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Jewish Families from Lich (Hessen), Germany

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Profiles

  • Hans (later Henry) Stiefel (1906 - 1962)
    Date/place of birth in Hanno Müller, Juden in Lich : Birklar, Langsdorf, Muschenheim und Ettingshausen (2010), vol. 1* Identified as son of Louis and Frieda (née Guthmann) Stiefel in Müller* On 9 March...
  • Therese Stern (1828 - 1903)
    Date/place of birth in entry #128 in Hanno Müller, Juden in Lich : Birklar, Langsdorf, Muschenheim und Ettingshausen (2010), vol. 1I* Identified as daughter of Eisemann and Fanni (née Ruben) Bär in Mül...
  • Wolf Stern (1826 - 1904)
    Date/place of birth in entry #128 in Hanno Müller, Juden in Lich : Birklar, Langsdorf, Muschenheim und Ettingshausen (2010), vol. 1I* Identified as son of Seligmann and Sara Stern in record of his deat...
  • Joseph/Josef Chambré (1885 - 1964)
    Date/place of birth in Hessisches Hauptstaatsarchiv; Wiesbaden, Deutschland; Bestand: 905; Laufende Nummer: 270/Source Information: Ancestry.com. Hesse, Germany, Births, 1851-1901 [database on-line]. *...
  • Willi Chambré (1890 - 1893)
    Date/place of birth in Hessisches Hauptstaatsarchiv; Wiesbaden, Deutschland; Bestand: 905; Laufende Nummer: 270/Source Information: Ancestry.com. Hesse, Germany, Births, 1851-1901 [database on-line]. *...

This project seeks to collect the profiles of the members of the Jewish families of Lich, a town of about 3,000 residents (in 1933) near the town of Lich and in the region of Giessen in Hessen.

Etwas über die jüdische Gemeinde in Lich: [Quelle: http://www.alemannia-judaica.de/lich_synagoge.htm] ,,Die Zahl der jüdischen Einwohner entwickelte sich im 19. Jahrhundert wie folgt: 1818 15 jüdische Familien mit zusammen 60 Personen, 1828 71 jüdische Einwohner (3,3 % von insgesamt 2.143), 1861 57 (2,5 % von 2.297), 1880 63 (2,4 % von 2.577), 1900 69 (2,5 % von 2.396), 1910 61 (2,2 % von 2.749). In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts lebten in der Umgebung von Lich auch wenige Juden auf den Gemarkungen Kolnhausen, Hof Albach und Mühlsachsen, die zur Gemeinde in Lich gehörten. Bekannte Namen jüdischer Familien in Lich waren: Bing, Bamberger, Chambré, Goldschmdt, Isaak, Katz, Lind, Oppenheimer, Sommer, Stiefel und Windecker. [...]

1933 lebten 73 jüdische Personen in Lich. Sie waren bis dahin in der Stadt vollkommen integriert und im Besitz einiger für das wirtschaftliche Leben der Stadt wichtigen Gewerbebetriebe (mehrere Vieh- und Pferdehandlungen, Getreidehandlungen, Textil-, Lebensmittel-, Altwaren- und Schuhgeschäfte). Bereits in der Nacht vom 12. auf den 13. März 1933 kam es zu einem Judenpogrom in der Stadt, als die Licher SA die in der Unter- und Oberstadt wohnenden jüdischen Familien in ihren Wohnungen überfielen und anschließend im ehemaligen SA-Lokal "Frankfurter Hof" mehrere Personen auf das Schlimmste misshandelten (vgl. unten im Bericht von Ernst-Ludwig Chambré). In den folgenden Jahren der NS-Zeit ist ein Teil der jüdischen Gemeindeglieder auf Grund dieser Vorkommnisse, der Folgen des wirtschaftlichen Boykottes sowie der weiter zunehmenden Entrechtung und der Repressalien weggezogen beziehungsweise ausgewandert. Bis zum Februar 1938 sind 52 der jüdischen Einwohner weggezogen (vor allem nach Frankfurt, Gießen oder Kassel) oder ausgewandert (einige nach Südafrika und in die USA); im März 1938 gelang es vier weiteren, in die USA zu emigrieren. Beim Novemberpogrom 1938 wurde die Inneneinrichtung der Synagoge völlig zerstört (s.u.). Auch wurden wiederum die Wohnungen und Geschäften der noch in Lich verbliebenen jüdischen Personen überfallen, geplündert und zerstört. Mehrere jüdische Männer kamen in das KZ Buchenwald, wo Bernhard Lind am 4. Dezember 1938 umgekommen ist. Seine Frau Bertha Lind geb. Oppenheimer nahm sich am 20. Oktober 1941 aus Verzweiflung in Frankfurt das Leben. Die letzten fünf jüdischen Einwohner Lichs wurden am 4. August 1942 nach Auschwitz deportiert."

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The source for the information presented in the individual profiles comes from the rich research of Hanno Müller and others, which appeared in 2011 in a two-volume text: Hanno Müller, Friedrich Damrath, Monica Kingreen, Klaus Konrad-Leder: Juden in Lich, Birklar, Langsdorf, Muschenheim und Ettingshausen. Teil I: Familien Teil II: Grabsteine, Anhang, Register Im Auftrag der Ernst-Ludwig-Chambré-Stiftung herausgegeben von Klaus Konrad-Leder. Lich 2010.

The profiles identify the relevant entry in volume 1 of the Müller text. Where additional material has been found from other sources, these have been identified.

The entries in the Müller volumes contain a wealth of additional information about the families of the Lich Jewish community. More about the Hanno Müller books from http://www.alemannia-judaica.de/lich_synagoge.htm Hanno Müller, Friedrich Damrath, Monica Kingreen, Klaus Konrad-Leder: Juden in Lich, Birklar, Langsdorf, Muschenheim und Ettingshausen. Teil I: Familien Teil II: Grabsteine, Anhang, Register Im Auftrag der Ernst-Ludwig-Chambré-Stiftung herausgegeben von Klaus Konrad-Leder. Lich 2010. ISBN 978-3-9809778-6-9 zu beziehen über: Hanno Müller Röntgenstraße 29 35463 Fernwald http://www.fambu-oberhessen.de/ E-Mail Zum Inhalt: Das Werk enthält auf ca. 720 Seiten im Format A 4 (2 Teile in einem Schuber, Fadenheftung, fester Einband, Inhalt) im ersten Teil Aufsätze von Klaus-Konrad-Leder und Monica Kingreen sowie Familienbücher für die oben genannten Orte von Hanno Müller. Außerdem Informationen zu den Religionsgemeinden und ihren Synagogen und über 100 Abbildungen. Im zweiten Teil sind enthalten Abbildungen der Grabsteine und die von Friedrich Damrath erstellten Abschriften und Übersetzungen ihrer Inschriften auf den jüdischen Friedhöfen in Lich, Muschenheim, Hungen (der Langsdorfer Juden), Gießen und Laubach (Licher und Ettingshäuser Juden). Außerdem auf ca. 200 Seiten Abschriften aus dem Besitz von Klaus Konrad-Leder, von Archivalien aus den Archiven Braunfels, Lich, Langsdorf und aus den Kirchenchroniken Langsdorf, Muschenheim und Inheiden, Zusammenstellungen vermögender Einwohner der bearbeiteten Orte und Erwähnungen der Juden dieser Orte in Adressbüchern des Zeitraums 1905 - 1941. Beschlossen wird er von den Registern, Nachträgen zu den früher veröffentlichten "Judenfamilien in Hungen" und einer kompletten Neubearbeitung (anhand der zwischenzeitlich aufgefundenen Judenmatrikel) der "Judenfamilien in Nieder-Weisel". Bezogen werden kann das Werk über H. Müller zum Preis von 20 Euro plus Versandkosten (Achtung, Paketsendung, 3,5 kg!).

JewishGen-Lich (Hessen)