Julius Eduard Isaac Elias Hitzig (Itzig) (1780 - 1849)

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Birthplace: Berlin, Allemagne
Death: Died in Berlin, Allemagne
Occupation: Direktor am Kammergericht, Kriminaldirektor; Jurist, Verleger, Schriftsteller
Managed by: Randy Schoenberg
Last Updated:

About Julius Eduard Isaac Elias Hitzig (Itzig)

born Isaac Elias Itzig

german jurist and publisher

Religion: seit 1799 Christ Eduard Itzig war 1792 Gründungsmitglied der Gesellschaft der Freunde.[1] Er studierte Rechtswissenschaften in Halle und Erlangen. 1799 konvertierte er vom Judentum zum Christentum und wechselte den Namen. Hitzig, wie er sich jetzt nannte, absolvierte den juristischen Vorbereitungsdienst in Warschau (Auskultator) sowie am Kammergericht in Berlin (Referendar). Seit 1804 Regierungsassessor in Warschau, wurde er 1807 aus dem preußischen Justizdienst entlassen, weil Napoleon die Regierung gestürzt hatte und französische Truppen Warschau besetzten. Hitzig zog nach Berlin, machte eine Buchhändlerausbildung und gründete einen Verlag, in dem er unter anderem die Berliner Abendblätter (1810/11) Heinrich von Kleists veröffentlichte. 1814 kehrte er in den Justizdienst am Berliner Kammergericht zurück, er wurde 1815 zum Kriminalrat und 1827 zum Director des Inquisitoriats sowie zum Mitglied im Criminal-Senat ernannt; 1835 ging er in den Ruhestand. Mit der Gründung strafjuristischer Fachzeitschriften (z. B. Zeitschrift für die Criminal-Rechts-Pflege in den Preußischen Staaten mit Ausschluß der Rheinprovinzen, 1825 ff.) förderte er die Fachdiskussion, doch er war auch in das literarische Leben seiner Zeit involviert – nicht nur als Verleger, sondern auch als Mitglied und Mitbegründer literarischer Gesellschaften, darunter 1824 die Neue Mittwochsgesellschaft, sowie durch Freundschaften mit zahlreichen Autoren seiner Zeit. Er verfasste biografische Arbeiten über Zacharias Werner, Adelbert von Chamisso und E. T. A. Hoffmann. Ab 1842 war er gemeinsam mit Willibald Alexis Herausgeber des Neuen Pitaval, in dem bis 1890 in sechzig Bänden etwa 600 Kriminalfälle veröffentlicht wurden. Er war seit 1804 verheiratet mit Johanna Baruch (auch Barkenstein), geschiedene Meyer (1782–1814) aus Troppau, Tochter des aus Königswart in Böhmen stammenden Tabak-Distriktsverlegers Hirschl (Naphtali) Baruch und der Barbara Götzl aus Wien.[2] Das Familiengrab befindet sich auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof in Berlin-Mitte, Chausseestraße. Dort ist auch sein Sohn Friedrich Hitzig beigesetzt.

Person: http://de.wikipedia.org/wiki/Julius_Eduard_Hitzig

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Julius Eduard Hitzig's Timeline

1780
March 26, 1780
Berlin, Allemagne
1807
1807
Age 26
1809
1809
Age 28
1811
May 8, 1811
Age 31
Berlin, Germany
1812
August 10, 1812
Age 32
1849
November 26, 1849
Age 69
Berlin, Allemagne