete. Die schwedischen Schutzhäuser bildeten zusammen u. a. mit denen Spaniens ein internationales Ghetto um die Große Synagoge in Budapest, in dem sich etwa 30.000 Menschen befanden. Wallenberg gelang es mit anderen Diplomaten auch dank amerikanischer Dollars, die große Zahl seiner Schützlinge zu versorgen. Er richtete in jedem Haus eine Krankenstation ein und bewahrte sie so vor dem Tod. Dagegen konnte Wallenberg den mehr als 80.000 Juden, die im Budapester Ghetto zusammengepfercht waren, nur durch Lieferung von Lebensmitteln helfen. Dieses Ghetto war auf Befehl des ungarischen Ministerpräsidenten Ferenc Szálasi im November 1944 in Budapest errichtet worden.

Adolf Eichmann drohte, obwohl dazu weder in der Lage noch befugt, den „Judenhund Wallenberg“ erschießen zu lassen. Dies führte zu einem offiziellen Protest Schwedens. Internationaler Druck auf das ungarische Staatsoberhaupt, Reichsverweser Admiral Miklós Horthy, bewirkte die zeitweilige Unterbrechung der Deportationen. Doch im Oktober 1944 wurde Horthy durch einen von den Deutschen unterstützten Putsch der Pfeilkreuzler durch Ferenc Szalasi ersetzt, nachdem Horthy einen Waffenstillstand und Ungarns Neutralität gegenüber der Sowjetunion angekündigt hatte.

Als Eichmann im November 1944 wegen mangelnder Transportkapazitäten eine große Zahl von Juden auf Todesmärschen zu Fuß, ohne Essen, bei Nacht ohne Dach über dem Kopf, zerlumpt und fast barfuß zur österreichischen Grenze treiben ließ, verteilte Wallenberg Essen und fragte nach Inhabern schwedischer Schutzpässe. Durch sein entschlossenes Auftreten und durch ein Abhaken auf imaginären Listen erweckte er gezielt den Eindruck, diese Menschen besäßen schwedische Schutzpässe, die ihnen daraufhin erst handschriftlich ohne Stempel, Bild oder Autorisierung ausgestellt wurden. Auf diese Weise gelang es Wallenberg, etwa 200 der Unglücklichen auf von ihm organisierten Lastwagen nach Budapest zurückzubringen; unter ihnen war auch die Mutter des späteren israelischen Politikers Josef Lapid.

In den letzten Wochen bis zur Eroberung Budapests durch die Rote Armee Mitte Januar 1945 ermordeten Pfeilkreuzler auf grausame Weise völlig willkürlich noch zwischen 10.000 und 20.000 Ghettobewohner. Die Pfeilkreuzler verschleppten immer wieder Juden aus dem Ghetto an die Donau, wo sie sich vor ihrer Erschießung im bitterkalten Winter ausziehen mussten. Wallenberg gelang es durch sein entschiedenes Auftreten, Menschen vor dem sicheren Tod zu retten, indem er behauptete, sie seien Inhaber schwedischer Schutzpässe, und erwirkte sogar die Rückgabe ihrer Kleidung. Er hatte sich dabei auch die Unterstützung einzelner ungarischer Polizisten gesichert, die gegen das terroristische Auftreten der Pfeilkreuzler eintraten.

Etwa 70.000 Juden überlebten im Budapester Ghetto. Kurz vor der Befreiung des Allgemeinen Ghettos soll dessen Vernichtung geplant gewesen sein, die schließlich noch verhindert wurde, da Wallenberg dem deutschen Wehrmachtsgeneral Gerhard Schmidhuber gedroht habe, ihn andernfalls als Kriegsverbrecher zur Rechenschaft zu ziehen. Von den etwa 800.000 Juden, die im Zweiten Weltkrieg auf dem Gebiet Ungarns lebten, hatten bei Einmarsch der Roten Armee etwa 204.000 überlebt.

About Raoul Gustaf Wallenberg (svenska)

https://sv.wikipedia.org/wiki/Raoul_Wallenberg

Raoul Gustaf Wallenberg, född den 4 augusti 1912 i Kappsta på Lidingö var en svensk arkitekt, affärsman och diplomat som försvann 17 januari 1945 efter att ha fängslats av sovjetiska myndigheter i Ungern. Han dödförklarades av svenska myndigheter 26 oktober 2016 och dödsdatumet sattes formellt till 31 juli 1952. Enligt officiella sovjetiska uppgifter avled han i Ljublankafängelset den 17 juli 1947. Han är allmänt känd för sina framgångsrika insatser för att rädda tiotusentals till omkring hundratusen judar i naziockuperade Ungern under förintelsen från ungerska fascister och nazisterna under de senare stadierna av andra världskriget. Som Sveriges särskilda sändebud i Budapest mellan juli och december 1944 utfärdade Wallenberg skyddspass och skyddade judar i byggnader som betecknades som svenskt territorium och räddade därmed tusentals liv.

Under belägringen av Budapest av Röda armén greps Wallenberg den 17 januari 1945 av sovjetiska myndigheter efter misstanke om spionage och försvann därefter. Han rapporteras senare ha dött den 17 juli 1947, under tiden han var fängslad i Lubjanka, en byggnad som ligger i Moskva och som hyser både KGB:s huvudkontor och dess närstående fängelse. Motiven bakom Wallenbergs arrestering och fängslande av den sovjetiska regeringen, tillsammans med frågor kring omständigheterna kring hans död och hans eventuella band till USA:s underrättelsetjänst, har förblivit gåtfulla och är föremål för fortsatta spekulationer.

Tack vare sina modiga insatser för ungerska judars räkning har Raoul Wallenberg varit föremål för många humanitära utmärkelser under årtiondena efter hans dödförklaring. År 1981 lade den amerikanska kongressledamoten Tom Lantos, som själv var en av dem som räddades av Wallenberg, fram en proposition som efter beslut av kongressen gjorde Wallenberg till amerikansk hedersmedborgare. Han är också hedersmedborgare i Kanada, Ungern, Australien och Israel. Israel har också utsett Wallenberg till en av de Rättfärdiga bland folken. Monument har tillägnats honom, och gator har uppkallats efter honom i hela världen. Raoul Wallenberg-kommittén i USA skapades 1981 för att "föreviga Raoul Wallenbergs humanitära ideal och fredliga mod". Den delar årligen ut Raoul Wallenberg-priset för att erkänna personer som utför dessa mål. Ett frimärke utfärdades av USA till hans ära 1997. Den 26 juli 2012 fick han Kongressens guldmedalj av USA:s kongress med motiveringen "in recognition of his achievements and heroic actions during the Holocaust", det vill säga ungefär "för hans insatser och hjältemodiga handlingar under Förintelsen".

Raoul Wallenberg Academys webbplats Raoul Wallenberg 2012. Regeringens webbplats Ingångssida för utrikesdepartementets databas över vittnesmål och dokument rörande Raul Wallenberg

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Raoul Gustaf Wallenberg's Timeline

1912
August 4, 1912
Lidingö, Stockholm County, Sweden
1952
July 31, 1952
Age 39
Moscow, Russia
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